{"id":14159,"date":"2011-04-12T11:00:41","date_gmt":"2011-04-12T09:00:41","guid":{"rendered":"http:\/\/wp.1dfh.de\/wordpress\/?p=14159"},"modified":"2015-04-28T12:39:49","modified_gmt":"2015-04-28T10:39:49","slug":"berblinger-flugwettbewerb-2011","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wp.1dfh.de\/wordpress\/berblinger-flugwettbewerb-2011\/","title":{"rendered":"Berblinger Flugwettbewerb 2011"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.berblinger.ulm.de\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-14160 alignright\" title=\"Berblinger Flugwettbewerb 2011\" src=\"http:\/\/wp.1dfh.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/berblinger2011-300x277.jpg\" alt=\"Berblinger Flugwettbewerb 2011\" width=\"300\" height=\"277\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Fliegen mit innovativen Technologien<\/strong><br \/>\n<em>Flugzeuge aus aller Welt mit innovativen umwelt- und ressourcenschonenden Antrieben werden im Rahmen dieses Wettbewerbs dem Publikum vorgestellt. Laut Ausschreibung soll auf Grundlage neuester Entwicklungen aus dem Bereich der Luftfahrt das \u201eFliegen mit innovativen Technologien\u201c demonstriert werden. Gesucht wird ein praxistaugliches ein- oder mehrsitziges, personentragendes Flugzeug in zukunftstr\u00e4chtiger Technik und Bauweise in Bezug auf Konstruktion und\/oder Antrieb. Eine wichtige Rolle spielen daneben besondere Umweltvertr\u00e4glichkeit, Wirtschaftlichkeit und Sicherheit. Eine unabh\u00e4ngige Jury bestehend aus Vertretern der Luft- und Raumfahrtindustrie, Vertretern von Hochschulen und Forschungsinstituten und Vertretern der Stadt Ulm wird diese begutachten. Das Preisgeld betr\u00e4gt 100.000 Euro.<br \/>\n<\/em><\/p>\n<p><strong>Sechs Flugger\u00e4te schaffen die Langstrecke<\/strong><\/p>\n<p>Trotz starker, b\u00f6iger Winde konnten am Freitag, 15. April auf dem Flughafen Friedrichshafen acht der 15 f\u00fcr den Berblinger-Flugwettbewerb gemeldeten Teams in die Luft gehen. Sechs Maschinen bew\u00e4ltigten die Langstrecke von Friedrichshafen nach Ulm und retour, immerhin gut 160 Kilometer, die beiden anderen drehten nur einige Platzrunden. Insbesondere die Ultraleicht-Flieger hatten mit dem starken Wind, der bereits an Vormittag zur Absage des Zeppelin-Sonderflugs gef\u00fchrt hatte, zu k\u00e4mpfen. Bei einigen Teams kamen technische Probleme hinzu, so dass sie nicht in dem f\u00fcr die Starts vorgesehenen Zeitraum abheben konnten. Dennoch waren alle Beteiligten hoch zufrieden mit dem Verlauf und dem Ergebnis des Flugwettbewerbs. \u201eAlle Teilnehmer haben bewiesen, wie viel vom Pioniergeist Albrecht Ludwig Berblingers in ihnen steckt\u201c, sagte Ulms Oberb\u00fcrgermeister Ivo G\u00f6nner, der den Wettbewerb vom Vorfeld aus verfolgte. \u201eWir haben eine Vielzahl innovativer Konstruktionen gesehen, beeindruckende L\u00f6sungen f\u00fcr neue Antriebe, die die Zukunft der zivilen Luftfahrt sicher pr\u00e4gen werden.\u201c<\/p>\n<p>Damit die witterungsbedingten Schwierigkeiten nicht zu Lasten der Teilnehmer, die heute nicht mehr starten konnten, gehen, soll dieser Teil des Flugwettbewerbs am Samstag, 16. April, um 13 Uhr nachgeholt werden. Die \u00f6ffentliche Siegerehrung findet am Sonntag, 17. April, um 11 Uhr im Ulmer Rathaus statt. Die meisten der Teilnehmer werden am Sonntag zwischen 10.30 und 14 Uhr au\u00dferdem ihre Flugger\u00e4te auf dem Marktplatz, dem Scholl-Platz und dem M\u00fcnsterplatz ausstellen. Mit dabei sind auch die Teams, die heute nicht mitfliegen konnten, wie beispielsweise der Mitfavorit e-genius der Universit\u00e4t Stuttgart, der als Hydrogenius den Wettbewerb 2006 gewann, diesmal aber aufgrund eines fehlenden Testflugs am Boden bleiben musste.<\/p>\n<p>Im Jahr 2011 j\u00e4hrt sich der Flugversuch von Albrecht Ludwig Berblinger, dem \u201eSchneider von Ulm\u201d, zum 200. Mal. Zu Ehren dieses Luftfahrtpioniers veranstaltet die Stadt Ulm den Berblinger Flugwettbewerb 2011, bei dem Flugzeuge aus aller Welt mit innovativen umwelt- und ressourcenschonenden konstruktiven Auslegungen und Antrieben im Mittelpunkt stehen. Das Preisgeld betr\u00e4gt 100.000 Euro. Eine unabh\u00e4ngige Jury, bestehend aus Experten der Luft- und Raumfahrtindustrie, Vertretern von Hochschulen und Forschungsinstituten, Luftfahrthistorikern und Vertretern der Stadt Ulm, begutachtet die Flugger\u00e4te und bewertet deren Innovationsgehalt, Umweltfreundlichkeit, Praxistauglichkeit und Flugleistungen.