Schlagwort-Archive: Friedrichshafen

AERO 15.04. – 18.04.2015

AERO 2015
2015

Die Schlagzeilen zur AERO 2015:
• Rekordkurs: 23. AERO mit sehr guter Resonanz: 630 Aussteller aus 35 Nationen
• Starke internationale Beteiligung: 35 Nationen
• Avionik-Trends und Neuheiten zeigt die Avionics Avenue
• Deutlich größer: Auftritt der unbemannten Luftfahrtsysteme im zivilen Bereich
• Berufschancen in der Luftfahrt
• Starker Auftritt: Business-Aviation-Hersteller kommen an den Bodensee
• Stark gefragt: Ultraleichte, Light Sport Aircraft und European Light Aircraft
• Sonderschau Engine Area: Sparsame Antriebe
• Spannender Heli-Auftritt

AERO 2015 mit zahlreichen Höhepunkten

– Ein neuer Ausstellerrekord, die Premiere des Aviation and Pilots Competence Center sowie die Fortsetzung bewährter Sonderschauen lassen die 23. AERO vom 15. bis 18. April 2015 in erneut zum Pflichttermin für alle Piloten und Luftfahrtinteressierten werden. Im Mittelpunkt des Interesses stehen die Luftfahrzeuge: Vom Segelflugzeug über Ultraleichte, ein- oder mehrmotorige Kolbenmotorflugzeuge, Turboprops und Business Jets bis hin zum Gyro- oder Helikopter reicht die Palette. Mit der zweiten Sonderausstellung „Remotely Piloted Aircraft Systems Expo“ werden auch unbemannte zivile Drohnen und ihre ständig wachsende Bedeutung innerhalb der Luftfahrt stärker hervorgehoben. Zudem finden die etablierten Sonderbereiche Avionics Avenue, e-flight-expo und Engine Area in Friedrichshafen auf der AERO 2015 ihre Fortsetzung.
Projektleiter Roland Bosch und Messechef Klaus Wellmann freuen sich auf eine AERO, die mit mehr als 630 Ausstellern derzeit auf Rekordkurs ist. Und sowohl für Aussteller als auch Besucher gibt es Grund zum Optimismus: „Die Ausgangslage der Branche schätze ich derzeit als gut ein. Wie sich die aktuelle Geldpolitik auswirkt, darüber kann man nur spekulieren. Ich hoffe, dass die Besucher ihr Geld lieber in Flugzeuge investieren als in Aktiendepots“, ist Roland Bosch zuversichtlich. Dass sich viele von der Finanzpolitik verunsicherten Luftfahrtfans überzeugen lassen, ihr Geld in Sachwerte wie neue Flugzeuge, Triebwerke, Avionik und Zubehör zu investieren, ist einer der Gründe für die gute Stimmung bei den AERO-Verantwortlichen. Ein weiteres Argument für gute Konjunkturperspektiven der Aussteller sind die gesunkenen Treibstoffpreise, die sich auch in der Allgemeinen Luftfahrt deutlich bemerkbar machen. Zu dieser zählen alle zivilen Luftfahrzeuge außerhalb der Linienfliegerei, in der EU sind das etwa 200 000 Segelflug-, Ultraleicht- und Motorflugzeuge sowie Helikopter.
Die Preise für das Flugbenzin Avgas, das die meisten Flugzeuge und Helikopter mit Kolbenmotor benötigen, ist in den vergangenen Monaten ebenso deutlich gefallen wie für Jet-A1, das für Luftfahrzeuge mit Turboprop- oder Jetantrieben benötigt wird. Die gesunkenen Kraftstoffkosten machen zudem die Pilotenausbildung in allen Bereichen der General Aviation preiswerter und sorgen so für mehr Attraktivität beim Fliegernachwuchs.
Unterschiede prägen allerdings die einzelnen Segmente der General Aviation: Im Einstiegsbereich bei den preiswerten ultraleichten Flugzeugen und Gyrokoptern ist die Nachfrage unverändert hoch, aber auch am anderen Ende der Palette gibt es gute Nachrichten: Langstreckentaugliche Business-Jets sind momentan sehr gefragt –
Lieferzeiten von mehr als zwei Jahren für besonders gefragte Topmodelle sorgen für Aufsehen. In den Segmenten dazwischen, also bei ein- und mehrmotorigen Kolbenmotorflugzeugen, Turboprops und leichten Jets, ist das Bild nicht ganz so einheitlich. Aber auch hier hoffen Aussteller wie Besucher auf einen „Steigflug“ für die Unternehmen in den nächsten Monaten. Dass die AERO ihre Stellung als führende Luftfahrtmesse der General Aviation in Europa weiter ausbaut, beweist die hohe Internationalität sowohl der Besucher als auch der Aussteller. In diesem Jahr sind Unternehmen aus mehr als 35 Nationen auf der Messe präsent, mit stark steigendem Anteil chinesischer Luftfahrthersteller.

