{"id":24628,"date":"2013-11-21T13:13:02","date_gmt":"2013-11-21T12:13:02","guid":{"rendered":"http:\/\/wp.1dfh.de\/wordpress\/?p=24628"},"modified":"2013-11-21T20:32:55","modified_gmt":"2013-11-21T19:32:55","slug":"erfolgreicher-jungfernflug-mit-dem-ersten-gruenen-hubschrauber-der-welt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wp.1dfh.de\/wordpress\/erfolgreicher-jungfernflug-mit-dem-ersten-gruenen-hubschrauber-der-welt\/","title":{"rendered":"Erfolgreicher Jungfernflug  mit dem ersten gr\u00fcnen Hubschrauber der Welt"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_17860\" aria-describedby=\"caption-attachment-17860\" style=\"width: 237px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/www.e-volo.com\/de\/\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-17860 \" alt=\"e-volo\" src=\"http:\/\/wp.1dfh.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/Logo_e-voloklein1.jpg\" width=\"237\" height=\"91\" srcset=\"https:\/\/wp.1dfh.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/Logo_e-voloklein1.jpg 237w, https:\/\/wp.1dfh.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/Logo_e-voloklein1-150x57.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 237px) 100vw, 237px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-17860\" class=\"wp-caption-text\">e-volo<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong><em>Der Volocopter von e-volo ist eine Luftfahrt-Revolution Made in Germany. Sicherer, einfacher und sauberer als gew\u00f6hnliche Hubschrauber, \u00e4ndert er die Art, sich fortzubewegen \u2013 eine bahnbrechende Innovation. Der Volocopter ist ein umweltfreundlicher und emissionsfreier Privathubschrauber. Anstatt von einem Verbrennungsmotor wird er von achtzehn elektrisch betriebenen Rotoren angetrieben.<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Mit dem Prototyp des 2-Sitzers VC200 wurden am Sonntag, 17. November 2013, der Jungfernflug sowie erste Testfl\u00fcge mit Unterst\u00fctzung der Karlsruher Messe- und Kongress GmbH (KMK) in der dm-arena in Karlsruhe erfolgreich durchgef\u00fchrt. Auf seiner Grundlage wird in den kommenden Jahren die Serienproduktion vorbereitet. \u201eSchon heute gibt es f\u00fcr den Volocopter zahlreiche Anfragen aus aller Welt\u201c, so e-volo-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Alexander Zosel.<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Bei mehreren Fl\u00fcgen von einigen Minuten Dauer bis in Hallendecken-N\u00e4he der 22 m hohen dm-arena mit etlichen sanften Starts und Landungen, wurden alle Erwartungen an das Konzept der Volocopter bei weitem \u00fcbertroffen. \u201eSatter und unglaublich leiser Sound, absolut keine sp\u00fcrbaren Vibrationen im Flug, \u00fcberzeugende Struktur mit tollem neuem Federbein-Fahrwerk und extrem ruhiger Rotorebene\u201c, so das Fazit des e-volo Gesch\u00e4ftsf\u00fchrers, der der KMK dankte. \u201eIn der Messe Karlsruhe werden stets Innovationen pr\u00e4sentiert, die unsere Welt ver\u00e4ndern k\u00f6nnen. Von daher war es f\u00fcr uns eine Selbstverst\u00e4ndlichkeit, dem Team von e-volo partnerschaftlich die Testfl\u00fcge in der dm-arena zu erm\u00f6glichen\u201c, so KMK Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin Britta Wirtz: \u201eDie Messe ist nicht nur das Schaufenster f\u00fcr die St\u00e4rken der TechnologieRegion, wir unterst\u00fctzen hier ganz konkret Pioniere auf dem Gebiet der Luftfahrt.