Zweiundachtzig Jahre und kein bisschen müde, das ist sie: die Sikorsky S38 „The Flying Yacht“. Viele Millionen Kinobesucher haben die alte Dame in dem Film „Aviator“ in voller Aktion gesehen. Jetzt wird sich die „fliegende Yacht“ noch einmal auf eine weite Reise über den Atlantik begeben. Am Steuer des Flugzeuges, das 1928 gebaut wurde, sitzt Tom Schrade, der Besitzer des historischen Fluggerätes.
Mit dem Beginn der modernen Naturwissenschaft wird der Menschheitstraum vom Fliegen Realität. Lernen Sie hier einen der Visionäre und Erfinder, Überflieger und Bruchpiloten kennen, die mit neuen Apparaturen und Rekorden für Furore sorgten.
Bereits Leonardo da Vinci wusste, dass rotierende Tragflächen einem Körper Auftrieb verleihen, und fertigte Ende des 15. Jahrhunderts entsprechende Konstruktionszeichnungen an. Aber erst als Flugkörper mit zwei gegenläufigen Rotoren ausgestattet wurden, kam es zum Durchbruch dieser Technik. Maßgeblichen Anteil daran hatte der 1889 geborene Igor Sikorsky: Er kreierte einen Heckrotor, der als Ausgleich zum Drehmoment des Hauptrotors diente. Hielt sich sein Gefährt 1939 nur einige Zentimeter über dem Boden, absolvierte Sikorsky mit einer verbesserten Konstruktion schon zwei Jahre später einen Rekordflug von über neunzig Minuten.
Sikorsky war zwar nicht der einzige Wegbereiter der heutigen Hubschrauber, aber er prägte ihre Entwicklung maßgeblich mit: Zentrale Elemente wie Blattverstellhebel, Steuerknüppel oder Pedale gehen auf ihn zurück. Somit sind seine Helikopter VS-300 oder R-4 unmittelbare Vorläufer moderner Modelle und markieren wichtige Stationen in der Entwicklung eines Verkehrsmittels, das in Küsten- oder Bergwacht sowie Militär unverzichtbar geworden ist.
Seit Jahrtausenden versuchen wir Menschen, den Himmel zu erobern. Wie Vögel möchten wir frei und grenzenlos durch die Luft gleiten. Zumindest teilweise ist dieser Traum in Erfüllung gegangen. Dank hoch entwickelter Technik bringen uns Flugzeuge und Hubschrauber in den Luftraum. Doch wie schaffen es eigentlich die tierischen Flugakrobaten die Schwerkraft zu überwinden? Moderne Kameras entlarven eines der ältesten Rätsel der Natur: Die Kunst des Fliegens.
Der Traum vom Fliegen ist so alt wie die Menschheit selbst. Schon in der Antike versuchten Wagemutige, die Schwerkraft zu besiegen. Allerdings war man zu jener Zeit der Meinung, dass das Fliegen Göttern und Vögeln vorbehalten sein sollte. Heute haben wir den Luftraum erobert. Flugzeuge, Heißluftballons und Gleitschirme tragen uns durch die Luft. Ganz ohne Hilfsmittel können wir jedoch nicht fliegen. Wie aber schaffen das Vögel und Insekten?
Die Hochtechnologie bringt uns einen Schritt weiter auf der Suche nach der Lösung dieser Frage. Miniaturkameras, nicht schwerer als 30 Gramm, liefern detailgenaue Bilder von der Flugtechnik von Steinadler, Wanderfalke und Habicht.
Doch es gibt noch viele andere Geheimnisse, deren Lösung der Wissenschaft bislang verborgen blieben: Warum fliegen Zugvögel in einer V-Formation? Wo verbringen Mauersegler die Nacht? Wie orientieren sich Tauben? Sie alle können jetzt mit Hilfe von Radar, GPS und speziellen Kameras, die sogar Luftwirbel sichtbar machen, gelöst werden.
Aufwändige Kameratechnik, moderner Schnitt und der männliche Charme von Moderator Steve Leonard machen die dreiteilige Reihe „Animal Camera“ zu einem Meisterwerk des modernen Tierfilms. Der zweite Teil hebt ab in den Himmel und entlarvt die Geheimnisse des Fliegens.
Im Mittelpunkt der Sendung stehen Konstrukteure, die in Tschechien, Deutschland und Österreich neue Wege gehen.
Scientia potentia est begleitet junge Studenten, die in der Formula Student ihren selbstgebauten Rennboliden im Wettkampf mit anderen Unis unter Beweis stellen.Tschechische Flugzeugbauer unternehmen einen außergewöhnlichen historischen Versuch und Air Race-Piloten, helfen dabei in der leistungsstärksten Humanzentrifuge der Welt, unter Extrembedingungen einen neuen Rennanzug zu entwickeln.
Was ist Fakt, was ist Fiktion? Diese Dokumentarserie geht ungelösten Rätseln der Geschichte auf den Grund.
Panzer, Taucheranzug, Hubschrauber – Erfindungen des 20. Jahrhunderts? Im 15. Jahrhundert lebte in Italien ein Mann, der diese Dinge bereits vorgedacht und entwickelt hat: Leonardo da Vinci, der uneheliche Sohn eines Toskaners. Bis heute gilt er als Universalgenie, als Prototyp des Renaissance-Menschen, der sowohl in der Kunst als auch in Wissenschaft und Technik wegweisend wirkte. Doch aktuelle Forschungen beginnen an seinem Image zu kratzen.