Motorflug – Einmotorige und Twins

Sie sind seit Jahrzehnten quasi das Rückgrat der Allgemeinen Luftfahrt: ein- oder zweimotorige Flugzeuge mit Kolbenmotor. Zu den US-Klassikern von Cessna, Piper, Beechcraft und Cirrus sind in den vergangenen Jahren engagierte Herausforderer aus Europa dazugekommen, etwa Diamond oder auch der slowenische Flugzeugbauer Pipistrel. Der Trend geht zu sparsameren Antrieben – also Dieseltriebwerke oder Motoren, die für bleifreien Autosprit zugelassen sind – aber auch zu mehr Sicherheit: Die neuen Wettbewerber bei viersitzigen Einmotorigen wie Pipistrel oder Flight Design bieten diese Maschinen mit einem serienmäßigen oder optionalen Rettungssystem an, da Cirrus Design in den vergangenen Jahren gezeigt hat, dass dies ein starkes Verkaufsargument in dieser Klasse ist. Bei den zweimotorigen Kolbenmotorflugzeugen ist ebenfalls Bewegung im Markt: Diamond zeigt in diesem Jahr seine DA 62, die sich ähnlich wie die kleinere DA 42 zu einem Verkaufsschlager entwickeln soll.

Ultraleichte, Light Sport Aircraft und European Light Aircraft

Die ultraleichten Flugzeuge, Gyrokopter und in Zukunft wohl auch Helikopter schreiben ihre Erfolgsgeschichte auf der AERO 2015 fort. Weiter zu ihrer Popularität wird auch die jüngste Erleichterung bei den Medical-Intervallen beitragen, die seit Jahresbeginn in Kraft ist und Verbesserungen für UL-Piloten vorsieht. Wer in Zukunft ganz aufs Medical in der motorisierten Fliegerei verzichten will, wird zudem in der 120-Kilogramm-Klasse innerhalb der Ultraleichten fündig. Dort sind mittlerweile mehrere Maschinen im Angebot, alle einsitzig, aber sowohl mit offenem als auch geschlossenem Cockpit und in Hoch- oder Tiefdecker-Konfiguration. Diese Maschinen bieten Flugspaß mit sparsamen Motoren zu moderaten Kosten.
Die meisten Innovationen werden auf der AERO wieder bei den klassischen Ultraleichten bis 472 Kilogramm zu finden sein. Ihre Attraktivität durch günstige Unterhaltskosten, eine einfach zu erlangende Pilotenlizenz und hohe Sicherheit durch das serienmäßig eingebaute Fallschirmrettungssystem bleibt weiter hoch. Das zeigen auch jüngste Zahlen für Deutschland durch die Verbände DAeC und DULV: So wurden 2014 insgesamt 200 dreiachsgesteuerte Ultraleicht-Luftfahrzeuge neu zugelassen, im Jahr zuvor waren es lediglich 168.
Einen weiteren Schub bekommen die Ultraleichten am Bodensee vermutlich durch einen zukünftigen Helikopter-Bereich: Wurden in den vergangenen Jahren schon die kurzstart- und landetauglichen Gyrocopter populär, dürfte das derzeit in Deutschland laufende Erprobungsprogramm für eine neue Ultraleicht-Heliklasse zusätzliche Impulse bringen, wenn es zeitnah und mit praxistauglichen Kriterien verwirklicht wird.
In Frankreich und Italien sind ultraleichte Helikopter bereits zugelassen, dementsprechend haben sich dort mehrere neue Hersteller in diesem Segment etabliert. Aber auch in Deutschland sind derzeit Unternehmen dabei, neue ultraleichte Hubschrauber sowohl in Koaxial-Bauweise des Rotors als auch mit klassischem Heckrotor-Design zu entwickeln oder bereits zu erproben.
In Amerika haben sich, ähnlich wie die Ultraleichten in Europa, die Light Sport Aircraft (LSA) längst als Einstiegsklasse ins motorisierte Fliegen etabliert. Sie dürfen etwas schwerer als die europäischen Ultraleichten sein und bieten dadurch mehr Zuladung für Crew oder Sprit. Allerdings ist ihre Höchstgeschwindigkeit auf etwa 220 Kilometer in der Stunde limitiert, ein Wert, den manches schnelle europäische UL um mehr als 80 km/h übertrifft. Europäische Hersteller sind als LSA-Produzenten auf dem riesigen US-Markt sehr aktiv, deshalb gibt es zahlreiche LSA und einige Neuheiten in dieser Klasse auch auf der AERO zu sehen.
Das eigentliche Pendant in Europa zu den US-amerikanischen LSA sind die European Light Aircraft (ELA). Sie liegen in puncto Zuladung und Komplexität zwischen den Ultraleichten und den sogenannten Very Light Aircraft bis 750 Kilogramm. Da ihre Zulassung aber anders als bei den US-LSA aufwändig und damit kostspielig ist, bleibt ihre Zahl am europäischen Himmel bislang überschaubar. Einige bereits etablierte ELA sind aber auch am Bodensee zu sehen.

