A creative collaboration showcasing film, photography, fashion and dance. Featuring ballerinas from the Bayerisches Staatsballett: Martina Balabanova, Sinead Bunn and Mia Cooper.
Dress Designer – Tamina von Ribaupierres – www.taminavonribaupierre.com
Photography – Day Kol – www.theballerinasupremacy.com
Film – Martin Stonard – www.thefilmcreative.com
Music: "Lakitu" by Kupa (http://www.nimbo.org)
Location: Deutsches Museum Flugwerft Schleißheim – www.deutsches-museum.de
Shot using Nikon D800, DSLR-Light Jib, Manfrotto Fig-Rig,
Großmodelle und IGG Deutschland auf INTERMODELLBAU und experTEC
„Jumbo“ mit vier Turbinen und gewaltige Großsegler
INTERMODELLBAU 2015
Ihren Jungfernflug hat die Boeing 747-400 von Modellbauer Adi Pilz noch vor sich. Doch schon vorher wird der „Jumbo“ mit einer Länge von 5,43 Metern, einer Höhe von 1,48 Metern und einer Spannweite von gewaltigen 4,95 Metern auf der INTERMODELLBAU vom 15. bis 19. April 2015 in der Messe Westfalenhallen Dortmund präsentiert. Das Großmodell im Maßstab 1:13 wiegt 68 Kilogramm und ist das größte Exponat der Sonderausstellung „Airlines und mehrmotorige Modelle“ in der Halle 3B. Weitere imposante Großmodelle sind das Flugboot DO X im Maßstab 1:10, eine McDonnel Douglas MD 11 im Maßstab 1:16 und eine Boeing 727-200 in der klassischen Lackierung der PanAm. Auf der parallel stattfindenden Messe experTEC (17. – 19. April) glänzen auf dem Stand der Interessengemeinschaft Großsegler (IGG) zahlreiche Modelle mit einer imposanten Spannweite von bis zu 11 Metern. Und innovative Techniken werden vorgestellt.Um die 747-400 in die Luft zu bekommen, hat Modellbauer Adi Pitz vier Modellturbinen verbaut, die jeweils 14 Kilogramm Schub erzeugen und bis 120.000 Umdrehungen leisten. „Damit ist die Maschine eigentlich übermotorisiert. Den maximalen Schub benötige ich nur für den Start“, erklärt er. Für den Einsatz von vier Turbinen sprachen, neben der Originaltreue, außerdem Sicherheitsgründe.Die Planungen für die Boeing 747-400 begannen Ende 2008, Baustart war im Mai 2009. Die Fertigstellung erfolgte im Dezember 2014. Und die Präsentation in der Luft soll beim 3. Internationalen Airliner-Treffen vom 10. bis 12. Juli in Oppingen stattfinden. Geschätze 1500 bis 2000 Stunden Arbeitszeit hat Pitz in sein Modell im Weiß-Rot-Silber der Virgin Atlantic investiert. Als Grundlage dienten Pläne von Revell im Maßstab 1:144.
Einstrahlig wird die MD-11 von Rainer Ruedel angetrieben. Der Modellbau-Kollege von Adi Pitz bringt seine MD-11 mit einer Spannweite von 3,30 Metern und einer Rumpflänge von 3,80 Metern im schönen weiß-roten Lack der brasilianischen TAM mit nach Dortmund.
Andreas Bodem aus Coesfeld zeigt eine Boeing 727-200 in der legendären Lackierung der amerikanischen PanAm. Und nicht nur der Lack der Boeing ist klassisch, auch die Bauweise: Heck und Nase aus GFK, der Rest aus Styropor und Balsaholz. Die Boeing 727-200 bringt es auf eine Rumpflänge von drei Metern.