<\/p>\n<p>Der Wettbewerb findet im Rahmen der internationalen Luftfahrtmesse AERO (13.-16. April) statt.<\/p>\n<p>Weitere Informationen, die genaue Uhrzeit und die Eintrittspreise finden Sie Anfang 2011 auf dieser Homepage und unter <a href=\"http:\/\/www.aero-expo.com\/\" target=\"_blank\">www.aero-expo.com<\/a>.<\/p>\n<p>Veranstalter: Stadt Ulm, Hauptabteilung Kultur in Kooperation mit der internationalen Luftfahrtmesse AERO<\/p>\n\n<h3>Teilnehmer f\u00fcr den Berblinger Flugwettbewerb 2011<\/h3>\n<p>[smooth=id:142;]<\/p>\nngg_shortcode_0_placeholder\n<p>(Stand Anfang April 2011)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>1. Antares 20 E<\/strong><\/p>\n<p>Bewerber: Lange Aviation GmbH, Axel Lange (Konstrukteur), Stefan Senger (Pilot),<\/p>\n<p>Zweibr\u00fccken<\/p>\n<p>Antares 20 E ist ein einsitziges selbststartf\u00e4higes Segelflugzeug (Motorsegler) mit Elek-troantrieb. Als einziges derartiges Flugzeug hat es die Musterzulassung der EASA (Europ\u00e4ische Agentur f\u00fcr Flugsicherheit) erhalten. Das Flugzeug zeichnet sich nicht nur durch seinen innovativen elektrischen Antrieb aus, sondern auch durch seine hervorragende Aerodynamik und sein wegweisendes Sicherheitscockpit. Ein ausgekl\u00fcgeltes Batteriemanagement sorgt f\u00fcr stets optimal geladene Li-Ionen-Akkus, die w\u00e4hrend des normalen Flugbetriebs st\u00e4ndig ohne Zutun des Piloten balanciert werden. Als maximal m\u00f6gliche Flugdauer im Kraftflug wurden 90 Min. angegeben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>2. Antares DLR H2<\/strong><\/p>\n<p>Bewerber: DLR-Insitut f\u00fcr Technische Thermodynamik, Dr. Josef Kallo, Stuttgart; Lange Research Aircraft GmbH, Axel Lange, Zweibr\u00fccken<\/p>\n<p>Die Antares DLR H2 basiert auf dem Serienflugzeug Antares 20 E und ist zur Erh\u00f6hung der Nutzlast-\/Antriebsenergie-Speichersysteme mit zwei Au\u00dfenlastbeh\u00e4ltern ausger\u00fcstet. Das Flugzeug entspricht den Zulassungskriterien der EASA und wird als Erprobungsflugzeug f\u00fcr unterschiedliche elektrische Energiequellen (Hochleitungsakkus und\/oder H2-Brennstoffzelle) eingesetzt. Als maximal m\u00f6gliche Flugdauer im Kraftflug wurden drei Stunden bzw. 350 km Reichweite angegeben. Um die wirtschaftlichen M\u00f6glichkeiten, die Anwendungsgebiete, die Praxistauglichkeit und den geografisch weitr\u00e4umigen Einsatz eines elektrisch angetriebenen Flugzeugs aufzuzeigen, arbeiten DLR und Lange Research GmbH bereits an einem verbesserten Nachfolgemuster, der Antares DLR H3.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>3. Arcus E<\/strong><\/p>\n<p>Bewerber: Schempp-Hirth Flugzeugbau (Flugzeug), Tilo Holighaus, Kirchheim; Lange Aviation GmbH (E-Motor), Axel Lange, Zweibr\u00fccken; Windreich AG (Ladetechnik), Willi Balz, Wolfschlugen<\/p>\n<p>Der ARCUS E ist ein doppelsitziges, eigenstartf\u00e4higes Hochleistungs-Segelflugzeug (Motorsegler) mit einem Elektroantrieb der Firma Lange Aviation. Das Hochleistungs-Akkusystem basiert auf Li-Ionen Zellen des Typs SAFT VL41M und ist vollst\u00e4ndig in den Fl\u00fcgeln untergebracht. Zum Laden der Akkus wird eine kleine Windkraftanlage der Firma Windreich eingesetzt, was einen Betrieb des fast lautlosen Motorseglers zus\u00e4tzlich ohne CO2-Emission erlaubt. Als maximal m\u00f6gliche Flugdauer im Kraftflug (Reiseflug) wurden 45 Min. angegeben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>4. Arcus M<\/strong><\/p>\n<p>Bewerber: Schempp-Hirth Flugzeugbau, Swen Lehner, Kirchheim; SOLO Motor, Wolfgang Emmerich, Sindelfingen<\/p>\n<p>Der ARCUS M ist ein doppelsitziges, eigenstartf\u00e4higes Hochleistungs-Segelflugzeug (Motorsegler), das von einem im Rumpf liegenden Zweizylinder-Zweitaktmotor vom Typ SOLO 2625-02i angetrieben wird. Die Kraftstoffeinspritzung und die Z\u00fcndanlage des Motors werden \u00fcber eine elektronische Steuerung geregelt, was einen optimalen Betrieb des Motors unter den verschiedensten Umgebungsbedingungen erlaubt. F\u00fcr gr\u00f6\u00dftm\u00f6gliche Betriebssicherheit sind beide Systeme redundant ausgelegt. Als maximal m\u00f6gliche Flugdauer im Kraftflug (Reiseflug) wurden 120 Min. angegeben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>5. ASW 20 CL-J mit PSR Jet System<\/strong><\/p>\n<p>Bewerber: Draline bV (Jet System), Nederweert (NL); Klaus Meitzner (Pilot), Weyhe<\/p>\n<p>Angeregt durch die Gebrauchsmuster-Anmeldungen f\u00fcr Strahlturbinen als Heimkehrhilfe f\u00fcr Segelflugzeuge hat Klaus Meitzner seine ASW 20 CL mit einer Strahlturbine der Firma AMT Netherlands ausger\u00fcstet. Um die Anforderungen der EASA f\u00fcr die Musterzulassung zu erf\u00fcllen, hat sich eine Entwicklergruppe aus AMT Netherlands, Draline bV., FH Aachen, OUV und Fachleuten aus dem Flugzeugturbinenbau gebildet. Nach f\u00fcnf Jahren Entwicklungszeit und Erbringung aller Nachweise wird die EASA-Zulassung f\u00fcr 2011 erwartet.