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Helikopter auf der AERO 2013 stark vertreten – Vom ultraleichten Gyro- und Helikopter bis zum Turbinen-Großhubschrauber

Die weite Welt der auf der AERO

Friedrichshafen – Mit einem umfassenden Drehflügler-Bereich innerhalb der Luftfahrtmesse wird sich die AERO von 24. bis 27. April 2013 präsentieren: Neben den etablierten Helikoptern vor allem US-amerikanischer und europäischer Hersteller sind auch zahlreiche auf der AERO präsent, die in der sogenannten Ultraleichtflugzeug-Klasse derzeit boomenden Absatz finden. Zudem werden Turbinen-Großhubschrauber etwa der und des Militärs präsentiert sowie die Bereiche Pilotenausbildung und Berufe in der Helibranche vorgestellt.

Die AERO Friedrichshafen hat sich in den vergangenen zwei Jahrzehnten zur Leitmesse der Allgemeinen Luftfahrt in Europa entwickelt. Aus diesem Grund wird sie auch weiterhin deutliche Signale im Drehflüglerbereich setzen. Sichtbares Zeichen dafür ist, dass 2013 verteilt auf mehrere Hallen die aktuellen Modelle, Neuentwicklungen, Forschungsprojekte und die Produkte der Zulieferindustrie präsentiert werden. Aber auch Oldtimer sind zu besichtigen und geben Einblicke in die Hubschrauberentwicklung der Vergangenheit.

Waren es in den vergangenen Jahren vor allem die Helikopter mit Kolbenmotor- oder Turbinenantrieb, die die Drehflüglerfans faszinierten, so stehen 2013 zunehmend die Gyrocopter im Mittelpunkt. Diese leichten und maximal zweisitzigen dürfen seit einer Änderung bei der Zulassung zu Jahresbeginn 2013 jetzt maximal 560 Kilogramm schwer sein und ermöglichen es daher, auch entsprechend mehr Gepäck oder Treibstoff an Bord mitzunehmen. Zwar können nicht wie Helikopter senkrecht abheben und landen, ihre Start- und Landestrecken sind jedoch ebenfalls kurz. Außerdem ist die Pilotenlizenz für einen ultraleichten billiger, schneller und einfacher zu erlangen, als für einen .

Zu den Highlights des Helibereichs auf der werden auch mehrere Turbinen-Großhubschrauber zählen: Von der Bundespolizei wird eine AS 332 erwartet. Auch die Bundeswehr präsentiert ihre Turbinenhelikopter. Dazu zählen die bewährte Bo 105, aber auch der sogenannte „Teppichklopfer“, die seit Jahrzehnten im Dienst stehende oder eine zur Pilotenausbildung genutzte Alouette. Hinzu kommen weitere Turbinenhelis europäischer und nordamerikanischer Hersteller.

Auch Klein- und Schulhubschrauber sind auf der AERO 2013 vertreten: Die bewährten Robinson R22 und R44 sind am Bodensee zu sehen, ebenso der neue Trainingshubschrauber , dazu kommen weitere Helikopter mit Kolbenmotor. Ultraleichte Helikopter, die derzeit zwar noch nicht in Deutschland, aber etwa im Nachbarland Frankreich seit 2012 bereits zugelassen sind, ergänzen diesen Bereich. Mit Spannung erwartet wird auch der neue WM-50 des deutsch-chinesischen Joint-Ventures Helipark. Bei zahlreichen Ausstellern gibt es zudem aktuelle News nicht nur über die Ausbildung zum Privat- oder Berufshelikopterpiloten, sondern auch alle Infos über weitere Tätigkeiten in der attraktiven Heli-Branche.

Die AERO 2013 beginnt am Mittwoch, 24. April und dauert bis Samstag, 27. April 2013. Die Öffnungszeiten: Mittwoch bis Freitag von 9 bis 18 Uhr und am Samstag von 9 bis 17 Uhr. Weitere Informationen unter: www.aero-expo.com.