Innovative Technik
STARPAINT, der weltweit agierende Hersteller von Produkten für die Veredelung von Oberflächen aller Art aus dem fränkischen Mainstockheim, will mit seinem Wassertransferdruck nun auch die Modellbauer überzeugen. Was ist Wassertransferdruck? Eine Folie wird in ein ca. 30°C warmes Wasserbecken eingelegt. Nach drei Minuten sprüht man den Aktivator auf die Folie. Nun beginnt diese, sich mit dem Wasser zu verbinden. Das Objekt wird kurz untergetaucht, getrocknet und mit Klarlack überzogen. Diese Art Folie hat gegenüber einer Klebefolie den Vorteil, dass sie durch den Wasserdruck mühelos selbst in die allerkleinste Spalte oder Ritze eindringt. Vorgestellt wird diese innovative Technik unter anderem im Vortragsforum auf der Messe experTEC.
Faszinierende Großsegler
Auf der experTEC in der Westfalenhalle 2 nehmen außerdem ausgewöhnliche Großsegler breiten Raum ein. Zum ersten Mal ist die IGG Deutschland mit einer eigenen, 25 x 5 Meter großen Ausstellungsfläche vertreten. Ein spannendes Projekt nennt Bernd Straßburger von der IGG (ein Zusammenschluss von 200 Modellpiloten) den Auftritt. Mit vor Ort sind noch Knut Becker und Günther Kiewel.
Ohne Zweifel dürfen die Modelle von Knut Becker als außergewöhnlich bezeichnet werden: Eine Schneider ES 49, das Original entstammt dem Jahr 1949. Dazu eine Schleicher ASW 17, erschienen als Original 1971. Oder eine Darmstadt D-30 Cirrus, erbaut von der Akaflieg Darmstadt im Jahre 1938. Alle Modelle sind im Maßstab 1:2,2 bis 1:2,5 gebaut. Das entspricht Spannweiten von 6,4 Metern für die ES 49, von 8,6 Metern für die ASW 17 und von 9,1 Metern für die D-30. Als Material wurde ganz klassisch GFK für den Rumpf und Abach-Furnier für die Flügel verwendet.
Außergewöhnlich ist auch das Modell von Bernd Straßburger, der einen Nimbus mit 11 Metern Spannweite mit nach Dortmund bringt. Keines der Modelle ist – trotz ihrer Größe –
schwerer als 25 Kilogramm. „Unser Ziel ist“, so Straßburger, „dass wir außergewöhnliche Exponate präsentieren, die es nicht als Bausatz zu kaufen gibt.“
Neben der IGG-Ausstellungsfläche in Halle 2 sind natürlich auch renommierte Hersteller von Großseglern vertreten. So die Firmen fraesfritz und Hunschok Modellbau. Fritz Schmitt von fraesfritz will mit einem brandneuen Schleicher Ka-8-Modell im Maßstab 1:3 auf der experTEC erscheinen. Das Modell kommt in Standardversion und als „Cabrio“, das heißt nur mit einer kleinen Windschutzscheibe. Flächenprofil ist ein modifiziertes HQ 3.0/15. Die Rümpfe (GfK) kommen von Uli Hunschok und sind von ausgezeichneter Qualität.
HB Modellbau aus Gera fertigt Großmodelle mit einem hohen Scale- und Qualitätsanspruch. Die durchdachten und aufwändig gefertigten Modelle zeichnen sich durch hohe Robustheit und Alltagstauglichkeit aus. Als Neuheit wird der Blanik L 13 im Maßstab 1:2,85 als Scale-Modell auf der experTEC vorgestellt.
Tickets aus dem Online-Shop
Die INTERMODELLBAU und die experTEC zeigen Flugzeuge, Modelleisenbahnen, Schiffe, Fahrzeuge und Figuren – die ganze Faszination des Modellbaus in acht Messehallen. Im Online-Shop der INTERMODELLBAU können Tickets schnell, bequem und einfach von zuhause aus erworben werden. Das Ticket kann auch gleich daheim ausgedruckt werden. Mit dem Kauf eines solchen „Print-at-home-Ticket“ ist ein Preisvorteil gegenüber dem Kauf an der Tageskasse verbunden, zudem vermeidet man Wartezeiten an der Kasse. Eintritt für Erwachsene: im Vorverkauf 12 Euro. Die Eintrittskarte der INTERMODELLBAU berechtigt ebenfalls zum Besuch der experTEC (17. – 19. April) – und auch umgekehrt.