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>6. ATA All Terrain Aircraft (Teilnahme noch unsicher)<\/strong><\/p>\n<p>Bewerber: Christof Hegger, Bad Oeynhausen<\/p>\n<p>Das ATA ist eine pfiffige Kreuzung aus einem Quad f\u00fcrs Gel\u00e4nde und einem Leichtflieger f\u00fcr die L\u00fcfte. Nach vier Jahren Entwicklungszeit und Erprobung ist auch die schwierige Zulassungsh\u00fcrde genommen, die Stra\u00dfenzulassung und die vorl\u00e4ufige Luftverkehrszulassung wurden erteilt. Angetrieben von einem 60 PS Einzylinder-Viertakt-Benzinmotor erreicht das ATA ca. 100 km\/h auf der Stra\u00dfe und ca. 90 km\/h in der Luft. Die Weiterentwicklung zur Serienreife ist in Arbeit, wobei f\u00fcr den Start mit zwei Personen noch ein zus\u00e4tzlicher 10 PS Elektroantrieb verwendet wird. Als maximal m\u00f6gliche Flugdauer im Hybrid Steigflug wurden 10 Min. angegeben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>7. e-Genius<\/strong><\/p>\n<p>Universit\u00e4t Stuttgart, Fakult\u00e4t f\u00fcr Luft- und Raumfahrttechnik und Geod\u00e4sie, Prof. Rudolf Voit-Nitschmann, Len Schumann, Steffen Geinitz. Hauptsponsor des Projektes ist AIRBUS. Projekt-Partner sind PIPISTREL d.o.o., Slowenien, SCHEMPP-HIRTH Flugzeugbau GmbH und die Steinbeis Flugzeug u. Leichtbau GmbH.<\/p>\n<p>Der e-Genius ist ein speziell f\u00fcr den effizienten Elektroflug neu entwickeltes und multidisziplin\u00e4r optimiertes zweisitziges Flugzeug in Kohlefaser-Kunststoffbauweise. Ausge-stattet mit einem 60 kW-Elektromotor erzielt das Flugzeug eine Reichweite von bis zu 400 km. e-Genius verbraucht dabei nur 4,75 kWh (entspricht 0,6 l Benzin) pro 100 km und pro Passagier.<\/p>\n<p>Das Team um Prof. Voit-Nitschmann war 2006 der Sieger des Berblinger Wettbewerbs mit dem Projekt Hydrogenius. F\u00fcr den Berblinger- Wettbewerb wird Hydrogenius mit einem Batteriesystem ausger\u00fcstet und nimmt unter dem Namen \u201ee-Genius\u201c als einziges Projekt von 2006 auch 2011 teil.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>8. Elektric-Pit-Trike<\/strong><\/p>\n<p>Bewerber: ICARO 2000 s.r.l., Sangiano (Italien), Manfred Ruhmer<\/p>\n<p>Das E-Pit-Trike ist ein leichtes, einsitziges, mit Elektroantrieb ausgestattetes Trike der 120-kg-Klasse. Als Antrieb werden die von Geiger\/ Eck konstruierten Elektromotoren und Steuerungseinheiten verwendet. Mit einem 2-kWh-Lipo-Akku betr\u00e4gt die Flugzeit etwa eine halbe Stunde bei sehr geringer L\u00e4rmentwicklung. Mit einem gr\u00f6\u00dferen Akku ist auch eine Flugzeit bis zu einer Stunde m\u00f6glich. Die reinen Betriebskosten f\u00fcr eine Stunde Flugzeit werden mit unter 1 Euro an Stromkosten angegeben. Der mehrfache H\u00e4ngegleiter-Weltmeister Manfred Ruhmer ist auch an einem zweiten Wettbewerbsbeitrag, dem \u201eSwift light E\u201c, beteiligt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>9. Elektra One (stellt am PC-Aero-Stand in Halle A7-223 aus)<\/strong><\/p>\n<p>Bewerber: PC-Aero GmbH, Nesselwang (Flugzeug), Geiger Engineering, Bamberg (Elektroantrieb)<\/p>\n<p>Die Elektra One, entwickelt von Calin Gologan, f\u00fcr Minimum-Energieverbrauch bei 160 km\/h, ist ein einsitziges Elektroflugzeug in der Deutschen LTF-UL-Klasse. Als Antrieb dient ein 13,5 kW- (Dauerleistung) b\u00fcrstenloser Elektromotor. Der Hochleistungsakku erm\u00f6glicht eine Flugdauer von \u00fcber drei Stunden und eine Reichweite von \u00fcber 400 km. Die Elektra One wiegt 100 kg inkl. Motor und Propeller, und hat ein Maximalgewicht von 300 kg. Bei 100 kg-Batterien bleibt immer noch eine Zuladung von 100 kg. Ein \u00e4u\u00dferst niedriger L\u00e4rmpegel (unter 50 dB) wird durch die Kombination Elektromotor mit niedriger Propellerdrehzahl (unter 1500 RPM) gew\u00e4hrleistet. In Kombination mit einem Solar-Hangar fliegt sie komplett ohne CO2-Emission. Das System (Flugzeug und Solar-Hangar) soll f\u00fcr weniger als 100.000 Euro auf den Markt kommen. Die Betriebskosten des Flugzeugs liegen unter 35 EUR\/Stunde oder 0,2 EUR\/km.