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Dolderer meldet sich mit einem zweiten Platz in Cannes zurück

2018 –

22. April 2018

Der deutsche Pilot hat sich mit einem zweiten Platz bei der zweiten Station der Red Bull Air Race Weltmeisterschaft 2018 in Cannes eindrucksvoll im Kampf um den WM-Titel zurückgemeldet. In 57,764 Sekunden musste sich der Weltmeister von 2016 lediglich dem Australier Matt Hall (57,692) geschlagen geben. „Das war für das Selbstvertrauen extrem wichtig“, so Dolderer. Im WM-Gesamtklassement schob sich der 47-Jährige durch den Podiumsplatz vor auf Rang vier. Insgesamt verfolgten das Red Bull Air Race an der Côte d’Azur am gesamten Wochenende 83.500 Zuschauer.

Cannes, Frankreich – Lediglich 0,072 Sekunden fehlten dem deutschen Piloten Matthias Dolderer bei der Red Bull Air Race Premiere in Cannes zum Sieg, den sich in 57,692 Sekunden sein Freund und Dauerrivale, der Vize-Weltmeister von 2015 und 2016 Matt Hall (Australien), schnappte. „Wir sind zufrieden mit dem zweiten Platz. Natürlich wäre der erste Platz besser gewesen, aber die aufsteigende Tendenz ist wichtig“, erklärte Dolderer. „Wir haben gesehen, dass die Modifikationen am Flugzeug gut funktionieren, dass wir wieder mit dabei sind und dass der Speed wieder da ist. Das war für das Selbstvertrauen extrem wichtig.“

Rang drei über der Croisette in Cannes sicherte sich der US-Amerikaner (58,083), der das Auftaktrennen der Saison 2018 Anfang Februar in für sich entschieden hatte und nach nunmehr zwei von acht Stationen der Saison 2018 das WM-Ranking mit 24 Punkten vor Hall (21), dem Japaner Yoshihide Muroya (19) und Dolderer (12) anführt. Das nächste Rennen findet am 26./27. Mai in Chiba in Japan statt.

In der ersten K.-o.-Runde des Tages, der Round of 14, hatte sich Dolderer souverän gegen den Franzosen Nicolas Ivanoff durchgesetzt. In der Round of 8 ließ der Tannheimer dann gegen den Spanier Juan Velarde nichts anbrennen und zog souverän ins Final 4 ein.

Beim Saisonauftakt vor über zwei Monaten in Abu Dhabi hatte Dolderer im Rennen eine Strafe aufgrund einer Überschreitung des maximalen G-Limits kassiert und „nur“ Rang 13 belegt. „Hier in Cannes bin ich jetzt defensiver geflogen als in Abu Dhabi. Ich wollte nicht zu nah an die 12G fliegen. Wir haben endlich wieder konstant gute Leistungen abgeliefert“, so Dolderer.

Ergebnisse Rennen Cannes:
1. Matt Hall (AUS), 2. Matthias Dolderer (GER), 3. Michael Goulian (USA), 4. Yoshihide Muroya (JPN), 5. Mika Brageot (FRA), 6. Juan Velarde (ESP), 7. Pete McLeod (CAN), 8. Martin Šonka (CZE), 9. Petr Kopfstein (CZE), 10. Ben Murphy (GBR), 11. François Le Vot (FRA), 12. Kirby Chambliss (USA), 13. Cristian Bolton (CHI), 14. Nicolas Ivanoff (FRA)

WM-Ranking:
1. Michael Goulian (USA) 24 Punkte, 2. Matt Hall (AUS), 21, 3. Yoshihide Muroya (JPN) 19, 4. Matthias Dolderer (GER) 12, 5. Martin Šonka (CZE) 10, 6. Kirby Chambliss (USA) 9, 7. Mika Brageot (FRA) 9, 8. Ben Murphy (GBR) 6, 9. Juan Velarde (ESP) 5, 10. François Le Vot (FRA) 4, 11. Pete McLeod (CAN) 4, 12. Petr Kopfstein (CZE) 4, 13. Nicolas Ivanoff (FRA) 1, 14. Cristian Bolton (CHI) 0

Tickets für das Red Bull Air Race sind hier erhältlich. Aktuelle Neuigkeiten und Informationen, unter anderem zu den Tickets gibt es unter www.redbullairrace.com

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Pech für Matthias Dolderer beim Saisonauftakt

ap-1umtcch8n2111_news_0Ein Over-G am vorletzten Gate wurde dem deutschen Piloten beim Saisonauftakt der Weltmeisterschaft 2018 in zum Verhängnis. Im Duell gegen den Australier Matt Hall hatte der 47-jährige Weltmeister von 2016 ganz klar die Nase vorne, überschritt aber am vorletzten Gate das G-Limit (12G) und erhielt ein „Did Not Finish“ (DNF). „Das ist super schade, ich bin sehr enttäuscht. Wir wollen Weltmeister werden, müssen aber zurück zur Beständigkeit finden“, so der Tannheimer, der am Ende Rang 13 belegte. Den Sieg in den Vereinigten Arabischen Emiraten sicherte sich aus den USA vor Weltmeister Yoshihide Muroya (Japan) und Vize-Weltmeister Martin Šonka (Tschechische Republik).

