Am 17. Dezember 1903 erfüllten die Gebrüder Wright einen uralten Menschheitstraum – den Traum vom Fliegen. Sie flogen ganze zwölf Sekunden lang und nur über eine Strecke von knapp 30 Metern, aber sie flogen! Sie waren natürlich nicht die ersten Lebewesen, die den Luftraum eroberten, die Natur erfand das Fliegen gleich viermal unabhängig voneinander: Die ersten Flieger waren Insekten, dann kamen Flugsaurier, Vögel und – bereits 50 Millionen Jahre vor den Gebrüdern Wright – Fledermäuse. Das Fliegen war eine der erfolgreichsten Innovationen der Evolution und sollte sich auch für den Menschen als großer Entwicklungsschritt herausstellen. Die Weiterentwicklung war atemberaubend: Orville Wright (1871 – 1948) erlebte noch die ersten Düsenjäger, und nach nur sechs Jahrzehnten stand der erste Mensch auf dem Mond.
Die Dokumentation „Der erste Flug“ aus der Reihe „Universum“ zeigt die triumphalsten Sternstunden und heillosesten Bruchpiloten der Luftfahrtgeschichte sowie Bewegungsstudien aus der Natur.
Heute geht es bei Willi um spannende Flugobjekte, die Menschen dabei helfen, für Sicherheit zu sorgen. Zunächst ist Willi in Marlishausen in der Nähe von Erfurt unterwegs. Hier trifft er Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr. Stefan und seine Kollegen und Kolleginnen arbeiten normalerweise am Boden – außer, wenn sie auf eine Leiter klettern. Seit einiger Zeit werden sie aber von einem ferngesteuerten Mini-UFO unterstützt: Das Mini-UFO wird dorthin gelenkt, wo Menschen nicht gut hinkommen oder es für sie zu gefährlich wird, zum Beispiel in den Trümmern eines eingestürzten Hauses. Dank der Kamera können die Helfer dennoch sehen, was los ist.
Vor allem für die Arbeit der Rettungshundestaffel ist das UFO ein guter Kollege. Wie genau das Team aus Tier und Technik funktioniert, erfährt Willi bei einem spannenden Wettkampf: Suchhund gegen Mini-UFO. Eine der Feuerwehrfrauen hat sich in einem Übungsgelände unter einem Trümmerhaufen versteckt. Suchhund und Such-UFO werden gleichzeitig losgeschickt, um die vermisste Person zu finden.
Als Nächstes ist Willi unterwegs zu Frank, der bei der europäischen Weltraumbehörde ESA in Darmstadt arbeitet. Sein hilfreiches Flugobjekt ist der Erdbeobachtungssatellit ENVISAT. Der umrundet die Erde in 800 Kilometer Höhe, kann aber trotzdem scharfe Fotos von der Erde machen, die bei Frank und seinen Kollegen landen. Willi staunt nicht schlecht: Die Bilder eines Großbrandes in Kalifornien zeigen, wo genau die schlimmsten Brandherde liegen und die Feuerwehr hinfahren muss. Und die Aufnahmen einer Ölpest helfen, vorauszusagen, welche Strände bedroht sind. So kann gezielt Mensch und Natur geholfen werden!
Die Polizei in Brandenburg ist auch mit einem besonderen Flugobjekt unterwegs, einem Gyrocopter, auch Tragschrauber genannt. Sieht so ähnlich aus wie ein Helikopter, ist aber keiner und kostet vor allem viel weniger. Die Polizisten nutzen ihn zum Beispiel, um den Verkehr zu beobachten. Deutet sich ein Stau an, können sie Meldung an die Zentrale machen, die wiederum die Verkehrswarnung an die Radiostationen weitergibt. Toll, dass Hilfspolizist Willi auch auf Erkundungstour gehen darf.
Die Flugzeug-Enthusiasten der Red Bull Flying Bulls präsentieren ihre historischen Maschinen auf Flugschauen in Norwegen.
Die Flying Bulls verfügen über eine Flotte der schönsten Flugzeuge der Luftfahrt-Geschichte – und über ein einzigartiges Know-how in der Instandhaltung und Restaurierung der historischen Fluggeräte. Mit einer Lockheed P-38 Lightning und einer Douglas DC-6 macht sich die Crew auf nach Norwegen: Dort wollen die Flugzeug-Enthusiasten auf mehreren Flugschauen zeigen, dass ihre Maschinen nicht nur wunderschön aussehen, sondern auch in der Luft noch immer eine ausgezeichnete Figur machen.
Samstag 09.02.2013, 19:25 – 20:15 Uhr Länge: 50 min.
Arztserie, Deutschland, 2010
Gemeinschaftsproduktion von ZDF und ORF
Wiederholung Sa: 09.02.2013, 04:35 Uhr
Das Leben spielt seine Spielchen mit den Grubers. Hans, der Klaras Bedenken zwar versteht, leidet trotzdem unter ihrer Weigerung, ihn zu heiraten, denn er will partout nicht mehr in „wilder Ehe“ leben. Damit scheint die Beziehung der beiden endgültig am Ende zu sein. Auch Lisbeth, die nach langer Zeit endlich wieder verliebt ist, wird mit einer herben Enttäuschung konfrontiert: Ihr Verehrer Klaus Hellmann entpuppt sich als Hochstapler, denn der Restaurantkritiker bedient sich unlauterer Mittel für seine Gastronomie-Bewertungen. Lisbeth fühlt sich hintergangen. Gekränkt und wütend stellt sie Klaus zur Rede und beendet die Beziehung, noch bevor sich etwas „Ernstes“ zwischen den beiden entwickeln kann.
Währenddessen sorgt sich Martin um Jonas‘ Wohlergehen. Er hofft, dass Jonas‘ Onkel den Kleinen bei sich aufnehmen und ihm damit einen Heimaufenthalt ersparen wird. Doch anscheinend muss sich Martin mit dem Gedanken anfreunden, dass er Jonas ins Kinderheim geben muss. Viel Zeit zum Grübeln bleibt Martin nicht, denn ein neuer Patient fordert seine ganze Aufmerksamkeit: Urs Rensing hat ein Aneurysma im Gehirn und befürchtet zu sterben, ohne sich vorher von seinem Sohn Nico verabschieden zu können. Seine Frau will ihm aufgrund seines Alkoholproblems das Umgangsrecht für Nico entziehen. Vater und Sohn verbindet die Leidenschaft für Modellflugzeuge, und so treffen sie sich heimlich, um ein Flugzeug steigen zu lassen. Dabei kommt es auf dem Berg zu einem tragischen Unfall.