Red Bull Stratos: Kapsel repariert: Mission startet ab 8. Oktober

Red Bull Stratos
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Kapsel repariert: Mission startet ab 8. Oktober

Die beim letzten Test beschädigte Raumkapsel von Felix Baumgartner ist repariert und durchgecheckt. Jetzt wurde das Datum für den letzten Akt von Red Bull Stratos fixiert: 8. Oktober in Roswell (New Mexiko).

p-20120925-00170_newsROSWELL. Die Zeit der Ungewissheit und des Wartens ist für Felix Baumgartner und das Team von Red Bull Stratos zu Ende. Gestern, Montag, konnte Projektleiter Art Thomson grünes Licht für das Finale geben. Ab 8.Oktober wird der österreichische Extremsportler den entscheidenden Anlauf für den Sprung aus mindestens 36,576 Metern unternehmen. Baumgartner will die höchste Geschwindigkeit im freien Fall durchbrechen, damit entscheidende Beiträge für die Wissenschaft leisten und dabei noch insgesamt vier Rekorde aufstellen.

Die Ankündigung erfolgte im Anschluss von Tests in Brooks bei San Antonio in Texas, welcher sich die Raumkapsel unterziehen musste. Das Gefährt, das Baumgartner in die Stratosphäre bringt und von dem er schon bei den bisherigen zwei Tests abgesprungen war, trug im August bei der Landung beträchtliche Beschädigungen davon und musste in den letzten Wochen repariert werden. Das Innere war zwar völlig unbeschädigt geblieben, Teile außen mussten aber ersetzt werden.

Bei den Test am 24. September wurde die reparierte Kapsel unter jenen extremen Bedingungen getestet, wie sie sonst nur zehntausende Meter von der Erde entfernt auftreten. Unmittelbar im Anschluss wurde das Raumfahrzeug verpackt und am Tieflader in Richtung Roswell auf die Reise geschickt.

Luftfahrtpionier Baumgartner und das Red Bull Stratos Team arbeiten  seit fünf Jahren daran, den jetzt 52 Jahre alten Höhenrekord von Projektmentor Joe Kittinger zu brechen. Beim letzten Test im Juli hatte der Österreicher mit 29.000 Metern schon fast die Rekordhöhe und mit 864 km/h im freien Fall in etwa die Reisegeschwindigkeit eines Passagierjets erreicht. Während Baumgartner sicher landete, war die Kapsel – mit einem Gewicht von 1300 Kilogramm in etwa so schwer wie ein VW Beetle – in eine felsige Gegend abgetrieben worden und hatte sich dabei besagte Beschädigungen geholt.

Ein zentrales Anliegen des Projektes ist es, neue Daten für die Wissenschaft, insbesondere die bemannte Raumfahrt zu gewinnen. So sollen die Erkenntnisse von Red Bull Stratos einmal helfen, die Sicherheit bei Reisen ins All zu verbessern oder Möglichkeiten von Notabsprüngen zum Beispiel aus einer Raumstation erproben.

Am 8. Oktober wird Baumgartner dann laut Plan mit dem bisher größten Ballon aufsteigen. Die Dimensionen: Füllung mit 850.000 Kubikmeter Helium, die Haut hat nur ein Zehntel der Dicke einer handelsüblichen Plastiktüte. Wetterexperte Don Day ist vorsichtig optimistisch für den Starttermin: „Der Frühherbst in Neu Mexiko ist eine der besten Zeiten einen Stratospherenballon zu starten, wir brauchen allerdings absolut perfekte Bedingungen und Geduld“

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A crew member positions the space capsule of the Red Bull Stratos mission in the pressure chamber at Brooks Air Force Base in San Antonio, TX, USA, on September 24, 2012. // Garth Milan/Red Bull Content Pool // P-20120925-00067 // Usage for editorial use only // Please go to www.redbullcontentpool.com for further information. //

ServusTV: Moderne Wunder Hubschrauber 25.09.2012

ServusTV

Moderne Wunder

  • Hubschrauber
  • 04.12.12 | 17:05 Uhr
  • Dienstag | 25.09.12 | 17:05 Uhr
  • Dokumentation, USA 2009
  • Resolution:HD
  • Sound type:Stereo
Vielseitig und faszinierend – Moderne Wunder im Zeichen der Helikopter.
An Bord eines Hubschraubers der Küstenwache trainiert ein Team den Einsatz im Wasser, während die Polizei von Kalifornien für die Verfolgung von Straftätern Robinson-Helikopter einsetzt. Bell-Hubschrauber hingegen werden oft für den privaten Endkunden modifiziert und mit diversen Ausstattungsmerkmalen versehen. Vor allem setzt aber das Militär auf alle erdenklichen Hubschrauberarten vom Kampf- über Transporthubschrauber bis hin zu Drohnen.

Besetzung

  • Don Cambou – Produzent
  • Jared Cook – Produzent
  • Jared Cook – Buch
  • David Beatty – Schnitt

hr-fernsehen: Propeller, Partys und Piloten 25.09.2012

hr-fernsehen
hr-fernsehen

25.09.2012, 11:25-11:55

Propeller, Partys und Piloten

Bei Europas größtem Fliegertreffen

Jedes Jahr im Spätsommer kommen Tausende Flugbegeisterte aus ganz Europa nach Oberschwaben. Auf dem Flugplatz Tannheim findet seit 1995 „Tannkosh“ statt – eines der größten und verrücktesten Fliegertreffen der Welt.

