Nach Final 4 hat Dolderer einen Podestplatz im Visier

Motorsport – – World Championship – 6. Tourstop

14-p-20140817-00370_news In Ascot zeigte Matthias Dolderer, dass er zweifelsohne den Speed für einen Platz auf dem Podest hat. Am Sonntag soll beim sechsten Saisonstopp über Texas Motor Speedway nun endlich der erste Podestplatz der Saison her. Allerdings weiß der 43-Jährige, dass Speed allein zu wenig ist: Im englischen Ascot schaffte er mit seiner V3 eine fantastische Zeit, musste sich dennoch mit Platz 4 zufrieden geben, da alle Final 4 Piloten innerhalb einer halben Sekunde waren.
DALLAS – FT. WORTH () – Texas, das liebevoll als der „Lone Star State“ bezeichnet wird, ist der zweitgrößte Staat der USA. Das enorme geographische Gebiet schließt die Gemeinde um Dallas-Fort Worth mit ein, welche sich von einem schläfrigen Rinderaufzuchtsgebiet zu einer umtriebigen Metropole gewandelt hat und so den wirtschaftlichen und kulturellen Mittelpunkt von Nord-Texas bildet. Weil sich die Region mit der Unterhaltung der Sportfans in den USA auskennt, wird der Halt des Red Bull Air Race in Texas sicherlich viel Interesse auf sich ziehen und auf jeden Fall vom reichen Sportinteresse in der Region profitieren.
„In Gydnia und in Ascot haben wir gesehen, dass ich echt schnell war und das Paket passt, um weit nach vorne kommen zu können“, so Dolderer. „Das gibt mir Motivation für das bevorstehende Rennen. Es ist eine supergeile Location hier in Texas. Ich freue mich, dass wir diesmal wieder über Land fliegen“, sagt Dolderer. „Hier liegt alles sehr kompakt zusammen: Zuschauer, Runway und Kurs – das liegt mir!“

In der laufenden Saison war Dolderer mehrmals der Schnellste im Training. Darüber hinaus weiß der Deutsche, dass er sowohl das Können als auch die Maschine hat, um eine Top-Drei-Platzierung zu erreichen – so wie im Jahr 2009, als er beim Saisonfinale in Barcelona Dritter wurde. Voraussetzung für eine Wiederholung dieses Erfolges sind aber weniger Fehler und damit auch weniger Zeitstrafen.

„Ich bin zuversichtlich und hoffe natürlich, dass ich hier das Positive aus England umsetzen kann“, gibt sich Dolderer vor dem ersten Rennen in den USA selbstbewusst.

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