19. Februar 2015 Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude! Und so dürfen wir mit Ihnen die Vorfreude auf ein ganz besonderes Event teilen– denn nur noch wenige Wochen, dann eröffnet die mittlerweilesechste Auflage der ROTOR live wieder ihre Tore auf derweltberühmten Galopprennbahn in Iffezheim bei Baden-Baden.
Am 14. und 15. März heißt es wieder: Herzlich Willkommen zu Europas größter Fachmesse rund um den Modellhelikopter. Mit über 55 Ausstellern aus aller Welt wird den Besuchern (13.000 im Vorjahr) auch dieses Jahr ein breitgefächertes Angebot aus allen Bereichen des Modellhelikopters präsentiert – von 3D- über Scale-Modelle und Quadrokopter bis hin zu Zubehören. Und wie bereits im Vorjahr feiern auch dieses Mal wieder zahlreiche Produktneuheiten Premiere – lassen Sie sich also von einigen Highlights überraschen.
Flugprogramm
Parallel zum Messebetrieb findet wieder ein durchgehend moderiertes Flugprogramm von 9.00 bis 18.00 Uhr statt, bei dem namhafte Profipiloten die Produkte der Aussteller präsentieren werden. Egal ob spektakuläre 3D-Flüge oder vorbildgetreue Flugvorführungen von Scale-Modellen, die in der Luft vom Original kaum zu unterscheiden sind: Auf der ROTOR live wird für jedes Modellfliegerherz etwas dabei sein.
Die geplanten Flugzeiten können evtl. durch Witterungseinflüsse oder sonstige unvorhergesehene Bedürfnisse der Hersteller geändert werden.
Auch dieses Jahr messen sich einige der besten Piloten aus aller Welt wieder in einem spannenden Wettbewerb. Die Liste der teilnehmenden Piloten liest sich wie das »who-is-who« der internationalen Showflug- und Wettbewerbsszene. Der letztjährige Gewinner Dunkan Bossion wird also einiges tun müssen, um seinen Titel zu verteidigen. Wie auch die letzten Jahre, werden die Besucher wieder packende Fights und erstklassige Flüge erwarten.
Freestyle-3D-Contest
Seminare & Vorträge
Welche Voraussetzungen benötigt man für einen Einstieg in den Leistungssport der Klassen F3C und F3N? Was ist aktueller Stand der Technik bei Multicoptern und Co., bzw. was ist dabei auch rechtlich
zu beachten? Und wie kann am besten eine Autorotation mit dem Modellheli erlernen werden? Erfahrene Referenten werden bei unseren Fachvorträgen an beiden Tagen zu diesen Fragen Rede
und Antwort stehen.
Die geplanten Workshops können evtl. durch unvorhergesehene Bedürfnisse der Hersteller geändert werden. Die Vorträge finden Samstags und Sonntags statt.
Vorträge 2015
„Big Lama“ vor Ort
Besonders freut wir uns auch der Besuch von Jens Schwarzmannseder und Jan Otterstätter, die mit ihrem Modellnachbau der SA-315 „Lama“ im Maßstab 1:2,5 (Rotordurchmesser 4.100 mm) anreisen und diese auch ausstellen werden; ein ganz besonderes Projekt, das die beiden auf die Beine stellten.