Business Aviation

Die AERO spielt eine immer wichtigere Rolle bei den großen Herstellern der Business Aviation, die am Bodensee Flagge zeigen. Als Premiere wird Diamond die neue Turbinen-Single DA-50 JP7 präsentieren, die erst vor wenigen Wochen ihren Erstflug hatte. Die Turboprop soll bis zu sieben Personen befördern können und in einer
Tundra-Version auch für unbefestigte Pisten geeignet sein. Neben den Turbinen-Singles gehören auch ein- und zweimotorige Flugzeuge mit Kolbentriebwerk, mehrmotorige Turboprops und die Königsklasse, also ein – oder mehrstrahlige Business Jets, in diesen Bereich.
Neue Herausforderer wie der kurz vor der Zulassung stehende Honda Jet, der in der Erprobung fliegende einstrahlige Cirrus Jet und der kurz vor dem Erstflug stehende Zweistrahler Pilatus PC-24 sorgen für zusätzlichen Wettbewerb in diesem Segment.
Helikopter, vor allem mit Turbine, zählen meist ebenfalls zur Business Aviation. Auf der AERO sind mehrere Hubschrauber mit Turbinenantrieb zu sehen. Besonderes Interesse wird ein Mockup erregen, das vermutlich am Bodensee zu sehen sein wird:
Bell zeigt damit den neuen Einturbinen-Heli 505 Jet Ranger X in Originalgröße, der erst vor wenigen Monaten zum Erstflug abhob und Nachfolger des berühmten Jet Ranger ist.

Segelflug

Von Beginn an sind die Segelflugzeuge ein wichtiger Bestandteil der AERO, zumal ein Großteil der Hersteller aus Deutschland oder angrenzenden Nachbarländern kommt. Präsentiert wird die ganze Palette dieser lautlosen Luftfahrzeuge vom ultraleichten Einsitzer bis zur doppelsitzigen sogenannten Super-Orchidee. Spezielle Varianten wie Motorsegler mit Klapptriebwerk, Faltpropeller oder sogar ausfahrbarem Jetantrieb ergänzen die bekannten Modelle.

e-flight-expo

Waren sie vor einigen Jahren in Friedrichshafen noch bestaunte Zukunftsvisionen, so haben es mittlerweile einige Flugzeuge mit Elektroantrieb bereits zur Serienreife geschafft: Auf der sechsten e-flight-expo innerhalb der AERO werden erneut ökologische und ökonomische Motorflugzeuge, Drohnen und Motorsegler mit Elektroantrieb zu sehen sein. Besonders gespannt sind viele Besucher auf den “WattsUp”, der voraussichtlich von Pipistrel präsentiert wird. Dieser Zweisitzer mit Elektroantrieb soll vor allem für den Flugschulbetrieb prädestiniert sein, er wird seit Jahresbeginn in Serie gebaut. Neue Entwicklungen in der Akkutechnik lassen zudem die Reichweite der Elektroflugzeuge immer mehr ansteigen, wodurch ihre Akzeptanz in Fliegerkreisen deutlich zunimmt. Auch in China ist Nachhaltigkeit ein Thema: zwei chinesische Aussteller haben ihre Teilnahme im Rahmen der e-flight-expo angekündigt.

Engine Area

Bereits zum vierten Mal stehen Antriebsysteme verschiedener Bauarten und Technologiestufen im Mittelpunkt dieser Sonderausstellung: Herkömmliche und moderne Kolbenmotoren mit Benzin- oder Dieselantrieb, Turbinen oder Elektroantriebe sind hier zu finden. Ein weiterer Schwerpunkt innerhalb dieses Bereichs sind die Triebwerks-Managementsysteme sowie alternative Treibstoffe, die angesichts der ungewissen Zukunft des verbleiten Flugzeugtreibstoffs Avgas immer mehr in den Fokus rücken.

Avionics Avenue

Die in knapp drei Jahren ablaufende Frist für die Umstellung von Funkgeräten auf das 8,33-kHz-Raster in Flugzeugen und Helikoptern, die für Sichtflugbetrieb zugelassen sind, wird den Herstellern der Sonderschau Avionics Avenue rege Aufmerksamkeit bescheren. Ebenso führen die seit Dezember 2014 gültigen „Standardised European Rules of the Air“ mit der Einführung neu definierter Lufträume dazu, dass vor allem GPS-Hersteller gute Nachfrage verbuchen werden. Piloten und Flugzeughalter können sich aber auch über alle weiteren Bereiche der Flugkontroll-, Management-, Navigations- und Kommunikationssysteme informieren. Erstmals wird der US16.02.2015 Hersteller Garmin im Rahmen der Avionics Avenue auch ein eigenes Vortragsforum für die Besucher anbieten.

RPAS Expo / Zivile Drohnen

Auf der feierte die neue Ausstellung RPAS Expo (Remotely Piloted Aircraft Systems) ihre Premiere, in diesem Jahr präsentiert sich dieser Bereich bereits deutlich vergrößert. Die RPAS Expo bietet einen umfassenden Überblick über die Einsatzmöglichkeiten der unbemannten Flugobjekte. Mehrere Luftfahrzeuge, ausgerüstet mit modernster Mess- und Sensortechnik, werden zu sehen sein. Für die unbemannten Fluggeräte, die zur Allgemeinen Luftfahrt gezählt werden, gibt es bereits ein breites Einsatzspektrum. Dieses reicht von Umweltforschung über Erdbeobachtung bis hin zu Rettungseinsätzen. Auf der AERO sind die zivilen Drohnen sowohl in einem Indoor Flying Display zu sehen, aber auch in einem eigens eingerichteten Outdoor-Flugbereich neben dem Messesee am Eingang West.Abgerundet wird dieser Bereich durch eine UAV-DACH-Anwenderkonferenz.