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Arte: Willi wills wissen Tolle Technik – Rettung aus der Luft! 02.02.2013

Arte

Willi wills wissen

  • Samstag, 2. Februar 2013, 08:25

Heute geht es bei Willi um spannende Flugobjekte, die Menschen dabei helfen, für Sicherheit zu sorgen. Zunächst ist Willi in Marlishausen in der Nähe von Erfurt unterwegs. Hier trifft er Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr. Stefan und seine Kollegen und Kolleginnen arbeiten normalerweise am Boden – außer, wenn sie auf eine Leiter klettern. Seit einiger Zeit werden sie aber von einem ferngesteuerten unterstützt: Das wird dorthin gelenkt, wo Menschen nicht gut hinkommen oder es für sie zu gefährlich wird, zum Beispiel in den Trümmern eines eingestürzten Hauses. Dank der Kamera können die Helfer dennoch sehen, was los ist.
Vor allem für die Arbeit der Rettungshundestaffel ist das UFO ein guter Kollege. Wie genau das Team aus Tier und Technik funktioniert, erfährt Willi bei einem spannenden Wettkampf: Suchhund gegen Mini-UFO. Eine der Feuerwehrfrauen hat sich in einem Übungsgelände unter einem Trümmerhaufen versteckt. Suchhund und Such-UFO werden gleichzeitig losgeschickt, um die vermisste Person zu finden.
Als Nächstes ist Willi unterwegs zu Frank, der bei der europäischen Weltraumbehörde ESA in Darmstadt arbeitet. Sein hilfreiches Flugobjekt ist der Erdbeobachtungssatellit . Der umrundet die Erde in 800 Kilometer Höhe, kann aber trotzdem scharfe Fotos von der Erde machen, die bei Frank und seinen Kollegen landen. Willi staunt nicht schlecht: Die Bilder eines Großbrandes in Kalifornien zeigen, wo genau die schlimmsten Brandherde liegen und die Feuerwehr hinfahren muss. Und die Aufnahmen einer Ölpest helfen, vorauszusagen, welche Strände bedroht sind. So kann gezielt Mensch und Natur geholfen werden!
Die Polizei in Brandenburg ist auch mit einem besonderen Flugobjekt unterwegs, einem , auch genannt. Sieht so ähnlich aus wie ein , ist aber keiner und kostet vor allem viel weniger. Die Polizisten nutzen ihn zum Beispiel, um den Verkehr zu beobachten. Deutet sich ein Stau an, können sie Meldung an die Zentrale machen, die wiederum die Verkehrswarnung an die Radiostationen weitergibt. Toll, dass Hilfspolizist Willi auch auf Erkundungstour gehen darf.

(Deutschland, 2008, 24mn)
ARTE

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Kann man einen Hubschrauber sicher landen, wenn der Motor ausfällt?

sind wahre Alleskönner unter den Fluggeräten. Zum Abheben benötigen sie keine Startbahn und sie können sogar auf der Stelle schweben. Aber was passiert eigentlich, wenn bei einem der Motor ausfällt? -Reporter Burkhardt Weiß hat es ausprobiert.
Damit ein fliegt, braucht er einen Rotor. Die Rotorblätter funktionieren ähnlich wie die Flügel eines Flugzeugs: Wenn sich die Rotorblätter schnell durch die Luft drehen, erzeugen sie Auftrieb. Moderne Hubschrauber besitzen zwei voneinander unabhängige Triebwerke. Wenn eines ausfällt, kann der Pilot mit dem anderen immer noch sicher landen. Im unwahrscheinlichen Fall, dass beide Triebwerke gleichzeitig ihren Geist aufgeben, muss der Pilot eine einleiten.

Wenn der Wind den Rotor dreht

Fliegt der Hubschrauber hoch genug, kann der Pilot im Notfall mit einer sogenannten Autorotationslandung den Absturz verhindern: Zuerst geht es darum, durch einen schnellen Sinkflug zu erreichen, dass sich die flach eingestellten Rotorblätter möglichst schnell drehen – sie werden durch den entgegenkommenden Fallwind („Fahrtwind“) wie ein Windrad angetrieben. Dadurch erzeugt der Rotor zwar kaum Auftrieb – aber je schneller sich die Rotoren drehen, desto besser funktioniert später die Notlandung: Kurz vor dem Boden muss der Anstellwinkel der Rotoren steil eingestellt werden. Dann hat der Hubschrauber für kurze Zeit wieder einen hohen Auftrieb und kann in der Regel weich aufsetzen.

: Hubschrauber mal anders

Tragschrauber nutzen das Prinzip der auch während des normalen Fluges. Bei ihnen sorgt ein motorisierter Propeller am Heck für ständigen Schub nach vorne. Der dabei entstehende Fahrtwind treibt den großen Rotor an, der den Tragschrauber nach oben zieht. Im Film sehen Sie, was einen Tragschrauber vom Hubschrauber unterscheidet. Außerdem: Burkhardt fliegt selbst einen Tragschrauber und riskiert eine Landung ohne Motor.

Quelle: Kopfball

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