Alle weitere Informationen rund um die Messe, Anfahrt, das Flugprogramm, eine Übersicht aller Aussteller und wer wo zu finden ist, finden Sie auf unserer Homepage www.rotor-live.de. Sie sind auf
Facebook? Dann besuchen Sie uns doch unter www.facebook.com/ROTORlive; dort werden sie mit stets brandaktuellen Infos rund um Messe versorgt.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch auf Europas größer Fachmesse für Modellhelikopter!
Die Schlagzeilen zur AERO 2015:
• Rekordkurs: 23. AERO mit sehr guter Resonanz: 630 Aussteller aus 35 Nationen
• Starke internationale Beteiligung: 35 Nationen
• Avionik-Trends und Neuheiten zeigt die Avionics Avenue
• Deutlich größer: Auftritt der unbemannten Luftfahrtsysteme im zivilen Bereich
• Berufschancen in der Luftfahrt
• Starker Auftritt: Business-Aviation-Hersteller kommen an den Bodensee
• Stark gefragt: Ultraleichte, Light Sport Aircraft und European Light Aircraft
• Sonderschau Engine Area: Sparsame Antriebe
• Spannender Heli-Auftritt
AERO 2015 mit zahlreichen Höhepunkten
Friedrichshafen – Ein neuer Ausstellerrekord, die Premiere des Aviation and Pilots Competence Center sowie die Fortsetzung bewährter Sonderschauen lassen die 23. AERO vom 15. bis 18. April 2015 in Friedrichshafen erneut zum Pflichttermin für alle Piloten undLuftfahrtinteressierten werden. Im Mittelpunkt des Interesses stehen die Luftfahrzeuge: Vom Segelflugzeug über Ultraleichte, ein- odermehrmotorige Kolbenmotorflugzeuge, Turboprops und Business Jetsbis hin zum Gyro- oder Helikopter reicht die Palette. Mit der zweitenSonderausstellung „Remotely Piloted Aircraft Systems Expo“ werdenauch unbemannte zivile Drohnen und ihre ständig wachsendeBedeutung innerhalb der Luftfahrt stärker hervorgehoben. Zudem finden die etablierten Sonderbereiche Avionics Avenue, e-flight-expo und Engine Area in Friedrichshafen auf der AERO 2015 ihre Fortsetzung.
Projektleiter Roland Bosch und Messechef Klaus Wellmann freuen sich auf eine AERO, die mit mehr als 630 Ausstellern derzeit auf Rekordkurs ist. Und sowohl für Aussteller als auch Besucher gibt es Grund zum Optimismus: „Die Ausgangslage der Branche schätze ich derzeit als gut ein. Wie sich die aktuelle Geldpolitik auswirkt, darüber kann man nur spekulieren. Ich hoffe, dass die Besucher ihr Geld lieber in Flugzeuge investieren als in Aktiendepots“, ist Roland Bosch zuversichtlich. Dass sich viele von der Finanzpolitik verunsicherten Luftfahrtfans überzeugen lassen, ihr Geld in Sachwerte wie neue Flugzeuge, Triebwerke, Avionik und Zubehör zu investieren, ist einer der Gründe für die gute Stimmung bei den AERO-Verantwortlichen. Ein weiteres Argument für gute Konjunkturperspektiven der Aussteller sind die gesunkenen Treibstoffpreise, die sich auch in der Allgemeinen Luftfahrt deutlich bemerkbar machen. Zu dieser zählen alle zivilen Luftfahrzeuge außerhalb der Linienfliegerei, in der EU sind das etwa 200 000 Segelflug-, Ultraleicht- und Motorflugzeuge sowie Helikopter.
Die Preise für das Flugbenzin Avgas, das die meisten Flugzeuge und Helikopter mit Kolbenmotor benötigen, ist in den vergangenen Monaten ebenso deutlich gefallen wie für Jet-A1, das für Luftfahrzeuge mit Turboprop- oder Jetantrieben benötigt wird. Die gesunkenen Kraftstoffkosten machen zudem die Pilotenausbildung in allen Bereichen der General Aviation preiswerter und sorgen so für mehr Attraktivität beim Fliegernachwuchs.