Premiere für Aviation and Pilots Competence Center

Erstmals findet 2015 das Aviation and Pilots Competence Center statt. Dieses soll Anlaufstelle sowohl für Piloten als auch für alle  Interessenten an einer Ausbildung in der Luftfahrt sein. Dort gibt es Informationen und Angebote zur Aus-, Fort- und Weiterbildung durch Flugschulen, Organisationen und Interessenvertretungen wie Luftfahrt-Bundesamt, EASA, AOPA, Deutscher Wetterdienst oder Deutsche Flugsicherung. Gleichzeitig findet die Aktion „Be a pilot“ statt. Mit ihr sollen jungen Menschen Wege aufgezeigt werden, um eine berufliche Perspektive in der Luftfahrt zu finden. Daher präsentieren Flugschulen, Luftfahrtunternehmen und Fluggesellschaften Wissenswertes über alle Arten der Ultraleicht-, Privat- und Berufspilotenlizenz für Flugzeuge oder Helikopter sowie Informationen über Karrierechancen in der Fliegerei.

AERO Conferences

Eine wichtige Säule der AERO sind die weit über 100 Konferenzen, Vorträge und Workshops zu aktuellen Themen der Luftfahrt im Rahmen der AERO Conferences. In diesem Jahr wird auch erstmals der Executive Director der European Aviation Safety Agency (EASA), Patrick Ky, die AERO besuchen und sich in einem Konferenzprogramm den Fragen der Piloten und Hersteller stellen. Experten von Pilotenvereinigungen wie AOPA, Zulassungsbehörden oder der Herstellerverbände GAMA und LAMA sowie Interessenvertretungen aus der General Aviation informieren und diskutieren bei den AERO Conferences über politische Rahmenbedingungen, Verbesserungsmöglichkeiten und die derzeitige Situation in der Luftfahrt.

Infos für selbst anfliegende Besucher

Für selbst anfliegende AERO-Besucher ist es bereits vertrauter Standard: Auch für die AERO 2015 ist der Anflug am Flughafen Friedrichshafen nur per vorheriger Sloteinholung möglich. Dies ist ab 28. März möglich unter https://aero-ppr.flyaway.de.
Zumindest für alle Piloten von Ultraleichtflugzeugen oder Motorseglern gibt es eine Alternative. So ist auch das zehn Kilometer westlich vom Airport Friedrichshafen liegende Segelfluggelände Markdorf während der Messe anfliegbar. Von Markdorf gibt es eine Shuttle-Busverbindung, die im halbstündigen Turnus zur AERO fährt. Zur besseren Planung sollten sich UL- und Motorseglerpiloten unter www.sfg-markdorf.de informieren und anmelden.

Tent-City auf dem Messegelände

Bereits in ihr viertes Jahr geht das Angebot der Tent-City auf der Messe: Wer sich also nicht langwierig um eine Unterkunft kümmern will, kann dort einfach in Halle A1 gegen eine geringe Gebühr übernachten. Die Zelte werden von der Messe gestellt, der Besucher muss lediglich einen Schlafsack mitbringen. Die Zelte in Einer- oder Zweierbelegung können ab März online gebucht werden.
Die Öffnungszeiten der AERO vom 15. bis 18. April 2015: Mittwoch bis Freitag von 9 bis 18 Uhr und am Samstag von 9 bis 17 Uhr.
Weitere Informationen unter www.aero-expo.com.

Verwandte Artikel

Faszination Modellbau Friedrichshafen 31.10. -02.11.2014

Faszination-Modellbau
Faszination-Modellbau

Vom 31.10.-02.11.2014 findet in der neuen Messe die „“ statt. Neu ist in diesem Jahr das Modellbau-Forum in der Halle A1. Sie ist die größte Messehalle in Friedrichshafen und wird erstmals für die „“ geöffnet, um dem immer größer werdenden Besucheransturm gerecht zu werden. Gleichzeitig verkürzt sich dadurch der Weg zur “.

Stars des Jahres sind am Start

Hier zeigen die frisch gekürten Meister des Jahres 2014 und die besten Showpiloten ihr Können auf höchstem Niveau, verbunden mit atemberaubenden Modellen vor der eindruckvollen Kulisse des Friedrichshafener Flughafens, auf dessen Gelände die Flugschau auch in diesem Jahr wieder stattfinden wird.

Hierzu gibt’s nun das Vorab-Flugprogramm als , für den

DMAX dreht in Friedrichshafen

Der Fernseh-Sender DMAX dreht auf der Faszination Modellbau in Friedrichshafen das fulminante Ende einer neuen Modellbau-Staffel: „Die Modellbauer – das Duell“. In sechs Kategorien treten jeweils zwei Teams gegeneinander an. Es gilt innerhalb von 150 Tagen ein vorbildgetreues Modell zu bauen. Der Funktionstest, die Bewertung durch die Jury und die Siegerehrung werden von DMAX am Samstag und Sonntag während der Messe gedreht. Ein besonderes Highlight, das den Besuchern einen Einblick hinter die Kulissen der neuen Modellbau-Serie bietet.