Mehr als 1000 Piloten sind es mittlerweile, die das „Tannkosh“-Wochenende zu einen fast schon legendären Ereignis machen. Denn die meisten schweben auf dem kleinen oberschwäbischen Familienflugplatz von Tannheim mit ihrem eigenen Fluggerät ein: vom selbstgebauten Kleinflugzeug bis zur Hubschrauberstaffel der Bundeswehr, von den besten Kunstfliegern der Welt bis zum Weltkriegsveteranen ist alles vertreten. Sogar der Airbus A380, das größte Passagierflugzeug der Welt, dreht zum Gruß schon einmal eine Extrarunde über dem Flug-Spektakel.
Hightech trifft hier auf Lagerfeuer-Atmosphäre: Die Piloten zelten unter den Tragflächen, präsentieren selbstgebaute Fluggeräte und führen eigene Flugkünste vor. „Tannkosh“ ist eine Mischung aus Open-Air Festival, Ingenieurswettbewerb und Freakshow nach Art der Autobastlerszene. Für Organisatorin Verena Dolderer ist das Wochenende der Höhepunkt von einem Jahr harter Arbeit. Die „Schlaglicht“-Reporter Thomas Niemietz und Nikolaus Zakarias haben sie und ihr Team begleitet, sind in die von Kerosin getränkte Flugplatzatmosphäre eingetaucht und haben sich auf die Suche nach außergewöhnlichen Geschichten, seltenen Flugzeugen, verrückten Typen und spektakulären Darbietungen begeben.

Hintergrund

Film von Nikolaus Zakarias und Thomas Niemietz

Berblinger Preis der Stadt Ulm 2013

Berblinger Preis der Stadt Ulm 2013
Berblinger Preis der Stadt Ulm 2013

Vision „Donauflug“: Die Stadt Ulm fördert mit dem Berblinger Preis 2013 Ideen für den umweltschonenden Streckenflug

Viel ist derzeit die Rede vom umweltschonenden Fliegen. Aber kann man mit umweltverträglichen Konstruktionen, Komponenten und Antrieben in nicht allzu ferner Zukunft auch einen Langstreckenflug absolvieren? Die Stadt Ulm glaubt: Ja – und will mit dem Berblinger Preis 2013 Visionen und Entwicklungen in der Allgemeinen Luftfahrt initiieren und fördern, die sich diesem Ziel verschreiben.

Albrecht Ludwig Berblinger, Schneidermeister und Erfinder in Ulm, hatte 1811 die Vision, mit Hilfe seines Hängegleiters die Donau von einem Ufer zum anderen zu überqueren. Im Geiste des Visionärs Berblinger verfolgt die Stadt Ulm nun das Ziel, innovative Entwicklungen in der Allgemeinen Luftfahrt anzustoßen und zu fördern, die es ermöglichen, umweltschonende Streckenflüge zu machen. Das (Fern-) Ziel ist ein Wettbewerbsflug, bei dem der Flusslauf der Donau in seiner gesamten Länge von der Quelle in Donaueschingen bis zur Mündung im Schwarzen Meer geräuschlos und emissionsfrei überflogen wird.

Aufgabe des Berblinger Wettbewerbs 2013 ist es, in theoretischen Beiträgen aufzuzeigen, mit welchen Ansätzen man diesem Ziel eines umweltverträglichen Streckenflugs näher kommen könnte. Gesucht werden Ideen für ein innovatives personentragendes Flugzeug oder einzelne Komponenten, die zur Realisierung dieser „Vision Donauflug“ beitragen könnten. Eine wichtige Rolle spielen dabei insbesondere Aspekte der Umweltverträglichkeit wie Energieverbrauch, Abgas- und Lärmemission. Das Preisgeld beträgt 25.000 €.

Die Geschichte des Berblinger Preises

Albrecht Ludwig Berblinger (1770-1829), der „Schneider von Ulm“, versuchte 1811 als erster Flugpionier das Gleitflugprinzip anzuwenden und ging mit seinem Flugversuch in die Luftfahrtgeschichte ein. Zur 175. Wiederkehr von Berblingers Flugversuch im Jahre 1986 veranstaltete die Stadt Ulm einen internationalen Flugwettbewerb. Es galt, an historischer Stelle nach seinem Vorbild die Donau zu überfliegen.

In Erinnerung an Berblingers Wirken stiftete die Stadt Ulm einen Preis, der seinen Namen trägt und der 1988 erstmals vergeben wurde. Mit dem Berblinger-Preis werden besondere Leistungen, Entwicklungen und innovative Ideen bei der Konstruktion von Fluggeräten im Bereich der Allgemeinen Luftfahrt ausgezeichnet. So wurde im Rahmen des Flugwettbewerbs 1996 das erste personentragende, eigenstartfähige und ausschließlich mit Sonnenenergie betriebene Flugzeug prämiert, im weltweit ersten Wettbewerb mit solargetriebenen Flugzeugen überhaupt. Beim Flugwettbewerb 2011 wurden ein eigenstartfähiges Hochleistungssegelflugzeug mit lärmarmem, ökologischem Antriebsystem und ein solarbetriebener Motorsegler in Leichtbauweise ausgezeichnet. Mehrere Konstruktionswettbewerbe bereiteten dazwischen immer wieder auf die praktischen Wettbewerbe vor.

Weitere Informationen zu Berblinger, zum Wettbewerb und das Teilnahmeformular finden Sie unter: www.berblinger.ulm.de

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