\u201c<\/p>\n<p>Dass der Volocopter kinderleicht zu Fliegen ist, war dem Entwicklungsteam von e-volo von vornherein klar. Dass er viel leiser als ein Hubschrauber sein wird, war aufgrund von aufwendigen Simulationen an der Uni Stuttgart bereits erforscht. Doch der angenehm tiefe, satte Sound und der niedriger als erwartete Ger\u00e4uschpegel haben bei den ersten Fl\u00fcgen f\u00fcr gro\u00dfen Jubel beim e-volo-Team gesorgt.<\/p>\n<p>Auf ein Ergebnis war man sehr gespannt: Gibt es st\u00f6rende oder gar gef\u00e4hrliche Vibrationen in der mechanischen Struktur der Rotorebene? \u201eDenn solche Vibrationen sind ein gro\u00dfes Problem bei \u00fcblichen Hubschraubern\u201c, so e-volo-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Stephan Wolf: \u201eDort sind sie zusammen mit dem oft ohrenbet\u00e4ubenden L\u00e4rm die beiden Hauptfaktoren daf\u00fcr, dass Passagierfl\u00fcge mit Hubschraubern meist als sehr unangenehm empfunden werden.\u201c Aufgrund der komplexen Struktur der Volocopter in Carbon-Leichtbauweise, konnten die zu erwartenden Vibrationen nicht zuvor im Labor simuliert werden. \u201eDas Ergebnis des Erstflugs hat f\u00fcr Euphorie im gesamten Projektteam gesorgt\u201c, so Wolf und Zosel: \u201eSelbst auf den Aufnahmen der am \u00e4u\u00dferen Carbon-Ring der Rotorebene fest installierten hochaufl\u00f6senden Video-Kameras konnten bei den Testfl\u00fcgen keinerlei Vibrationen festgestellt werden.\u201c<\/p>\n<h2>Sicherheitskonzept<\/h2>\n<p>Die meisten Helikopterunf\u00e4lle stehen im Zusammenhang mit dem Verhalten des Piloten. Die neuartige Steuerung und Sensorik verbunden mit 18 Rotorbl\u00e4ttern und der sehr wartungsarmen Architektur machen den Volocopter um ein Vielfaches sicherer als herk\u00f6mmliche Hubschrauber.<\/p>\n<p>(1) Pilotenfehler k\u00f6nnen kaum noch gemacht werden<\/p>\n<p>Ein gro\u00dfer Teil der Pilotenfehler, die f\u00fcr Flugunf\u00e4lle verantwortlich sind, k\u00f6nnen beim Volocopter vom Piloten nicht mehr gemacht werde. Der Pilot bestimmt nur die Flugrichtung und muss sich nicht um einen sicheren Flugzustand k\u00fcmmern. Diese Aufgabe wird automatisch und fehlerfrei von den Bordcomputern in Verbindung mit den vielen verschiedenen Sensoren \u00fcbernommen.<\/p>\n<p>(2) Die Konstruktion des Volocopters strebt eine maximale Ausfallssicherheit an<\/p>\n<p>Bei jeder Komponente des Flugger\u00e4tes basiert unsere zweij\u00e4hrige Konzeptentwicklung auf dem Leitgedanken: Der Volocopter muss das sicherste Luftsportger\u00e4t der Welt werden. Dementsprechend haben wir ein Flugger\u00e4t mit \u201eHigh Level Redundanz\u201c entwickelt. Das bedeutet, dass bei einem Ausfall von mehreren, auch sehr verschiedenen Komponenten, das Flugger\u00e4t noch immer in der Lage ist, sicher zu landen. Aus den Sicherheitsanalysen ergab sich somit eine Bauweise von sechs Rotorarmen mit jeweils drei Antrieben, die wiederum aus unterschiedlichen Energiequellen gespeist werden. Auch die Flugsteuerung basiert nicht auf der klassischen \u201eFly by Wire\u201c Trias Master-, Slave- und Voter-Computer sondern aus ca. 20 unabh\u00e4ngigen Computern, von denen im Prinzip jeder einzelne alleine das komplette Flugger\u00e4t steuern kann. Alle Komponenten sind in einem intelligenten Mesh-Netzwerk verbunden, bei dem unz\u00e4hlige Netzwerkverbindungen ausfallen k\u00f6nnen, ohne dass eine Beeintr\u00e4chtigung der Flugsteuerung erfolgt. Der Steuer-Joystick ist mehrfach redundant aufgebaut.