Red Bull Air Race Piloten stimmen sich auf Rennen in Russland am 15./16. Juni ein

Zum dritten Mal in Folge wird die russische Sporthauptstadt Kazan am 15./16. Juni die Red Bull Air Race Weltmeisterschaft begrüßen, bei der Piloten mit Hochgeschwindigkeit und nur wenige Meter über dem Wasser durch eine Rennstrecke fliegen. Die lange Pause nach dem Saisonauftakt haben die 14 internationalen Teams mit ihren Piloten intensiv genutzt, um sich optimal auf das Rennen in Russland und die weiteren Sommer-Showdowns vorzubereiten. Mit zusätzlich zwei Rennen in der Challenger Class dürfen sich Motorsportfans auf ein packendes Wochenende freuen.

Kazan, Russland

  • Seit dem ersten Rennen 2019 in Abu Dhabi haben sich die Rennteams intensiv auf das nächste Aufeinandertreffen in Kazan vorbereitet. Viele haben ihre Rennflugzeuge modifiziert und die Taktiker waren mit dem eingängigen Studium der Rennstrecke beschäftigt. Diese hatte 2017 mehr als 60 Pylonentreffer gezählt und sah im vergangenen Jahr drei Piloten auf dem Podium, die lediglich 0,181 Sekunden voneinander trennte. Die Piloten haben die Pause zum Fliegen genutzt, um fit für die G-Kräfte im Rennen zu bleiben, sowie intensiv in ihren Simulatoren trainiert.
  • Das Red Bull Air Race ist die offizielle, von der Fédération Aéronautique Internationale (FAI) anerkannte Weltmeisterschaft. Nur wenige Meter über dem Fluss Kazanka und vor der Kulisse des Kreml von Kazan werden die 14 Master Class Piloten in ihren Einsitzer-Rennflugzeugen Geschwindigkeiten von bis zu 370 km/h erreichen und müssen Kräften von bis zu 12G standhalten. Dabei manövrieren sie ihre Rennflugzeuge im Kampf gegen die Uhr durch eine technisch anspruchsvolle Rennstrecke aus luftgefüllten Pylonen, die – zur Sicherheit – spektakulär platzen, wenn sie von einem Flügel berührt werden. Auch die Nachwuchsserie, die sogenannte Challenger Class, absolviert Rennen auf der ganzen Welt. Insgesamt gehen in der Master Class und Challenger Class 26 Piloten aus 17 Ländern und sechs Kontinenten an den Start.
  • Zu den Piloten in Kazan gehören unter anderen der Weltmeister von 2017, Yoshihide Muroya (JPN), sowie der amtierende Weltmeister Martin Šonka (CZE). Ihre Rivalität ist lang und intensiv: Beim Saisonauftakt in Abu Dhabi sicherte sich Muroya den Sieg mit der Winzigkeit von 0,003 Sekunden Vorsprung vor Šonka. Der Tscheche gewann indes im vergangenen Jahr in Kazan und reist dementsprechend mit viel Selbstvertrauen nach Russland. Der US-Amerikaner Kirby Chambliss siegte 2017 in Kazan und war 2018 Dritter. Auch Michael Goulian (USA) und Pete McLeod (CAN) standen in der Vergangenheit schon auf dem Podium in der Hauptstadt von Tatarstan.
  • Das Master Class Qualifying findet am Samstag, 15. Juni 2019, statt. Der Renntag der Master Class ist für Sonntag, 16. Juni 2019, angesetzt und beginnt mit zwei K.-o.-Runden, gefolgt vom Höhepunkt des Tages, dem abschließenden Final 4.
  • Zum insgesamt dritten Stopp in Russland gehören zudem zwei Rennen in der Challenger Class, das erste am Samstag und das zweite am Sonntag. Insgesamt gehen in der Nachwuchsserie im Verlauf des Wochenendes acht Piloten an den Start: Florian Bergér (GER), Kenny Chiang (HKG), Kevin Coleman (USA), Patrick Davidson (RSA), Sammy Mason (USA), Daniel Ryfa (SWE), Patrick Strasser (AUT) und Baptiste Vignes (FRA).

Sei live dabei: Tickets für die Rückkehr des Red Bull Air Race nach Kazan in Russland am 15./16. Juni 2019 sind nach wie vor erhältlich. Ticket-Informationen und Neuigkeiten zum Red Bull Air Race gibt es unter www.redbullairrace.com.

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NÄCHSTE RENNEN 2019
15./16. Juni: Kazan, Russland
13./14. Juli: Balaton (Plattensee), Ungarn
7./8. September: Chiba, Japan

Red Bull Air Race wird nach der Saison 2019 nicht fortgesetzt

Red Bull hat beschlossen, die Red Bull Air Race Weltmeisterschaft nach der Saison 2019 nicht weiter fortzusetzen. Die verbleibenden Rennen in diesem Jahr sind: Kazan (Russland, 15./16. Juni), Balaton (Ungarn, 13./14. Juli) und Chiba (Japan, 7./8. September).

Seit dem Debüt des Red Bull Air Race 2003 haben mehr als 90 Rennen stattgefunden. Dies hat den weltweit außergewöhnlichsten Piloten die einzigartige Möglichkeit beschert, Wettkämpfe mit extremen Manövern in geringer Höhe und mit hohem Tempo zu bestreiten. Das Red Bull Air Race hat Sportunterhaltung von höchster Qualität geboten, konnte aber im Gegensatz zu vielen anderen Red Bull Veranstaltungen auf der ganzen Welt das öffentliche Interesse nicht richtig wecken.