Unterschiede prägen allerdings die einzelnen Segmente der General Aviation: Im Einstiegsbereich bei den preiswerten ultraleichten Flugzeugen und Gyrokoptern ist die Nachfrage unverändert hoch, aber auch am anderen Ende der Palette gibt es gute Nachrichten: Langstreckentaugliche Business-Jets sind momentan sehr gefragt –
Lieferzeiten von mehr als zwei Jahren für besonders gefragte Topmodelle sorgen für Aufsehen. In den Segmenten dazwischen, also bei ein- und mehrmotorigen Kolbenmotorflugzeugen, Turboprops und leichten Jets, ist das Bild nicht ganz so einheitlich. Aber auch hier hoffen Aussteller wie Besucher auf einen „Steigflug“ für die Unternehmen in den nächsten Monaten. Dass die AERO ihre Stellung als führende Luftfahrtmesse der General Aviation in Europa weiter ausbaut, beweist die hohe Internationalität sowohl der Besucher als auch der Aussteller. In diesem Jahr sind Unternehmen aus mehr als 35 Nationen auf der Messe präsent, mit stark steigendem Anteil chinesischer Luftfahrthersteller.
Motorflug – Einmotorige und Twins
Sie sind seit Jahrzehnten quasi das Rückgrat der Allgemeinen Luftfahrt: ein- oder zweimotorige Flugzeuge mit Kolbenmotor. Zu den US-Klassikern von Cessna, Piper, Beechcraft und Cirrus sind in den vergangenen Jahren engagierte Herausforderer aus Europa dazugekommen, etwa Diamond oder auch der slowenische Flugzeugbauer Pipistrel. Der Trend geht zu sparsameren Antrieben – also Dieseltriebwerke oder Motoren, die für bleifreien Autosprit zugelassen sind – aber auch zu mehr Sicherheit: Die neuen Wettbewerber bei viersitzigen Einmotorigen wie Pipistrel oder Flight Design bieten diese Maschinen mit einem serienmäßigen oder optionalen Rettungssystem an, da Cirrus Design in den vergangenen Jahren gezeigt hat, dass dies ein starkes Verkaufsargument in dieser Klasse ist. Bei den zweimotorigen Kolbenmotorflugzeugen ist ebenfalls Bewegung im Markt: Diamond zeigt in diesem Jahr seine DA 62, die sich ähnlich wie die kleinere DA 42 zu einem Verkaufsschlager entwickeln soll.
Ultraleichte, Light Sport Aircraft und European Light Aircraft
Die ultraleichten Flugzeuge, Gyrokopter und in Zukunft wohl auch Helikopter schreiben ihre Erfolgsgeschichte auf der AERO 2015 fort. Weiter zu ihrer Popularität wird auch die jüngste Erleichterung bei den Medical-Intervallen beitragen, die seit Jahresbeginn in Kraft ist und Verbesserungen für UL-Piloten vorsieht. Wer in Zukunft ganz aufs Medical in der motorisierten Fliegerei verzichten will, wird zudem in der 120-Kilogramm-Klasse innerhalb der Ultraleichten fündig. Dort sind mittlerweile mehrere Maschinen im Angebot, alle einsitzig, aber sowohl mit offenem als auch geschlossenem Cockpit und in Hoch- oder Tiefdecker-Konfiguration. Diese Maschinen bieten Flugspaß mit sparsamen Motoren zu moderaten Kosten.
Die meisten Innovationen werden auf der AERO wieder bei den klassischen Ultraleichten bis 472 Kilogramm zu finden sein. Ihre Attraktivität durch günstige Unterhaltskosten, eine einfach zu erlangende Pilotenlizenz und hohe Sicherheit durch das serienmäßig eingebaute Fallschirmrettungssystem bleibt weiter hoch. Das zeigen auch jüngste Zahlen für Deutschland durch die Verbände DAeC und DULV: So wurden 2014 insgesamt 200 dreiachsgesteuerte Ultraleicht-Luftfahrzeuge neu zugelassen, im Jahr zuvor waren es lediglich 168.