Wissen vermitteln – praxisnah

Mehr wissen – mehr können. In Zeiten komplexer Modelltechnik bietet die Faszination Modellbau mit dem Modellbau-Forum einen Wissenspool, den die Besucher schnell, einfach und kostenfrei anzapfen können: Kommen, hinsetzen, zuhören – mehr wissen! Kurze, informative Referate und zahlreiche Informationsquellen warten hier.

-Referent Karl-Robert Zahn wird täglich Wissen rund um die Zulassung von Großmodellen vermitteln und unter dem Thema „Das Flugmodell im deutschen Luftraum“ Wissenswertes über die luftraumrechtlichen Bedingungen berichten. Elektroflug-Legende Ludwig Retzbach wird am Freitag, 31.10.2014, um 11:00 Uhr zum Thema „Die neue LiPo-Generation und ihr sicherer Betrieb“ referieren. Ein – im wahrsten Wortsinn – brandaktuelles Thema!

Das Thema „Multicopter“ ist in aller Munde und wird auch auf der Faszination Modellbau für Aufmerksamkeit sorgen. Hans-Jürgen Engler, Modellflugsachverständiger vom DMFV, kennt alle Fakten rund um den Multikopter und wird ausführlich darüber referieren: „Schwerpunkt ist die Aufklärung der Messebesucher, aber im Wesentlichen der Nutzer sowie potenziellen Nutzer von Multikoptern bezüglich der gesetzlichen Grundlagen, insbesondere bei der Verwendung von Onboard-Kameras.“ Was also darf man und wo wird’s kritisch?

Als Anschauungsmaterial stehen am DMFV-Stand vier Multicopter verschiedenster Bauart und Größe zur Verfügung, alle mit Kameras, teils mit Gimbal ausgestattet. Auf einem Monitor werden Aufnahmen vorgeführt, um die Möglichkeiten von Foto-Videoflügen zu demonstrieren.

Luft-Zirkus

„Luft-Zirkus“ – so haben es Indoorpiloten beschrieben, die in Friedrichshafen ihre innovativen, selbst gebauten Indoor-Modelle geflogen haben. Denn der 30×30-Meter große und ca. 13 Meter hohe Flugbereich hat ein bisschen den Charakter einer Zirkusarena, in der es bunt, frech und spektakulär zugeht. Er stellt schon seit je her eine Herausforderung ganz besonderer Art an die Indoor-Piloten: wie groß kann ein Modell sein, um es hier in dieser „Arena“ noch zu fliegen? Und: wie schnell? Wie viele Modelle können gleichzeitig in die Luft? Fragen, die die Piloten jedes Jahr aufs Neue beantworten – mit großem Vergnügen für die Zuschauer. So hat Tom Schunks Extra 300 (Spw.3 m, 2.785 g) nicht nur Kult-Charakter, sondern hält auch gemeinsam mit der Piper Super Cup (Spannweite 3,6 m!), ebenfalls von Schunk gebaut, den absoluten Größenrekord für geflogene Modelle in diesem irren Luftzirkus.

Die Indoor-Action für RC-Elektro-Flugmodelle wird an ihrem angestammten Platz im Foyer WEST bleiben, so dass Restaurant-Besucher auch künftig auf Augenhöhe mit den fliegenden Modellen sein werden. Kaum eine andere Indoor-Flugfläche bietet ein so schönes Ambiente wie das in Friedrichshafen.

Mit der Nutzung der Halle A1 als Flugmodellhalle ergeben sich auch andere Belegungen der anderen Hallen: die Halle A3 wird künftig zur Eisenbahn-Halle, die Halle A4 wird zur Truckmodell-Halle mit Plastik- und Kartonmodellbau, in Halle A5 findet der Auto- und Schiffsmodellbau statt und die Halle A6 gehört in Zukunft den RC-Car-Rennen, wo um den „German Open RC-Car Masters“ gefightet wird.

Messetermin 2014 31. Oktober – 02. November 2013
Veranstaltungsort Messe Friedrichshafen
Neue Messe 1
88046 Friedrichshafen
Deutschland
Öffnungszeiten Freitag – Samstag
09:00 – 18:00 Uhr
Sonntag
09:00 – 17:00 Uhr
Eintrittspreise
an der Tageskasse
Tageskarte Erwachsene 13,00 €
Tageskarte Ermäßigte 10,00 €
(Jugendliche zw. 9 und 17 Jahren, Schüler, Studenten, Renter und Behinderte)
Happy-Hour-Karte 8,00 €
(ab 15 Uhr)
Zweitageskarte Erwachsene 22,00 €
Familienkarte 30,00 €
(2 Erwachsene + 2 eigene Kinder von 9 bis 17 Jahren)Kinder bis 8 Jahren haben freien Eintritt

 

Als Besonderes Schmankerl bekommen DMFV-Mitglieder gegen Vorlage ihres DMFV-Mitgliedsausweises einen Rabatt von 2,– Euro auf den Eintrittspreis (nicht ermäßigt).