Red Bull dankt den Piloten, ihren Teams, Partnern, den Austragungsorten sowie den Red Bull Mitarbeitern für alles, was sie getan haben, damit diese unterhaltsamen und unvergesslichen Events Wirklichkeit werden konnten.

Red Bull Air Race Saisonauftakt in Abu Dhabi: Dolderer frustriert nach erneuter Strafe


Das hatte er sich mit Sicherheit anders vorgestellt: Eine erneute Strafe machte dem deutschen Piloten Matthias Dolderer einmal mehr einen Strich durch die Rechnung. Beim Saisonauftakt der Red Bull Air Race Weltmeisterschaft 2019 in Abu Dhabi schied der Weltmeister von 2016 gegen den Franzosen Mika Brageot in der Round of 14 aus und wurde Elfter. „Das geht so schnell, aber dass es jetzt schon wieder passiert, ist frustrierend“, so der 48-Jährige. Den Sieg vor 50.000 Zuschauern am Rennwochende an der berühmten Corniche von Abu Dhabisicherte sich mit der Winzigkeit von 0,003 Sekunden Vorsprung derWeltmeister von 2017, Yoshihide Muroya aus Japan.

Abu Dhabi, UAE – Sichtlich enttäuscht war Matthias Dolderer nach seinem frühen Aus und Rang elf bei der ersten Station der Red Bull Air Race Weltmeisterschaft 2019 in Abu Dhabi. „Das geht so schnell, aber dass es jetzt schon wieder passiert, ist frustrierend. Die Zeit war aber auch so zu langsam, vielleicht haben wir ein falsches Gemisch eingestellt“, so der Deutsche, der als bislang einziger Pilot in der Geschichte des Sports den WM-Titel bereits vor dem Saisonfinale sichern konnte und zweimal die DHL Fastest Lap Trophy gewann. Der Weltmeister von 2016 haderte schon die ganze Woche: „Das war sehr holprig hier mit dem neuen Regelwerk, insbesondere mit der neuen 11G-Regel. Aber ich bin immer zuversichtlich und will beim nächsten Mal fehlerfrei fliegen. Wir dürfen die Hoffnung nicht verlieren.“

Yoshihide Muroya of Japan (C) celebrates with Martin Sonka of the Czech Republic (L) and Michael Goulian of the United States (R) during the Award Ceremony at the first round of the Red Bull Air Race World Championship at Abu Dhabi, United Arab Emirates on February 9, 2019. // Joerg Mitter / Red Bull Content Pool // AP-1YCW5CUM51W11 // Usage for editorial use only // Please go to www.redbullcontentpool.com for further information. //

Den ersten Sieg der 2019 Saison sicherte sich Yoshihide Muroya. Der Japaner verwies im Final 4 in 53,780 Sekunden Weltmeister Martin Sonka aus der Tschechischen Republik mit einem Vorsprung von nur 0,003 Sekunden auf Rang zwei. Dritter wurde der WM-Dritte von 2018, Michael Goulian aus den USA (54,009). Muroya hatte bereits das Qualifying am Samstag gewonnen, bei dem in dieser Saison erstmals seit 2010 wieder WM-Punkte vergeben werden, und führt somit mit der maximal möglichen Punktzahl von 28 (25 für den Rennsieg und 3 für den Sieg im Qualifying) das WM-Gesamtranking vor Sonka (22) und Goulian (21) an. Dolderer belegt mit drei Zählern Platz elf.

Deutscher Florian Bergér holt zweiten Sieg in Abu Dhabi

In der Nachwuchsserie des Red Bull Air Race, der Challenger Class, hat der Deutsche Florian Bergér seine Siegesreihe fortgesetzt und zum zweiten Mal in Abu Dhabi gewonnen. In 57,728 Sekunden verwies der Münchner die Französin Mélanie Astles (58,074) sowie Kevin Coleman aus den USA (58,411) auf die Plätze. Damit setzte sich der zweimalige Champion auch an die Spitze der Gesamtwertung im Challenger Cup.

Nach dem fulminanten Start der Saison 2019 reisen die Piloten des Red Bull Air Race für das zweite Rennen weiter nach Europa. Ort und Termin des nächsten Stopps werden in Kürze bekanntgegeben. Ticket-Informationen und aktuelle Neuigkeiten zum Red Bull Air Race gibt es unter: www.redbullairrace.com.

Ergebnisse Rennen Abu Dhabi: 1. Yoshihide Muroya (JPN), 2. Martin Sonka (CZE), 3. Michael Goulian (USA), 4. Nicolas Ivanoff (FRA), 5. Matt Hall (AUS), 6. Juan Velarde (ESP), 7. Mika Brageot (FRA), 8. Kirby Chambliss (USA), 9. Pete McLeod (CAN), 10. Petr Kopfstein (CZE), 11. Matthias Dolderer (GER), 12. François Le Vot (FRA), 13. Ben Murphy (GBR), 14. Cristian Bolton (CHI)

WM-Ranking (nach 1 von 8 Rennen):1. Yoshihide Muroya (JPN) 28, 2. Martin Sonka (CZE) 22, 3. Michael Goulian (USA) 21, 4. Nicolas Ivanoff (FRA) 18, 5. Matt Hall (AUS) 14, 6. Juan Velarde (ESP) 13, 7. Mika Brageot (FRA) 12, 8. Kirby Chambliss (USA) 11, 9. Pete McLeod (CAN) 5, 10. Petr Kopfstein (CZE) 4, 11. Matthias Dolderer (GER) 3, 12. François Le Vot (FRA) 2, 13. Ben Murphy (GBR) 1, 14. Cristian Bolton (CHI) 0

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