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>10. Exxtacy Schwarze Elektro-Minimum<\/strong><\/p>\n<p>Bewerber: Michael Kellermann, N\u00fcrnberg<\/p>\n<p>Das Exxtacy-Elektro-Minimum ist ein, nach dem Schwarze-Minimum-Prinzip, wahlweise elektrisch motorisierter H\u00e4ngegleiter. Das Flugger\u00e4t startet und landet auf seinem eigenen Fahrwerk, R\u00e4dern am Trapez hinten, unter dem Antriebsmotor. Der Elektro-Antrieb besteht aus zwei b\u00fcrstenlosen Modellmotoren mit zusammen etwa 10 kW Leistung, die auf einen gemeinsamen Riemen und einen Falt-Propeller wirken. Die Steigh\u00f6he soll 600 bis 1000 H\u00f6henmeter betragen, je nach Abflugmasse, Art und Alter der Akkumulatoren. Bei LiFe-PO4-Akkus rechnet Kellermann mit 1000 Ladezyklen, also etwa 1000 Starts. Der Antrieb soll als Elektro-Aufstiegshilfe, im Rahmen des DHV-Elektrostart-Programms, eingesetzt werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>11. FES<\/strong><\/p>\n<p>Bewerber: LZ design, Luka &amp; Matija Znidarsic, Locatec (Slowenien)<\/p>\n<p>FES steht f\u00fcr \u201efront electric sustainer (selflauncher)\u201d. Der Bug-Faltpropeller f\u00fcr Eigenstart und als Heimkehrhilfe ist ein innovatives Antriebssystem, entwickelt zum Einbau in Hochleistungssegelflugzeuge, auch nachtr\u00e4glich. Im Segelflug schmiegen sich die beiden Propellerbl\u00e4tter an die Rumpfseitenkontur an. Der selbstentwickelte b\u00fcrstenlose Antriebsmotor leistet bis zu 25 kW; 27 kg Lithium-Polymer-Akkus, vom Rumpf abnehmbar, bieten eine Gesamtkapazit\u00e4t von 3,6 kWh. Die maximale Flugdauer im Kraftflug wird mit fast 1 Stunde bzw. 100 km angegeben. Vater und Sohn Znidarsic wollen damit eine einfache, benutzerfreundliche, verl\u00e4ssliche und erschwingliche umweltfreundliche L\u00f6sung anbieten, die dem heute \u00fcblichen Segelflugbetrieb einen Impuls zu neuen Horizonten verleihen soll. Das System hat inzwischen seine erste Bew\u00e4hrung in dem UL-Gleitflugzeug \u201eSilent\u201c in Kunststoffbauweise bestanden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>12. HYNOV<\/strong><\/p>\n<p>Bewerber: G\u00e9rard Thevenot, Messigny et Vantoux (Frankreich)<\/p>\n<p>HYNOV ist das erste Flugsportger\u00e4t, dessen Antrieb zu 100% mit Wasserstoff erfolgt. Das einsitzige Ultraleicht-Flugzeug in Trike-Konfiguration l\u00e4sst sich in einem Kleinbus transportieren, passt in jede Garage mit mehr als 5,8 m L\u00e4nge und ben\u00f6tigt nur 15 Min. Montagezeit. Der 10-kW-Antriebsmotor f\u00fcr den Druckpropeller wird von bis zu f\u00fcnf Brennstoffzellen-Stapeln mit je 1,5 kW Leistungsabgabe gespeist. Die Zuverl\u00e4ssigkeit des HYNOV bewiesen die \u00dcberquerung des \u00c4rmelkanals von Frankreich nach England anl\u00e4sslich des 100j\u00e4hrigen Jubil\u00e4ums der Kanal\u00fcberquerung durch Louis Bl\u00e9riot 1909 am 6. August 2009, und der Flug von Cozumel Island auf das amerikanische Festland. Im Rahmen der kontinuierlichen Weiterentwicklung und Verbesserung zu gr\u00f6\u00dferer Leistungsf\u00e4higkeit bei geringeren Abmessungen wird der n\u00e4chste Prototyp ganz aus nat\u00fcrlichen Stoffen, wie Bambusst\u00e4ben und Knotenpunktverbindungen aus nat\u00fcrlichen Fasern, bestehen. Ziel ist ein Signal an die ganze Welt zum Frieden ohne fossile Brennstoffe, indem dieser Prototyp eine Flagge mit der Unterschrift eines Kindes aus allen L\u00e4ndern der Welt zum Nordpol bringt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>13. Silent Glider M \u201eE\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Bewerber:Helmut Gro\u00dfklaus, Westerrade<\/p>\n<p>Elektrisch angetriebener UL-Nurfl\u00fcgel der 120 kg-Klasse auf der Grundlage eines entsprechend ausgelegten H\u00e4ngegleiter-Fl\u00fcgels (ATOS VX) mit einer festen Pilotenkabine mit einziehbarem Fahrwerk darunter. Diese Auslegung \u2013 Nurfl\u00fcgel mit darunter h\u00e4ngendem \u201ePilotensitz\u201c mit Steuerung durch Gewichtsverschiebung \u2013 wird international und auch in Deutschland Trike genannt. Der Silent Glider M \u201eE\u201c soll mit seinem 2 kWh Akku etwa 