Messe Friedrichshafen auf einer größeren Karte anzeigen

 

Verwandte Artikel

Jubiläumsfilm: 5 Jahre Dornier Museum – 100 Jahre Dornier

Verwandte Artikel

Flugschau präsentiert fliegende Raritäten

 KLASSIKWELT BODENSEE 2014
KLASSIKWELT BODENSEE 2014

– Neben Autos, Motorrädern und Booten sind auch fliegende Veteranen bei der Klassikwelt Bodensee von 23. bis 25. Mai 2014 am Start: Mit zwei Warbirds vom Typ North American P-51 und sowie dem Propeller-Airliner deHavilland Dove kommen seltene Maschinen nach Friedrichshafen. Der restaurierte Fünfzigerjahre-Oldtimer deHavilland Dove faszinierte einst sogar die Queen von England. Flugbegeisterte Klassikwelt-Besucher können die Dove direkt auf der Messe bewundern. , Pilot bei Red Bull Air Race, zählt zu den weltweit besten Kunstflug-Piloten. Er zeigt sein Können im Rahmen der Airshow und ist mit seiner Edge 540 am Start. Im Flieger-Hangar der Messehalle A3 ist der berühmte Dreidecker des Roten Barons, Manfred von Richthofen zu bewundern. Außerdem bietet das Flugwerk Mannheim Rundflüge mit der T-6, Broussard, Tiger Moth, Stampe und Boeing Stearman an.

Die tägliche Airshow von 14.30 bis 15.00 Uhr bietet allen Zuschauern einen spannenden Blick in die Geschichte der Luftfahrt: Dabei werden zwei Warbirds der Typen Mustang und Yak-3 aus den 1940er-Jahren in der Luft gezeigt. Ebenso fliegen zwei Klassiker vom Typ Curtiss Robin J-1 und Curtiss Wright Travel Air 4000, beide Baujahr 1929 sowie mehrere Doppeldecker aus der Frühzeit der Luftfahrt. Außerdem sind zahlreiche fliegende Veteranen von Bücker-Jungmann über historische Segelflugzeuge bis hin zum ultramodernen Kunstflugzeug im Static Display ausgestellt.

Informationen zur Klassikwelt in Friedrichshafen unter www.klassikwelt-bodensee.de.

Die Klassikwelt Bodensee 2014 hat von Freitag, 23. bis Samstag, 24. Mai 2014 von 10 Uhr bis 19 Uhr geöffnet, am Sonntag, 25. Mai von 10 bis 18 Uhr. Die Tageskarte kostet 15 Euro, ermäßigter Eintritt 13 Euro.

Verwandte Artikel

AERO Friedrichshafen 09.04. – 12.04.2014

AERO 2014
2014

mit mehr als 600 Ausstellern – Das ganze Spektrum der Allgemeinen Luftfahrt am Bodensee – Sonderausstellungen Avionics Avenue, Engine Area, e-flight-expo und UAS-Expo/Zivile Drohnen – Vortragsprogramm AERO Conferences und Stellenbörse AEROCareer

AERO 2014 im stabilen Höhenflug

– Mit nochmals erweitertem Programm und rund 600 Ausstellern geht die 22. AERO am 9. April in an den Start. Moderne Motorflugzeuge, Helikopter und Businessjets der Allgemeinen Luftfahrt stehen im Mittelpunkt. Dazu kommt die Fortsetzung der bewährten Sonderausstellungen Engine Area, Avionics Avenue und e-flight-expo. Premiere feiert die UAS-Expo, bei der zivile Drohnen gezeigt werden. Das vielfältige Vortragsprogramm AERO Conferences sowie die Stellenbörse AEROCareer gehören ebenfalls zum umfangreichen Angebot.

Messechef Klaus Wellmann und Projektleiter Roland Bosch sind optimistisch für die AERO 2014: „Wir verzeichnen eine sehr gute Nachfrage, zehn Hallen werden gut belegt sein“, freut sich Roland Bosch. „Alles was fliegt“ lautet deshalb auch 2014 das Motto auf der AERO: Vom Segelflugzeug über Ultraleichte, ein- und mehrmotorige Flugzeuge mit Kolbenmotor, Hubschrauber, Gyrocopter und Turboprops bis hin zu mehrstrahligen Jets reicht die Palette. Moderne Flugmotoren, zukunftstaugliche Avionik, Dienstleistungen und Zubehör rund ums Fliegen sind weitere Schwerpunkte.

Nach herausfordernden Jahren verspüren die Hersteller der Allgemeinen Luftfahrt – also die gesamte zivile Luftfahrt mit Ausnahme von Linien- und Charterverkehr – wieder mehr Optimismus. Durch die in Deutschland, einigen europäischen Ländern sowie in den USA derzeit gut laufende Konjunktur steigt die Nachfrage in verschiedenen Bereichen der General Aviation wieder an. Auch aus China ist eine gute Nachfrage zu erwarten. So liegen preiswert zu unterhaltende Ultraleichtflugzeuge und Gyrocopter weiter im Trend. Bei den Ultraleichtflugzeugen in Deutschland gab es etwa 2013 ein deutliches Plus: Laut den Verbänden DAeC und DULV wurden im vergangenen Jahr 163 dreiachsgesteuerte Ultraleichtflugzeuge neu zugelassen, im Jahr 2012 waren es lediglich 141. Allein in Deutschland sind derzeit 3 839 Dreiachs-Ultraleichtflugzeuge unterwegs, dazu kommen noch 516 ultraleichte Tragschrauber.