Einen weiteren Schub bekommen die Ultraleichten am Bodensee vermutlich durch einen zukünftigen Helikopter-Bereich: Wurden in den vergangenen Jahren schon die kurzstart- und landetauglichen Gyrocopter populär, dürfte das derzeit in Deutschland laufende Erprobungsprogramm für eine neue Ultraleicht-Heliklasse zusätzliche Impulse bringen, wenn es zeitnah und mit praxistauglichen Kriterien verwirklicht wird.
In Frankreich und Italien sind ultraleichte Helikopter bereits zugelassen, dementsprechend haben sich dort mehrere neue Hersteller in diesem Segment etabliert. Aber auch in Deutschland sind derzeit Unternehmen dabei, neue ultraleichte Hubschrauber sowohl in Koaxial-Bauweise des Rotors als auch mit klassischem Heckrotor-Design zu entwickeln oder bereits zu erproben.
In Amerika haben sich, ähnlich wie die Ultraleichten in Europa, die Light Sport Aircraft (LSA) längst als Einstiegsklasse ins motorisierte Fliegen etabliert. Sie dürfen etwas schwerer als die europäischen Ultraleichten sein und bieten dadurch mehr Zuladung für Crew oder Sprit. Allerdings ist ihre Höchstgeschwindigkeit auf etwa 220 Kilometer in der Stunde limitiert, ein Wert, den manches schnelle europäische UL um mehr als 80 km/h übertrifft. Europäische Hersteller sind als LSA-Produzenten auf dem riesigen US-Markt sehr aktiv, deshalb gibt es zahlreiche LSA und einige Neuheiten in dieser Klasse auch auf der AERO zu sehen.
Das eigentliche Pendant in Europa zu den US-amerikanischen LSA sind die European Light Aircraft (ELA). Sie liegen in puncto Zuladung und Komplexität zwischen den Ultraleichten und den sogenannten Very Light Aircraft bis 750 Kilogramm. Da ihre Zulassung aber anders als bei den US-LSA aufwändig und damit kostspielig ist, bleibt ihre Zahl am europäischen Himmel bislang überschaubar. Einige bereits etablierte ELA sind aber auch am Bodensee zu sehen.
Business Aviation
Die AERO spielt eine immer wichtigere Rolle bei den großen Herstellern der Business Aviation, die am Bodensee Flagge zeigen. Als Premiere wird Diamond die neue Turbinen-Single DA-50 JP7 präsentieren, die erst vor wenigen Wochen ihren Erstflug hatte. Die Turboprop soll bis zu sieben Personen befördern können und in einer
Tundra-Version auch für unbefestigte Pisten geeignet sein. Neben den Turbinen-Singles gehören auch ein- und zweimotorige Flugzeuge mit Kolbentriebwerk, mehrmotorige Turboprops und die Königsklasse, also ein – oder mehrstrahlige Business Jets, in diesen Bereich.
Neue Herausforderer wie der kurz vor der Zulassung stehende Honda Jet, der in der Erprobung fliegende einstrahlige Cirrus Jet und der kurz vor dem Erstflug stehende Zweistrahler Pilatus PC-24 sorgen für zusätzlichen Wettbewerb in diesem Segment.
Helikopter, vor allem mit Turbine, zählen meist ebenfalls zur Business Aviation. Auf der AERO sind mehrere Hubschrauber mit Turbinenantrieb zu sehen. Besonderes Interesse wird ein Mockup erregen, das vermutlich am Bodensee zu sehen sein wird:
Bell zeigt damit den neuen Einturbinen-Heli 505 Jet Ranger X in Originalgröße, der erst vor wenigen Monaten zum Erstflug abhob und Nachfolger des berühmten Jet Ranger ist.