1400 H\u00f6henmeter steigen k\u00f6nnen. Der Faltpropeller wird von einem b\u00fcrstenlosen 10 kW-Motor angetrieben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>14. Sunlight<\/strong><\/p>\n<p>Bewerber: Sunair, Dominik H\u00f6rburger und Robert Kolb, Scheidegg<\/p>\n<p>Dominik H\u00f6rburger leitet seit vielen Jahren eine Flugschule und bildet seit zwei Jahren Piloten auf elektrisch angetriebenen Ultraleichtflugzeugen aus. Robert Kolb hat das technische Wissen, liefert die Umsetzung und das Design f\u00fcr ein leises und umweltfreundliches Kleinflugzeug, das einfach in Handhabung, Aufbau und Transport sein soll. Es soll unabh\u00e4ngig von Flugpl\u00e4tzen leicht zu fliegen sein. Beim Berblinger Flugwettbewerb will die Gruppe ein ganzheitliches Konzept pr\u00e4sentieren: Elektro-Trike mit Einziehfahrwerk und H\u00e4ngegleiterfl\u00fcgel mit weniger als 120 kg Leermasse. Das Team will Piloten erm\u00f6glichen, mit einem Elektroauto mit Solaranh\u00e4nger in die Natur zu fahren und zu fliegen, w\u00e4hrend die Akkus mit Hilfe eines Solarpaneels wieder aufgeladen werden. Das Fliegen soll \u00f6kologisch und unabh\u00e4ngig werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>15. Sunseeker II<\/strong><\/p>\n<p>Bewerber: Irena und Eric Raymond, Radovljica (Slowenien)<\/p>\n<p>Der Sunseeker II fliegt schon seit 1989. Eric Raymond hat ihn als eigenstartf\u00e4higes Segelflugzeug mit Solarzellen auf Fl\u00fcgeln und H\u00f6henleitwerk als Energiequelle entworfen und gebaut, um damit nach Lust und Laune fliegen zu k\u00f6nnen. Sunseeker II ist das kleinste und schnellste aller bisher geflogenen bemannten Solarflugzeuge und weist in seinem Flugbuch mehr Flugstunden auf, als alle anderen Solarflugzeuge der Welt zusammen. Schlagzeilen au\u00dferhalb der Fachpresse machte er mit der \u00dcberquerung des nordamerikanischen Kontinents in einem Etappenflug von der US-Atlantikk\u00fcste bis zum Pazifik in Kalifornien. Akkumulatoren dienen der Energieunterst\u00fctzung beim Start und Steigflug auf 2000 m. Die h\u00f6chste bisher erreichte Flugh\u00f6he war 6550 m \u00fcber den europ\u00e4ischen Zentralalpen. Die Praxistauglichkeit des Sunseeker II bewies Raymond u.a. mit dem Flug von der Schweiz entlang der italienischen Halbinsel bis nach Sizilien.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>16. Swift-light Electric<\/strong><\/p>\n<p>Bewerber: Manfred Ruhmer, ICARO 2000 s.r.l., Sangiano (Italien)<\/p>\n<p>Der weltweit verbreitete Swift-Light des belgischen Herstellers Aeriane ist ein H\u00e4ngegleiter der Klasse 2 (= Offene Klasse der H\u00e4ngegleiter). Der Prototyp mit Elektroantrieb fliegt seit April 2008 und wurde vom vielfachen \u00f6sterreichischen H\u00e4ngegleiter-Weltmeister Manfred Ruhmer entwickelt. Der Antrieb ist der erste (Vorserien-)Motor von Werner Eck, die Steuerung kommt von Joachim Geiger. Als Akku wurde beim Prototyp ein LiFe-Akkupack (A123 Zelle) mit 1 kWh Kapazit\u00e4t verwendet. Dieser Akkutyp kann in nur zw\u00f6lf Minuten schnellgeladen werden. Die Serienversion des Swift-Light mit E-Antrieb wird im M\u00e4rz 2011 fertig sein. Die italienische Firma Icaro 2000 wird den E-Swift-Light weltweit vermarkten. Es liegen bereits vier fixe Bestellungen vor. Als Antrieb wird der von der Firma Flytec vertriebene Geiger\/Eck-Antrieb verwendet. Zum Einsatz kommt ein 2 kWh Lipo. Die Gesamtsteigh\u00f6he betr\u00e4gt mit diesem Akku etwa 1500 m \u00fcber Grund. Die Leermasse einschlie\u00dflich Rettungssystem betr\u00e4gt nur 90 kg.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>17. Tandem Electric Trike<\/strong><\/p>\n<p>Bewerber: La Mouette, Laurent Thevenot, Fontaine Les Dijon (Frankreich)<\/p>\n<p>Dieses erste elektrisch angetriebene offene zweisitzige Tandem-Trike stammt von Laurent Thevenot, dem ber\u00fchmten franz\u00f6sischen H\u00e4ngegleiter-(Drachen-)Hersteller. Der stoffbespannte Nurfl\u00fcgel kann insgesamt 155 kg Nutzlast tragen, f\u00fcr beide Insassen zusammen. Das kleine Rumpfgestell mit Fahrwerk, das eigentliche Trike, hat eine Masse von nur 21 kg. Ein Batteriesatz von 20 kg Masse gew\u00e4hrt eine Flugdauer von 30 Min. Der E-Motor leistet 13 kW. Das Thevonot E-Trike flog im Sommer 2010 zum ersten Mal. Fl\u00fcgel und Rumpf kommen aus dem eigenen Haus La Mouette, den Motor liefert Flytec.