Bei den klassischen ein- und zweimotorigen Reiseflugzeugen mit Kolbenmotor sind angesichts hoher Treibstoffpreise vor allem sparsame Maschinen gefragt. Durch die immer größer werdende Verbreitung verbrauchsgünstiger Dieselmotoren im Bereich von 135 bis etwa 300 PS sowie flüsterleiser Elektroantriebe vor allem für Motorsegler werden zusätzlich Kaufanreize für Interessenten gesetzt.

Internationales Angebot auf der AERO

Die AERO ist weit über die europäischen Grenzen hinaus etabliert. Zeichen dafür ist die Vielzahl nordamerikanischer Flugzeug-, Triebwerks- oder Zubehörhersteller, die am Bodensee ausstellen. US-Firmen sorgen auch 2014 für die größte Zahl unter den ausländischen AERO-Teilnehmern. Selbst Luftfahrt-Unternehmen aus Brasilien und China sind in Friedrichshafen vertreten.

Motorflug – Einmotorige und Twins

Einen hohen Anteil der ausgestellten Maschinen auf der AERO nehmen klassische ein- und zweimotorige Flugzeuge mit Kolbenmotor ein. Diese erfordern zum Fliegen mindestens eine Privatpilotenlizenz, sie bilden quasi das Rückgrat der Flotte innerhalb der Allgemeinen Luftfahrt. Vom Fachpublikum gespannt erwartet werden neue Maschinen, wie etwa die moderne Panthera von Pipistrel, die gerade ihre Flugerprobung durchläuft. Auch der nun in der endgültigen Konfiguration gezeigte einmotorige Viersitzer C4 von Flight Design mit integriertem Rettungssystem wird auf große Resonanz stoßen.

Ultraleichte, Light Sport Aircraft und European Light Aircraft

Die mit Abstand größte Anzahl ausgestellter Exponate nehmen 2014 wieder die Ultraleichtflugzeuge ein. Diese Maschinen sind ein- oder zweisitzig und maximal 472 Kilogramm schwer. Weil die dafür notwendige Luftsportgeräteführer-Lizenz einfach zu erwerben ist und die Maschinen leise sowie sparsam im Unterhalt sind, befindet sich die Ultraleichtfliegerei seit Jahren in einem stabilen Steigflug. Geradezu einen Boom erleben zudem ultraleichte Gyrokopter in den letzten Jahren. Seit 2013 noch unterstützt durch eine deutliche Erhöhung ihres maximalen Abfluggewichts. Zudem werden einige Einfach-Flugzeuge der neuen 120-Kilogramm-Klasse innerhalb der Ultraleichten präsentiert. Diese motorisierten Einsitzer dürfen von ihren Piloten sogar ohne Medical geflogen werden.

Ähnlich wie die Ultraleichten für Europa haben auch die USA eine Einstiegsklasse in die motorisierte Luftfahrt. Die Light Sport Aircraft Maschinen (LSA) sind einmotorig, die Lizenz zum Fliegen ist unkompliziert zu erwerben und die Gesundheitsanforderungen an den Piloten sind deutlich weniger anspruchsvoll als bei herkömmlichen Flug-Lizenzen. Auch sie haben maximal zwei Sitze, dürfen bis 600 Kilo schwer und nicht schneller als rund 220 Stundenkilometer sein. Zahlreiche Hersteller aus USA und Europa zeigen ihre LSA auf der AERO.

Business Aviation

Die am meisten bewunderten Exponate am Bodensee werden 2014 erneut die Business-Flugzeuge sein: Ihre Palette reicht vom ein- und zweimotorigen Flugzeug mit Kolbenmotor über ein- oder mehrmotorige Maschinen mit Propellerturbine bis zur Königsklasse, den Business Jets. Gerade die Hersteller schwerer mehrstrahliger Jets konnten nach schwierigen Jahren mit den Auslieferungen des Jahres 2013 wieder zufrieden sein. So werden etwa für ein besonders gefragtes Business-Jet-Modell der Spitzenklasse längere Lieferzeiten aufgerufen. Hubschrauber zählen meist ebenfalls zur Business-Aviation. Auf der AERO werden zahlreiche moderne Helikopter sowohl mit Kolbenmotor als auch mit Turbinenantrieb zu sehen sein.

Segelflug

Seit ihren Anfängen ist die AERO auch Heimat der Anhänger des lautlosen Fliegens. Mehrere Hersteller, einige davon aus Deutschland, werden ihre Ein- oder Zweisitzer vom Anfängersegler bis hin zum Wettbewerbsflugzeug präsentieren. Nach wie vor beliebt sind Motorsegler, um unabhängig von Schleppflugzeugen oder Seilwinden starten zu können.

Elektro-Helikopter kommt

Die e-flight-expo hat sich längst etabliert und findet unter dem Motto „Electrical, Ecological, Evolutionary“ mit alternativen Antriebskonzepten bereits zum sechsten Mal statt. Eine der großen Attraktionen wird voraussichtlich der Volocopter aus Karlsruhe sein. Der Elektro-Helikopter mit insgesamt 18 Rotoren, der 2013 noch als Mockup auf der AERO stand, hatte Ende letzten Jahres seinen erfolgreichen Erstflug absolviert und geht nun in die Flugerprobung. Das futuristische Fluggerät bietet zwei Personen Platz, soll leicht zu steuern sein und verfügt über ein Rettungssystem für Notfälle. Daneben sind weitere Flugzeuge vor allem in der Ultraleicht- sowie Motorsegler-Kategorie mit flüsterleisen Elektroantrieben zu sehen.