<\/p>\n<p>(3) Abgesicherte Energieversorgung<\/p>\n<p>Bei dem aktuellen Prototyp des VC200 werden die 18 Antriebe aus sechs zentralen Batteriebl\u00f6cken versorgt. Dabei sind die Zuleitungen zu den Antrieben so verteilt, dass je Rotorarm drei verschiedene Batteriebl\u00f6cke die drei Antriebe versorgen. Bei diesem System k\u00f6nnen mechanisch zwei komplette, nicht nebeneinander liegende Arme ausfallen und der Volocopter kann noch sicher gelandet werden. Da der Volocopter eine Leistungsreserve von 50% hat, ist auch beim Ausfall von zwei Batteriebl\u00f6cken eine sichere Landung m\u00f6glich. F\u00fcr die Serienfertigung sind zus\u00e4tzlich dezentrale Backup-Batterien an den Antrieben vorgesehen. Diese Redundanzen werden durch ein ballistisches Komplettrettungssystem erg\u00e4nzt, bei dem im Notfall das ganze Flugger\u00e4t an einem Fallschirm sicher zu Boden sinkt. Daher gibt es beim Volocopter nicht nur eine \u201eSecond Chance\u201c sondern eine Vielzahl von Chancen.<\/p>\n<p>Somit werden nahezu alle Probleme der \u00fcblichen Hubschrauber gel\u00f6st.<\/p>\n<p>Vorteile der Volocopter<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li>Potential, das sicherste Luftsportger\u00e4t der Welt zu werden<\/li>\n<li>keine Abgase<\/li>\n<li>kinderleicht \u201efly-by-Joystick\u201c zu fliegen<\/li>\n<li>einfache und kosteng\u00fcnstige Pilotenausbildung<\/li>\n<li>extrem niedrige Betriebskosten und wartungsarm<\/li>\n<li>leiser, angenehmer Sound<\/li>\n<li>keine Vibrationen<\/li>\n<\/ul>\n<p>Stimmen zu e-volo:<\/p>\n<p>Erik Lindbergh, Enkel von Charles Lindbergh:<\/p>\n<p>\u201eWe believe that the development of the Volocopter holds significant promise to radically change short distance transportation\u201d, sagte Erik Lindbergh. \u201cIt has a long development path ahead, but if this innovative design reaches the commercial market it will dramatically change the way we move about the planet.\u201d (20. April 2012)<\/p>\n<p>Dr. Philipp R\u00f6sler, Bundeswirtschaftsminister:<\/p>\n<p>\u201eWenn ich sehe, was das Team von e-volo innerhalb der vergangenen Monate geleistet hat, muss ich sagen, die von uns daf\u00fcr bewilligten F\u00f6rdermittel sind wirklich gut angelegte Gelder der deutschen Steuerzahler.\u201c (29. Juli 2013)<\/p>\n<h2>e-volo startet Crowdfunding<\/h2>\n<p>Innovativ auch in der Finanzierung: e-volo startet am 27.11.2013 mit Crowdfunding, um den Weg bis zur Serienfertigung der VC200 zu finanzieren. Hierbei geben viele private Anleger (Crowd) dem Unternehmen Darlehen (partiarische Nachrangdarlehen), deren Verzinsung und Auszahlungswert direkt am Erfolg des Unternehmens gekoppelt ist. Partner f\u00fcr die Umsetzung ist die erfolgreiche Internet Plattform www.seedmatch.de. Dort kann man sich mit Betr\u00e4gen zwischen 250 Euro und 10.000 Euro an e-volo beteiligen und somit Teil eines Teams werden, das Luftfahrtgeschichte schreibt.<\/p>\n<p>Die ersten Zeichner eines 10.000 Euro Paketes erhalten eine Kaufoption im Wert von 5.000 Euro f\u00fcr einen der begehrten Listenpl\u00e4tze f\u00fcr den Kauf der ersten Volocopter VC200.