Segelflug
Von Beginn an sind die Segelflugzeuge ein wichtiger Bestandteil der AERO, zumal ein Großteil der Hersteller aus Deutschland oder angrenzenden Nachbarländern kommt. Präsentiert wird die ganze Palette dieser lautlosen Luftfahrzeuge vom ultraleichten Einsitzer bis zur doppelsitzigen sogenannten Super-Orchidee. Spezielle Varianten wie Motorsegler mit Klapptriebwerk, Faltpropeller oder sogar ausfahrbarem Jetantrieb ergänzen die bekannten Modelle.
e-flight-expo
Waren sie vor einigen Jahren in Friedrichshafen noch bestaunte Zukunftsvisionen, so haben es mittlerweile einige Flugzeuge mit Elektroantrieb bereits zur Serienreife geschafft: Auf der sechsten e-flight-expo innerhalb der AERO werden erneut ökologische und ökonomische Motorflugzeuge, Drohnen und Motorsegler mit Elektroantrieb zu sehen sein. Besonders gespannt sind viele Besucher auf den “WattsUp”, der voraussichtlich von Pipistrel präsentiert wird. Dieser Zweisitzer mit Elektroantrieb soll vor allem für den Flugschulbetrieb prädestiniert sein, er wird seit Jahresbeginn in Serie gebaut. Neue Entwicklungen in der Akkutechnik lassen zudem die Reichweite der Elektroflugzeuge immer mehr ansteigen, wodurch ihre Akzeptanz in Fliegerkreisen deutlich zunimmt. Auch in China ist Nachhaltigkeit ein Thema: zwei chinesische Aussteller haben ihre Teilnahme im Rahmen der e-flight-expo angekündigt.
Engine Area
Bereits zum vierten Mal stehen Antriebsysteme verschiedener Bauarten und Technologiestufen im Mittelpunkt dieser Sonderausstellung: Herkömmliche und moderne Kolbenmotoren mit Benzin- oder Dieselantrieb, Turbinen oder Elektroantriebe sind hier zu finden. Ein weiterer Schwerpunkt innerhalb dieses Bereichs sind die Triebwerks-Managementsysteme sowie alternative Treibstoffe, die angesichts der ungewissen Zukunft des verbleiten Flugzeugtreibstoffs Avgas immer mehr in den Fokus rücken.
Avionics Avenue
Die in knapp drei Jahren ablaufende Frist für die Umstellung von Funkgeräten auf das 8,33-kHz-Raster in Flugzeugen und Helikoptern, die für Sichtflugbetrieb zugelassen sind, wird den Herstellern der Sonderschau Avionics Avenue rege Aufmerksamkeit bescheren. Ebenso führen die seit Dezember 2014 gültigen „Standardised European Rules of the Air“ mit der Einführung neu definierter Lufträume dazu, dass vor allem GPS-Hersteller gute Nachfrage verbuchen werden. Piloten und Flugzeughalter können sich aber auch über alle weiteren Bereiche der Flugkontroll-, Management-, Navigations- und Kommunikationssysteme informieren. Erstmals wird der US16.02.2015 Hersteller Garmin im Rahmen der Avionics Avenue auch ein eigenes Vortragsforum für die Besucher anbieten.
RPAS Expo / Zivile Drohnen
Auf der AERO 2014 feierte die neue Ausstellung RPAS Expo (Remotely Piloted Aircraft Systems) ihre Premiere, in diesem Jahr präsentiert sich dieser Bereich bereits deutlich vergrößert. Die RPAS Expo bietet einen umfassenden Überblick über die Einsatzmöglichkeiten der unbemannten Flugobjekte. Mehrere Luftfahrzeuge, ausgerüstet mit modernster Mess- und Sensortechnik, werden zu sehen sein. Für die unbemannten Fluggeräte, die zur Allgemeinen Luftfahrt gezählt werden, gibt es bereits ein breites Einsatzspektrum. Dieses reicht von Umweltforschung über Erdbeobachtung bis hin zu Rettungseinsätzen. Auf der AERO sind die zivilen Drohnen sowohl in einem Indoor Flying Display zu sehen, aber auch in einem eigens eingerichteten Outdoor-Flugbereich neben dem Messesee am Eingang West.Abgerundet wird dieser Bereich durch eine UAV-DACH-Anwenderkonferenz.