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>18. Taurus E<\/strong> (stellt am Pipistrel-Stand in Halle B4-109 aus)<\/p>\n<p>Bewerber: Pipistrel, Ajdovscina (Slowenien)<\/p>\n<p>Der Taurus Electro war zum Zeitpunkt seines Erstflugs 2007 das erste zweisitzige elektrisch angetriebene UL-Segelflugzeug der Welt. Heute ist die zweite Generation dieser Baureihe des eigenstartf\u00e4higen Segelflugzeugs der Ultraleicht-Kategorie in faserverst\u00e4rkter Kunststoff-Schalenbauweise mit zwei nebeneinander angeordneten Sitzen verf\u00fcgbar, jetzt mit einem 40-kW-Motor ausger\u00fcstet. Zu den weiteren Leistungsmerkmalen geh\u00f6ren das Hybrid-Batterie-Management-System neuester Bauart, vollst\u00e4ndig verkn\u00fcpfte Avionik und Elektronik, auch zur Steuerung und \u00dcberwachung des gesamten Antriebsstrangs, in einer Mehrebenen-Logik-Struktur. Noch im Jahr 2011 will der bekannte Hersteller von Ultraleichtflugzeugen ohne und mit Motor zehn Kundenflugzeuge ausliefern. Der Preis des Taurus E ist gleich der des Taurus M, sodass Kunden die freie Wahl und die Gelegenheit, haben, die Sch\u00f6nheit des elektrischen Fluges ohne den (\u00fcblichen) damit verbundenen Aufpreis genie\u00dfen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Weitere ausgestellte Projekte<\/p>\n<p>Nicht alle Bewerbungen konnten zum Flugwettbewerb zugelassen werden. Einige der besten Ideen, die aus verschiedenen Gr\u00fcnden nicht im Rahmen des Wettbewerbs fliegen k\u00f6nnen, m\u00f6chten wir dennoch auf der AERO vorstellen:<\/p>\n<ul>\n<li>Antares 23 E (stellt am Lange-Aviation-Stand in Halle A1-107 aus!) (Grund: Team bevorzugt Teilnahme mit Antares 20E, es steht auch nur 1 Pilot zur Verf\u00fcgung)<\/li>\n<\/ul>\n<p>Bewerber: Lange Aviation GmbH, Axel Lange (Konstrukteur), Stefan Senger (Pilot), Zweibr\u00fccken<\/p>\n<p>Die Antares 23 E ist eine weitere Evolutionsstufe der bew\u00e4hrten Antares 20 E von Lange Aviation. Die Erh\u00f6hung der Spannweite auf 23 m bedeutet eine markante Steigerung der maximalen Gleitzahl des Motorseglers. Dieses Flugzeug ist wie die Antares 20 E mit dem bew\u00e4hrten und EASA-musterzugelassenen Elektroantrieb von Lange Aviation ausger\u00fcstet. Als maximal m\u00f6gliche Flugdauer im Kraftflug wurden 90 Min. angegeben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Fascination E <\/strong>(Grund: Batterieeinbau klappt nicht mehr rechtzeitig)<\/li>\n<\/ul>\n<p>Bewerber: Ekarus UG, Wolfgang Dallach und Albert Seiz, Waldstetten<\/p>\n<p>Wolfgang Dallach m\u00f6chte einen Beitrag zur Emissionsreduzierung leisten und ein alltagstaugliches, elektrisch betriebenes Ultraleichtflugzeug f\u00fcr zwei Personen entwickeln und einen Prototypen bauen. Vor allem f\u00fcr besondere L\u00e4rmschutzregionen, Vereine, Schulen und Hobbyflieger wird dieses Flugzeug aus \u00f6kologischen und wirtschaftlichen Gr\u00fcnden interessant sein. Das von Dallach gebaute VLA-Flugzeug \u201eFascination\u201c soll in der UL-Version f\u00fcr die Anforderungen des E-KARUS modifiziert und optimiert werden. Neue Werkstoffe, 500 kg Gesamtgewicht, ger\u00e4umiges Cockpit, viel Stauraum und Einziehfahrwerk sind die Vorgaben. Der Antriebsstrang (35kW Dauer\/85 kW-Spitze) kommt von der Firma Aradex und die Akkumulatoren (wahlweise Li-Ion oder LiPo mit einem Speichervolumen von 25-30kWh) sollen schnell und einfach gewechselt werden k\u00f6nnen. Alternativ soll die Energie durch Wasserstoff-Brennstoffzellen bereit gestellt werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Rapid 200 Fuel Cell<\/strong> (Grund: zu hohe Kosten f\u00fcr Versicherung, technische \u00dcberarbeitungen, Personal und Schwierigkeiten bei der Beschaffung einer in Deutschland g\u00fcltigen Lizenz)<\/li>\n<\/ul>\n<p>Bewerber: Prof. Gulio Romeo, POLITO, Turin (Italien)<\/p>\n<p>Die Europ\u00e4ische Union f\u00f6rderte diese Entwicklung von Prof. Romeo von der Technischen Universit\u00e4t Turin (POLITO) f\u00fcr ein wasserstoffbetriebenes Motorflugzeug, das einsitzige Rapid 200 Fuel Cell, mit Brennstoffzellen zur Erzeugung des elektrischen Stroms. Der vollelektrische Null-Emmissions-Antrieb wurde bei den bisher sechs Testfl\u00fcgen am POLITO erfolgreich erprobt. Zum Steigflug lieferten die Brennstoffzellen und Batterien zusammen eine Leistung von 35 kW. Mit den Brennstoffzellen allein erreichte man im Horizontalflug 160 km\/h. In der FAI Kategorie C f\u00fcr Motorflugzeuge mit Elektroantrieb gelang ein Weltrekord mit 135 km\/h bei einer Flugzeit von 39 Minuten. Das Flugbuch belegt per Ende Dezember 2010 einer Gesamtflugzeit von 2,5 Stunden und einer Gesamtflugstrecke von 237 km. Die guten Flugeigenschaften und die in den Testfl\u00fcgen erwiesene Antriebsleistung er\u00f6ffnen dem Entwicklungsteam gute Aussichten f\u00fcr weitere Schnellfl\u00fcge mit gro\u00dfer Flugdauer. Die sehr hohen Kosten f\u00fcr einen Flug au\u00dferhalb Italiens des bisher nur zu Forschungszwecken beschr\u00e4nkt zugelassenen Flugzeugs verhindern nach Angabe des Teams leider eine aktive Teilnahme am Flugwettbewerb.