<\/p>\n<h2>Neuer Kooperationspartner<\/h2>\n<p>Mit dem Erstflug m\u00f6chte e-volo eine neuen Kooperationspartner vorstellen:<\/p>\n<p>Ascending Technologies GmbH, www.asctec.de<\/p>\n<p>Der Erstflug des Volocopter VC200 von e-volo am 17.11.2013 in Karlsruhe fand mit Unterst\u00fctzung der Ascending Technologies GmbH statt. Das Volocopter-Projekt profitierte dabei von der Expertise des langj\u00e4hrigen Technologief\u00fchrers unbemannter Flugsysteme (UAV). Ascending Technologies aus Krailling bei M\u00fcnchen ist Hersteller und Erfinder von Mikro-UAVs f\u00fcr den professionellen Einsatz. Mit weltweit \u00fcber 1000 verkauften Multikoptern verf\u00fcgt das Unternehmen \u00fcber einen einzigartigen Erfahrungsschatz. In Kombination mit einer hohen In-House-Fertigungstiefe und der Pionierarbeit im Bereich der Sensordatenverarbeitung und Fluglagestabilisierung macht das Ascending Technologies zu einem wertvollen Partner f\u00fcr e-volo. Gleichwohl stellt die Teilnahme an diesem Projekt und eine Weiterentwicklung des Volocopters f\u00fcr das Unternehmen eine willkommene Herausforderung dar. Getreu der Pr\u00e4misse: Technologie, die begeistert!<\/p>\n<h2>Hintergrund<\/h2>\n<p>Im Oktober 2011 hat das Karlsruher Unternehmen e-volo mit dem weltweit ersten rein elektrisch bemanntem und dabei senkrecht gestartetem Flug Luftfahrt Pioniergeschichte geschrieben und im vergangenen Jahr den gr\u00f6\u00dften Preis in der allgemeinen Luftfahrt, den Lindbergh-Foundation Preis f\u00fcr Innovation erhalten.<\/p>\n<p>Der Volocopter von e-volo ist ein v\u00f6llig neuartiges, senkrecht startendes, manntragendes Flugger\u00e4t, das in keiner bekannten Kategorie einzuordnen ist. Im Gegensatz zu herk\u00f6mmlichen Luftfahrzeugen ist der Volocopter von Anfang an als Flugger\u00e4t mit Elektroantrieb konzipiert. Mit seinen Propellern kann der Volocopter senkrecht starten und landen wie ein Hubschrauber. Ein wesentlicher Vorteil neben der bestechend einfachen Bauweise ohne aufwendige Mechanik und der sehr geringen Wartungskosten ist die Redundanz der Antriebe. So kann selbst beim Ausfall von mehreren Motoren der Volocopter noch sicher gelandet werden.<\/p>\n<p>Im Rahmen der ZIM-F\u00f6rderung (Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand) wurden Projektkosten von zwei Millionen Euro gesichert. Mit dem \u201eZIM\u201c vom Bundesministerium f\u00fcr Wirtschaft und Technologie sollen Innovationskraft und Wettbewerbsf\u00e4higkeit der Unternehmen nachhaltig unterst\u00fctzt \u2013 und so ein Beitrag zu deren Wachstum, verbunden mit der Schaffung und Sicherung von Arbeitspl\u00e4tzen geleistet werden. Damit geht die Weiterentwicklung der Volocopter von e-volo in die n\u00e4chste Phase. Bei diesem Verbundforschungsprojekt sind zwei Forschungseinrichtungen und mehrere h\u00f6chst innovative Unternehmen beteiligt, darauf ausgerichtet, ein vermarktbares Produkt zu entwickeln.<\/p>\n<p>Der Volocopter von e-volo ist mittlerweile mehrfach ausgezeichnet: Ob \u201eHightech Pioneer\u201c beim CyberChampions Award oder Platzierung bei den \u201eGreenTec Awards\u201c.<\/p>\n<p>Infos: <a href=\"http:\/\/www.e-volo.de\" target=\"_blank\">www.e-volo.de<\/a><br \/>\n<iframe loading=\"lazy\" width=\"640\" height=\"360\" src=\"\/\/www.youtube.com\/embed\/tNulEa8LTHI?feature=player_detailpage\" frameborder=\"0\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Volocopter von e-volo ist eine Luftfahrt-Revolution Made in Germany. Sicherer, einfacher und sauberer als gew\u00f6hnliche Hubschrauber, \u00e4ndert er die Art, sich fortzubewegen \u2013 eine bahnbrechende Innovation. 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