Engine Area

Zum dritten Mal wird es auf der AERO 2014 einen eigenen Bereich speziell für Luftfahrt-Triebwerke geben: In der Engine Area sind nicht nur neue Kolbenmotoren für den Betrieb mit bleifreiem Treibstoff zu sehen, sondern auch moderne und effiziente Dieseltriebwerke sowie Turbinen von insgesamt 22 Ausstellern.

Avionics Avenue

Die jüngste Sonderschau ist die Avionics Avenue. Hier dreht sich alles um die Bordausrüstung des Flugzeugs oder Helikopters in Sachen Flugsteuerung, Navigation, Kollisionswarnung, Flugplanung oder Wetterbeobachtung. Auch die Ende 2017 ablaufende Frist für die Umstellung von Funkgeräten auf das 8,33-kHz-Raster in Flugzeugen und Helikoptern, die für Sichtflugbetrieb zugelassen sind, wird den Herstellern rege Aufmerksamkeit bescheren. Marktführer wie Garmin und Bendix King haben mehrere Neuheiten für die AERO in Aussicht gestellt. Besucher können sich über viele neue Systeme nicht nur informieren, sondern diese auch gleich testen: Im Rahmen der „Demo Stage for Mobile Cockpit Avionics“ und der „Headset Test Area“ können sich Piloten direkt von den Qualitäten der angebotenen Geräte überzeugen lassen.

Zivile Drohnen im Einsatz

Eine Premiere feiert der neue Ausstellungsbereich UAS-Expo (Unmanned Aerial Systems) auf der AERO 2014. Dort können die Besucher sehen, wie weit die Entwicklung ziviler Drohnen bereits fortgeschritten ist. Bemannte als auch unbemannte Luftfahrzeuge verschiedener Anbieter, ausgerüstet mit modernster Mess- und Sensortechnik werden dort ausgestellt. Für die unbemannten Luftfahrtsysteme, die ein Teilbereich der Allgemeinen Luftfahrt sind, gibt es bereits ein Einsatzspektrum, das von Umweltforschung über Erdbeobachtung und Architektur bis hin zur Lebensrettung reicht. Auch bei Olympia waren die Fluggeräte im Einsatz. Zudem wird erstmals auf der AERO ein Indoor Flying Display präsentiert, bei dem diese Fluggeräte in Aktion erlebt werden können.

AERO Conferences

Im Rahmen der AERO Conferences wird es 2014 mehr als 100 Vorträge, Konferenzen und Workshops zu aktuellen Themen der Luftfahrt geben. Experten von Pilotenvereinigungen, Zulassungsbehörden und der Herstellerverbände GAMA und LAMA sowie Interessenvertretungen aus der General Aviation informieren und diskutieren über politische Rahmenbedingungen, Verbesserungsmöglichkeiten und die derzeitige Situation in der Luftfahrt.

Jobbörse AERO Career

Für alle Interessierten an einer Laufbahn innerhalb der Luftfahrt wird die Jobbörse AERO Career eine wichtige Anlaufstelle auf der AERO sein: Dort stellen sich Betriebe und Hochschulen vor und informieren über Ausbildungsmöglichkeiten, Berufsbilder und Karrierechancen in der Fliegerbranche.

Infos für selbst anfliegende Besucher

Auch für die AERO 2014 ist der Anflug für Piloten mit eigener Maschine nur per vorheriger Sloteinholung möglich. Die Slots können wieder wie gewohnt online gebucht werden. Zusätzlich wird es dieses Jahr auch eine telefonische Vergabe durch das Buchungsbüro geben. Nähere Infos dazu ab etwa Mitte März unter www.fly-away.de.

Für Ultraleichtflugzeuge und Motorsegler ist auch das zehn Kilometer westlich vom Flughafen Friedrichshafen liegende Segelfluggelände Markdorf während der Messe von 9. bis 12. April, jeweils von 8 Uhr bis 19 Uhr Lokalzeit, anfliegbar. Abflüge sind zusätzlich auch noch am 13. April möglich. Von Markdorf gibt es eine Shuttle-Verbindung zur AERO. Zur besseren Planung sollten sich UL- und Motorseglerpiloten unter www.sfg-markdorf.de informieren und anmelden.

Tent-City auf dem Messegelände

Die Tent-City auf der Messe hat sich bewährt und geht bereits in ihr drittes Jahr: Wer sich also nicht langwierig um eine Unterkunft kümmern will, kann einfach in der „AERO Tent City“ in Halle A2 gegen eine geringe Gebühr übernachten. Das ist besonders für Piloten interessant, die einen späten Slot haben und mitten im Geschehen übernachten wollen. Die Zelte werden von der Messe gestellt, der Besucher muss lediglich einen Schlafsack mitbringen. Die Zelte in Einer- oder Zweierbelegung können ab 1. März online gebucht werden.

Die Öffnungszeiten der AERO vom 9. April bis 12. April 2014: Mittwoch bis Freitag von 9 bis 18 Uhr und am Samstag von 9 bis 17 Uhr. Weitere Informationen unter www.aero-expo.com.

 

Verwandte Artikel