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li><strong>DESiE<\/strong> (Preistr\u00e4ger 2006, Grund: konnte aufgrund fehlender Finanzmittel nicht bis zum Wettbewerb fertig gestellt werden)<\/li>\n<\/ul>\n<p>Bewerber: Silent Flight e.V, Wolfgang Liehmann, Weingarten<\/p>\n<p>Das Projekt Elektro-Motorsegler DESiE wurde 2006 beim Konstruktionswettbewerb zum Berblinger Flugwettbewerb mit einem Preis ausgezeichnet. Trotz der mit dem Preis \u00f6ffentlich dokumentierten Anerkennung der bisher erreichten ausgezeichneten privat finanzierten Vorarbeiten f\u00fcr dieses zweisitzige eigenstartf\u00e4hige Hochleistungssegelflugzeug in Entenkonfiguration, gelang es der Gruppe nicht, die Fertigstellung bis zum heutigen Flugwettbewerb aus Eigenmitteln zu erreichen bzw. Sponsoren zu finden. Sie m\u00fcssen deshalb leider zuschauen, zeigen aber h\u00f6chst innovative und originelle Teill\u00f6sungen. Dieses Projekt macht wieder einmal die ungen\u00fcgende F\u00f6rderung innovativer umweltschonender Projekte der Allgemeinen Luftfahrt in Deutschland deutlich.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Jet eh 301<\/strong> (Grund: besteht bisher nur als Modell)<\/li>\n<\/ul>\n<p>Bewerber: Ehlers-aircraft GmbH, Uwe Ehlers, H\u00f6rselberg-Hainich, Eisenach<\/p>\n<p>Kern der hier noch im Modell vorgestellten Neuentwicklung von Ehlers-aircraft ist ein zum Patent angemeldeter Impeller-Antrieb \u2013 ein Verbrennungsmotor treibt einen im Rumpf \u201eversteckten\u201c Mantelpropeller an. Damit lassen sich Jet-\u00e4hnliche Auslegungen verwirklichen: Jet eh 301 sieht den weitverbreiteten Jet-Trainern mit zwei hintereinander angeordneten Pilotensitzen sehr \u00e4hnlich und soll auch deren Fluggef\u00fchl vermitteln. Uwe Ehlers macht daf\u00fcr eine weit h\u00f6here Umweltfreundlichkeit und<\/p>\n<p>\u2013vertr\u00e4glichkeit geltend und f\u00fchrt eine stark verbesserte Sicherheit durch den gesch\u00fctzt drehenden Propeller als besonderes Merkmal an.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Senkrechtstarter mit Deltafl\u00fcgeln<\/strong> (Grund: besteht bisher nur als Modell)<\/li>\n<\/ul>\n<p>Bewerber: Helmut Richter, Sexau<\/p>\n<p>Richter hat sein Konzept eines manntragenden senkrecht startenden Deltaflugzeugs bisher als ferngesteuertes Modell entwickelt und erprobt. Die manntragende Ausf\u00fchrung soll mit Hilfe der beiden Schwenkpropeller an Bug und Heck sowohl vom Wasser wie auch an Land senkrecht starten und landen k\u00f6nnen. Zum Vorw\u00e4rtsflug schwenken die beiden Propellerachsen in die Horizontale.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Bereits ver\u00f6ffentlichte, nun aber abgesagte Projekte (die auch nicht ausstellen):<\/p>\n<p><strong> SWIFT-E<\/strong> (Grund: Der Teilnehmer ist erkrankt)<\/p>\n<p>Bewerber: Josef Klafsky, Marktoberdorf<\/p>\n<p>Josef Klafsky hat das zeitweise aus Serienherstellung lieferbare, urspr\u00fcnglich aus den USA stammende, ultraleichte Starrfl\u00fcgel-Nurfl\u00fcgel-Gleitflugzeug \u201eSwift\u201c mit einem Elektroantrieb (Druck-Faltpropeller) zur Eigenstartf\u00e4higkeit weiter entwickelt. Der 10-kW-Elektromotor wird aus LiPo-Akkus mit einer Kapazit\u00e4t von etwa 2 kWh gespeist, die eine maximale Steigh\u00f6he von 2000 H\u00f6henmeter erlauben sollen. Dank seiner verkleideten Pilotenkabine und der Spannweite von 12,8 m kann der Swift-E mit einer sehr guten Gleitzahl von etwa 28 punkten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Horten H IV<\/strong> (Grund: wird nicht rechtzeitig fertig und Aufwand f\u00fcr Ausstellung alleine zu hoch)<\/p>\n<p>Die Felix Kracht Stiftung des Hessischen Instituts f\u00fcr Luftfahrt an der TU Darmstadt stellt den historisch