Noch heute sind Senkrechtstarter in der Militärfliegerei eine Rarität. Nur rund 600 Maschinen wurden seit dem Jungfernflug 1967 gebaut. Der bekannteste Typ ist der englische „Harrier“. Doch nicht nur in England wurden Senkrechtstarter konstruiert. Deutsche Ingenieure bauten in den 60er und 70er Jahren einen senkrecht startenden Jäger, Transporter und Jagdbomber. Auch wenn diese Maschinen nie in Serie gingen, entwickelten die Ingenieure neuartige Systeme, die als bahnbrechende Erfolge in die Luftfahrtgeschichte eingingen.
Kategoriearchiv: TV-Sendungen
Der Ursprung des Hubschraubers DMAX 26.10.2010 + 29.11.2011

Wie etliche andere Universal-Genies träumte auch Leonardo da Vinci Zeit seines Lebens vom Fliegen. Schon um das Jahr 1489 fertigte der Künstler einige Entwürfe einer Flug-Maschine an, die auf dem gleichen technischen Prinzip basierte wie ein moderner Hubschrauber.
Quelle: DMAX
S.O.S. Nordsee – Einsatz für die Rettungsflieger VOX 23.11.2010
23:45
Auf Helgoland, Deutschlands einziger Hochseeinsel, betreibt die Marine den Stützpunkt ‚Hohe Düne‘. Hier ist der Rettungshubschrauber ‚Seaking‘ stationiert. Das Einsatzgebiet der vierköpfigen Crew ist der gesamte deutsche Nordseeraum und das angrenzende Festland – von der holländischen Grenze im Westen bis zur dänischen im Norden. Pilot Sönke Nielsen und seine Mannschaft sind in ständiger Alarmbereitschaft: Ihre Schicht dauert eine Woche lang, 24 Stunden am Tag. Ob Unfall, vermisste Person oder ‚Mann über Bord‘: Erhalten die Rettungsflieger einen Notruf, bleiben ihnen nur wenige Minuten, um in die Luft zu gehen. Die Nordsee zeigt sich während der Einsätze oft von ihrer wilden Seite. Bei stürmischem Wind und rauer See gilt es, verletzte oder gefährdete Personen zu retten, ohne die Crew in Gefahr zu bringen. SPIEGEL TV Extra begleitet die Rettungsflieger in ihrem täglichen Kampf um Menschenleben.
Quelle: VOX
Kann man einen Hubschrauber sicher landen, wenn der Motor ausfällt?
Hubschrauber sind wahre Alleskönner unter den Fluggeräten. Zum Abheben benötigen sie keine Startbahn und sie können sogar auf der Stelle schweben. Aber was passiert eigentlich, wenn bei einem Hubschrauber der Motor ausfällt? Kopfball-Reporter Burkhardt Weiß hat es ausprobiert.
Damit ein Helikopter fliegt, braucht er einen Rotor. Die Rotorblätter funktionieren ähnlich wie die Flügel eines Flugzeugs: Wenn sich die Rotorblätter schnell durch die Luft drehen, erzeugen sie Auftrieb. Moderne Hubschrauber besitzen zwei voneinander unabhängige Triebwerke. Wenn eines ausfällt, kann der Pilot mit dem anderen immer noch sicher landen. Im unwahrscheinlichen Fall, dass beide Triebwerke gleichzeitig ihren Geist aufgeben, muss der Pilot eine Notlandung einleiten.
Wenn der Wind den Rotor dreht
Fliegt der Hubschrauber hoch genug, kann der Pilot im Notfall mit einer sogenannten Autorotationslandung den Absturz verhindern: Zuerst geht es darum, durch einen schnellen Sinkflug zu erreichen, dass sich die flach eingestellten Rotorblätter möglichst schnell drehen – sie werden durch den entgegenkommenden Fallwind („Fahrtwind“) wie ein Windrad angetrieben. Dadurch erzeugt der Rotor zwar kaum Auftrieb – aber je schneller sich die Rotoren drehen, desto besser funktioniert später die Notlandung: Kurz vor dem Boden muss der Anstellwinkel der Rotoren steil eingestellt werden. Dann hat der Hubschrauber für kurze Zeit wieder einen hohen Auftrieb und kann in der Regel weich aufsetzen.
Tragschrauber: Hubschrauber mal anders
Tragschrauber nutzen das Prinzip der Autorotation auch während des normalen Fluges. Bei ihnen sorgt ein motorisierter Propeller am Heck für ständigen Schub nach vorne. Der dabei entstehende Fahrtwind treibt den großen Rotor an, der den Tragschrauber nach oben zieht. Im Film sehen Sie, was einen Tragschrauber vom Hubschrauber unterscheidet. Außerdem: Burkhardt fliegt selbst einen Tragschrauber und riskiert eine Landung ohne Motor.
Quelle: Kopfball
Take Off – Das Abenteuermagazin Reno Air Race n-tv 13.11. + 16.11.2010
Das Reno Air Race ist eine Luftfahrt-Veranstaltung, die man sich eigentlich nur in den USA vorstellen kann.
Seit 1964 wird in der Wüste Nevadas alljährlich ein Flugzeugrennen ausgetragen, genaugenommen eine ganze Reihe von Rennen. Es gibt insgesamt sieben Klassen, in denen über mehrere Tage hinweg die Sieger gekürt werden.
Beim Reno Air Race fliegen mehrere Piloten gleichzeitig gegeneinander. So kommt es immer wieder zu spektakulären Annäherungen und auch immer wieder zu Unfällen.
Das Reno Air Race ist das schnellste Rennen der Welt – die Rennflugzeuge jagen mit bis zu 800 km/h um den ovalen Rundkurs. Als wäre das nicht spektakulär genug, wird die Veranstaltung von Vorführungen der amerikanischen Luftwaffe und anderen Showpiloten umrahmt. Kein Wunder, dass Jahr für Jahr über 200.000 Zuschauer kommen.
Im Rennen sind bisher nur wenige deutsche Piloten angetreten, und ein Schweizer war noch gar nie dabei. Bis zu diesem Jahr: Vito Wyprächtiger zeigte eidegnössische Präsenz und meldete sich in der kleinsten Klasse an – der Formula One Class. Der sympathische Rookie hatte sich in seinem ersten Jahr gleich viel vorgenommen, ein Platz unter den ersten drei sollte es schon sein. Take-off hat den erst 29-jährigen Schweizer begleitet.
Sendetermine auf dem Nachrichtensender n-tv:
Samstag, 13. November 18.30 Uhr
Sonntag, 14. November 7.30 Uhr
Montag, 15. November 4.10 Uhr, 2.35 Uhr
Dienstag, 16. November 16.30 Uhr
Donnerstag, 18. November 1.00 Uhr
Änderungen vorbehalten. Die tagesaktuellen Sendetermine finden Sie unter
www.n-tv.de/mediathek/tvprogramm.
Ab Freitag, 19. November, ist die Folge bei www.takeoff-tv.net abrufbar
