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Von Vogelmenschen, Piloten und Schamanen: Kulturgeschichte und Technologien des Fliegens

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  • Alle Menschen können fliegen. Warum haben die westlichen Technologien den Menschheitstraum nicht erfüllt? Surfen und Gleitschirmfliegen, Rausch und Tanz verschaffen uns weiterhin Erlebnisse, welche Flugzeuge nicht immer bieten. Unsere Gehirne können sich selbst und ihre Umgebung schwebend erschließen. Diese Konstante erlaubt es allen Menschen, vom Flug zu träumen, Sachen zu werfen oder selbst zu fliegen. Mittels unserer Fähigkeit, Räume, Situationen und Landschaften von oben zu erfahren, gelingt es, den Traum vom Fliegen zu träumen – und damit den Wesen nah zu kommen, die leichter sind als Luft. Jedes gesellschaftliche System muss mit dem Erfindungsreichtum rechnen, der sich immer dann einstellt, wenn es um das Abheben geht. Ob militärisch oder nachhaltig, fantastisch oder real – der Traum vom selbstbestimmten Flug ist vom Menschsein nicht zu trennen. Dafür sorgen schon die drei Bogengänge im Innenohr, mit denen Zweibeiner die Balance im Raum halten. Gerät sie durcheinander, folgen Ohrensausen, Schwindel oder, im besten Fall, Glücksgefühle des Schwebens.

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    Der Traum vom Fliegen – The Art of Flying 04.03. – 08.05.2011

    Der Traum vom Fliegen - The Art of Flying 4.3.2011 - 8.5.2011
    - 4.3.2011 - 8.5.2011 © Stefan Hartmaier / Gustav Mesmer Stiftung

    Ausstellung | Fluglabor | Flugtage | Führungen | Vorträge
    04. März – 08. Mai 2011 | Eröffnung 03. März 19 h

    Die Eröffnung: Mit einem Barockfeuerwerk und Beiträgen der Künstler Christina Maria Pfeifer und Res Ingold startet die Ausstellung „Der Traum vom Fliegen“. Zuvor geben die Kuratoren Thomas Hauschild und Britta N. Heinrich Einblick in die Kulturgeschichte des Fliegens und der Berliner Carilloneur Jeffrey Bossin spielt „Berlin Fireworks Music“ von Richard Felciano.
    Der Übersetzungsfehler im Doppeltitel ist beabsichtigt: Zum Einen geht es den Kuratoren Thomas Hauschild und Britta N. Heinrich um den Menschheitstraum vom Fliegen, zum Anderen um die Technologie des von Verbrennungsprozessen angetriebenen menschlichen Flugs.

    In einem Parcours durch Zeit und Raum – von der Montgolfière bis zum ältesten und wertvollsten Schamanenmantel, von Düsenjetmodellen bis zu den fiktiven „Ingold Airlines“ – werden Antworten auf Fragen, wie die folgenden gesucht: Hat die menschliche Technologie alle alten Menschheitsträume erfüllt? Wäre sie ohne ‚primitive’, aber sehr nachhaltige Technologien des Werfens, Schießens, Fahrens möglich gewesen? Was wäre, wenn die Menschheit auf die Realisierung einiger technologischer Ziele (Raumfahrt, billiger Personenflugverkehr) wieder verzichten müsste, und wie würde sie dann den Traum vom Fliegen verwirklichen?

    • Der Traum vom Fliegen – The Art of Flying Ausstellung 03.03.-08.05.2011 Eröffnung 03.03. | 19 h
      Mi – Mo und feiertags 11 – 19 h
      Eintritt: 5 €/3 €, Mo frei | Free U16 – Bis 16 Jahre Eintritt frei Führungen samstags + sonntags 15 h| Teilnahmebeitrag 3 € zzgl. Ausstellungsticket

    • Fluglabor 04.03.-08.05.2011 Mi – Mo und feiertags 11 – 19 h Eintritt mit Ausstellungsticket

    • Flugtage I 24.03.-27.03.2011

    Quelle: hkw.de
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