Premiere für Aviation and Pilots Competence Center
Erstmals findet 2015 das Aviation and Pilots Competence Center statt. Dieses soll Anlaufstelle sowohl für Piloten als auch für alle Interessenten an einer Ausbildung in der Luftfahrt sein. Dort gibt es Informationen und Angebote zur Aus-, Fort- und Weiterbildung durch Flugschulen, Organisationen und Interessenvertretungen wie Luftfahrt-Bundesamt, EASA, AOPA, Deutscher Wetterdienst oder Deutsche Flugsicherung. Gleichzeitig findet die Aktion „Be a pilot“ statt. Mit ihr sollen jungen Menschen Wege aufgezeigt werden, um eine berufliche Perspektive in der Luftfahrt zu finden. Daher präsentieren Flugschulen, Luftfahrtunternehmen und Fluggesellschaften Wissenswertes über alle Arten der Ultraleicht-, Privat- und Berufspilotenlizenz für Flugzeuge oder Helikopter sowie Informationen über Karrierechancen in der Fliegerei.
AERO Conferences
Eine wichtige Säule der AERO sind die weit über 100 Konferenzen, Vorträge und Workshops zu aktuellen Themen der Luftfahrt im Rahmen der AERO Conferences. In diesem Jahr wird auch erstmals der Executive Director der European Aviation Safety Agency (EASA), Patrick Ky, die AERO besuchen und sich in einem Konferenzprogramm den Fragen der Piloten und Hersteller stellen. Experten von Pilotenvereinigungen wie AOPA, Zulassungsbehörden oder der Herstellerverbände GAMA und LAMA sowie Interessenvertretungen aus der General Aviation informieren und diskutieren bei den AERO Conferences über politische Rahmenbedingungen, Verbesserungsmöglichkeiten und die derzeitige Situation in der Luftfahrt.
Infos für selbst anfliegende Besucher
Für selbst anfliegende AERO-Besucher ist es bereits vertrauter Standard: Auch für die AERO 2015 ist der Anflug am Flughafen Friedrichshafen nur per vorheriger Sloteinholung möglich. Dies ist ab 28. März möglich unter https://aero-ppr.flyaway.de.
Zumindest für alle Piloten von Ultraleichtflugzeugen oder Motorseglern gibt es eine Alternative. So ist auch das zehn Kilometer westlich vom Airport Friedrichshafen liegende Segelfluggelände Markdorf während der Messe anfliegbar. Von Markdorf gibt es eine Shuttle-Busverbindung, die im halbstündigen Turnus zur AERO fährt. Zur besseren Planung sollten sich UL- und Motorseglerpiloten unter www.sfg-markdorf.de informieren und anmelden.
Tent-City auf dem Messegelände
Bereits in ihr viertes Jahr geht das Angebot der Tent-City auf der Messe: Wer sich also nicht langwierig um eine Unterkunft kümmern will, kann dort einfach in Halle A1 gegen eine geringe Gebühr übernachten. Die Zelte werden von der Messe gestellt, der Besucher muss lediglich einen Schlafsack mitbringen. Die Zelte in Einer- oder Zweierbelegung können ab März online gebucht werden.
Die Öffnungszeiten der AERO vom 15. bis 18. April 2015: Mittwoch bis Freitag von 9 bis 18 Uhr und am Samstag von 9 bis 17 Uhr.
Weitere Informationen unter www.aero-expo.com.