getreuen und flugf\u00e4higen Nachbau eines Nurfl\u00fcgel-Segelflugzeuges vom Typ Horten IV vor. Von diesem Typ existieren weltweit nur noch zwei nicht flugf\u00e4hige Exemplare in Museen. Der Nurfl\u00fcgel Horten IV der Br\u00fcder Reimar und Walter Horten war fast allen Leistungssegelflugzeugen seiner Zeit hinsichtlich der Flugleistungen \u00fcberlegen. Reimar Horten hat nicht zuletzt mit diesem reinen Nurfl\u00fcgel-Segelflugzeug mit 20 m Spannweite weltweit erstmalige Erkenntnisse \u00fcber die Auslegung und flugmechanische Berechnung von Nurfl\u00fcgeln gewonnen. Die Flugeigenschaften wurden von allen zeitgen\u00f6ssischen Piloten als angenehm gelobt. Dieser Nachbau soll diese Leistung der Horten-Br\u00fcder ehren und der Nachwelt erhalten und Vergleiche mit heute \u00fcblichen Auslegungen erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>PhoEnix<\/strong> (Notwendige und erforderliche Unterlagen f\u00fcr Teilnahme am Wettbewerb nicht vorgelegt)<\/p>\n<p>Bewerber: Phoenix Air, Martin Stepanek, Usti nad Orlici (Tschechien)<\/p>\n<p>PhoEnix ist ein universeller Ultraleicht-\/LSAMotorsegler mit elektrischem Antrieb, entwickelt aus dem U15 Phoenix Flugzeug. Ziel ist ein zweisitziges Flugzeug mit 16 m Spannweite zum Segelfliegen und motorgetriebenen \u00dcberlandflug. In einem n\u00e4chsten Entwicklungsschritt soll auch der Flugzeugschlepp f\u00fcr Segelflugzeuge m\u00f6glich sein. F\u00fcr den elektrisch angetriebenen PhoEnix wurden ein daf\u00fcr angepasster Elektromotor mit 44 kW Leistung und ein Verstellpropeller entwickelt. Der Prototyp soll noch im M\u00e4rz 2011 erstmals fliegen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>U-Fly<\/strong> (Grund: zu hohe Transportkosten aus Australien)<\/p>\n<p>Bewerber: Trinity Aeromotive, Redman Design, Gary Redman, Sydney (Australien)<\/p>\n<p>U-Fly ist ein 1-sitziges elektrisch angetriebenes Ultraleichtflugzeug mit zwei etwa gleich gro\u00dfen Fl\u00fcgeln in Tandemanordnung und nur 4,5 m gro\u00dfer Spannweite. Bei der Gestaltung lie\u00dfen sich die Australier stark vom futuristischen Design der Motorrad-Branche beeinflussen. Der Pilot liegt auf dem Bauch, wie auf einem schnellen Motorrad, vor sich den Vorderfl\u00fcgel \u2013 gleichzeitig Hauptfahrwerk \u2013 , weiter hinten schr\u00e4g \u00fcber sich den etwas gr\u00f6\u00dferen Hauptfl\u00fcgel und hinter sich den Mantelpropeller. Das elektrische System mit einer Antriebsleistung von 10 kW bezieht er von Yuneec, China. Mit U-Fly m\u00f6chte er den Menschen den uralten Traum vom unabh\u00e4ngigen Fliegen ohne Beeintr\u00e4chtigung der Umwelt erm\u00f6glichen. Kurzfristig erreichte uns leider die Nachricht, dass Gary Redman wegen der hohen Transportkosten leider nicht teilnehmen kann.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Hinweis: Die Kurzbeschreibungen der nominierten Teilnehmer am Berblinger Flugwettbewerb 2011 sind den von den Bewerbern eingereichten Unterlagen entnommen und stellen keine unabh\u00e4ngige Bewertung durch Stadt Ulm und die Jury des Wettbewerbs dar. Eine Garantie f\u00fcr die Richtigkeit kann nicht gegeben werden.<\/p>\n<p>Beginn: 15. April 2011 00:00<br \/>\nVeranstaltungsort: Flugplatz Friedrichshafen \/ Messe<\/p>\n<div class=\"ngg-related-gallery\">\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/wp.1dfh.de\/wordpress\/wp-content\/gallery\/berblinger-flugwettbewerb-2011\/berb11.jpg?t=1774382585\"\n\t\t\ttitle=\"Berblinger Flugwettbewerb 2011\"\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t data-image-id=\"10665\" data-src=\"https:\/\/wp.1dfh.de\/wordpress\/wp-content\/gallery\/berblinger-flugwettbewerb-2011\/berb11.jpg?t=1774382585\" data-thumbnail=\"https:\/\/wp.1dfh.de\/wordpress\/nextgen-image\/10665\/100x100x100\/crop\/04c2396e1a408d7ffe2da5db92d1862f?t=1774382585\" data-title=\"Berblinger Flugwettbewerb 2011\" data-description=\"Berblinger Flugwettbewerb 2011\">\n\t\t\t<img title=\"Berblinger Flugwettbewerb 2011\"\n\t\t\t\talt=\"Berblinger Flugwettbewerb 2011\"\n\t\t\t\tdata-image-id=\"10665\"\n\t\t\t\tsrc=\"\"\/>\n\t\t<\/a>\n\t\t\t<a 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Laut Ausschreibung soll auf Grundlage neuester Entwicklungen aus dem Bereich der Luftfahrt das \u201eFliegen mit innovativen Technologien\u201c demonstriert werden. 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