Solar Impulse Flüge im Internet live verfolgen

Ein günstiges Wetterfenster kündigt sich für den Samstag, 11. Juni 2011 an. Ausschliesslich von Solarenergie angetrieben, wird das versuchen in Paris an der Internationalen Fachmesse für Luft- und Raumfahrt Paris-Le Bourget vom 20. – 26. Juni 2011 teilzunehmen.
Der von André Borschberg gesteuerte Prototyp wird nach dem Abheben vom Flughafen in Brüssel um 18:00 Uhr zu starten und in Paris-Le Bourget ab 2:00 Uhr (UTC + 2) Sontag, 12. Juni zu landen. Der Flug dürfte rund 17 Stunden dauern. Unterstützt wird der Pilot vom Flugleiter und seinem Team aus dem «Mission Control Center» in Payerne (CH).

European Solar Flights auf Internet verfolgen!
Sie können jeden der europäischen Solarflüge live verfolgen auf www.solarimpulse.com oder auf Smartphones via App «Solar Impulse Inventing the Future», die kostenlos im Appstore und im Androïd Market verfügbar ist. Angezeigt werden die aktuelle Position des Flugzeugs, Flughöhe und Geschwindigkeit und dank Kameras im Innern des Cockpits und im «Mission Control Center», dem neuralgischen Zentrum der Mission, können Sie das Abenteuer live miterleben.

Auch wenn die Flugbestätigung erfolgt ist, kann der Flugleiter den Flug kurzfristig verschieben oder die Flugroute ändern. Aktuelle Informationen finden Sie jeweils auf www.solarimpulse.com.

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Ein Gedanke zu „Solar Impulse Flüge im Internet live verfolgen“

  1. Solar Impulse ist sicher in Brüssel gelandet
    Publiziert am Juni 12, 2011 von Bernard Schopfer

    Das Solarflugzeug HB-SIA ist heute Abend um 23.50h sicher in Brüssel gelandet nach einem Flug von insgesamt fünf Stunden und vierzehn Minuten.

    Das Team im Mission Control Center hatte zuvor um 21.45h den Entscheid für einen Abbruch des Flugs gefällt basierend aufgrund der schwierigen meteorologischen Verhältnisse und einem niedrigen Batteriestand.

    Die sichere Landung des Flugzeuges wurde in Payerne mit einem donnernden Applaus bedacht und wich einer grossen Erleichterung, stand doch das Team während des gesamten Flugs unter einem enormen Druck.

    „Es war nicht leicht, die Entscheidung für einen Abbruch zu treffen“, gab Bertrand Piccard zu Protokoll. „Dieser Entscheid fusste rein auf Fakten und basierte auf den Simulationssystemen über welche wir verfügen und welche den Verantwortlichen im Mission Control Center diesen Weg aufzeigten. Das gesamte Team um Raymond Clerc hat einen fantastischen Job gemacht. Ich ziehe meinen Hut vor ihnen allen.“

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