Abu Dhabi (UAE) – Matthias Dolderer hatte sich vor Abu Dhabis berühmter Corniche viel vorgenommen. Am Ende musste sich der Deutsche beim Saisonauftakt der Red Bull Air Race Weltmeisterschaft 2018 in den Vereinigten Arabischen Emiraten mit Rang 13 zufriedengeben. Ein Überschreiten des G-Limits am vorletzten Gate im Duell gegen den Australier Matt Hall in der Round of 14 bedeutete trotz der schnellsten Nettozeit ein DNF und damit das vorzeitige Aus für den Weltmeister von 2016. „Das ist super schade, ich bin sehr enttäuscht. Positiv ist einzig, dass wir wissen, dass wir schnell sind und dass es eigentlich funktioniert“, so der 47-Jährige, der tags zuvor noch das Qualifying gewonnen hatte und im Rennen letztlich 13. wurde.

„Das mit den Over-Gs in den Griff zu bekommen, ist nicht so einfach. Zwischen 11 und 12G ist kaum ein Unterschied. Aber ich muss das in den Griff bekommen. Es sind Nuancen, und wenn du schnell sein willst, musst du Risiko eingehen“, so Dolderer weiter. Der Tannheimer ist zwar enttäuscht, sein Saisonziel hat er aber nicht aus den Augen verloren. „Richtung Weltmeisterschaft war das heute kein gutes Ergebnis, das wissen wir. Wir wollen aber nach wie vor Weltmeister werden und müssen deshalb zurück zur Beständigkeit finden.“

Den Sieg vor der wohl spektakulärsten Skyline der acht Stationen umfassenden Serie und damit auch die Spitzenposition in der Red Bull Air Race Weltmeisterschaft 2018 sicherte sich der US-Amerikaner Michael Goulian.

Das Red Bull Air Race zieht nun von Abu Dhabi weiter nach zum langersehnten Debüt der Serie in Frankreich am 21./22. April.

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GOULIAN GLÄNZT IN ABU DHABI

ap-1unfmhm3d2111_news musste lange auf diesen Moment warten. Ganze neun Jahre liegt sein letzter Sieg zurück, zuletzt siegte er 2009 in Budapest. Die ganze Woche über flog er bereits konstant, wusste aber, dass es einen kühlen Kopf und Nerven aus Stahl bedarf, um es ganz oben auf das Podium zu schaffen. Aber Goulian meisterte es in gekonnter Manier.
Der US-Amerikaner musste als Erster im Final 4 fliegen und legte in 53,695 Sekunden eine brillante Zeit vor, die die anderen Piloten erst einmal schlagen mussten. Es folgte eine qualvolle Zeit des Wartens, in der er mit ansehen musste, was die anderen Piloten machten.


Martin Sonka musste als Zweiter durch das Start-Gate und flog ebenfalls sauber und fehlerfrei. Er kam jedoch nicht dicht genug an Goulian heran, seine Zeit von 54,650 Sekunden war fast eine Sekunde langsamer, reichte aber am Ende noch für den dritten Platz aus.

Goulians Landsmann Kirby Chambliss flog als Dritter, doch aufgrund eines zu späten Steilflugs lag er bereits bei der ersten Zwischenzeit im Hintertreffen. Diese Zeit konnte er auch nicht mehr gutmachen und wurde insgesamt Vierter.

Das Warten auf seinen Sieg wurde für Goulian noch intensiver, weil der amtierende Weltmeister erst als Letzter an der Reihe war. Yoshihide Muroya musste auf dem Weg zu Gate 4 eine Korrektur machen, die ihn zwar nicht allzu sehr ausbremste, aber so viel Zeit kostete, dass er an Goulians Zeit nicht mehr herankam und Zweiter wurde.

Goulian steht nach seinem Triumph in zum ersten Mal in seiner Karriere an der Spitze des WM-Gesamtklassements. Und er wird versuchen, diese positive Energie mit nach zu nehmen.

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BERGER SICHERT SICH ERSTEN SIEG 2018

ap-1unf1gecn2111_news-1 war heute im Track nicht zu stoppen und sicherte sich in 57,073 Sekunden den Sieg. Der Deutsche hatte die ganze Woche über hart zu kämpfen, meldete sich aber pünktlich wieder zurück und holte im ersten Rennen gleich die maximale Punktzahl von zehn Punkten.
Daniel Ryfa hatte sich fest vorgenommen, Berger zu bezwingen, war auch zunächst bei den Zwischenzeiten schneller, traf allerdings am vorletzten Gate ein Pylon und kam über eine Zeit von 59,420 Sekunden nicht hinaus – eine große Enttäuschung für den Titelaspiranten.

Luke Czepiela kam noch am nächsten an Bergers Zeit ran, war aber immer noch 1,460 Sekunden langsamer als der deutsche Pilot. Den dritten Platz auf dem Podium sicherte sich Kevin Coleman, der sich im Laufe der Woche stetig verbessert hatte und mit seinem Saisonstart mehr als zufrieden sein kann.

Dario Costa wirkte in seinem ersten Rennen nervös, flog aber sauber und passierte das Finish Gate nach 59,418 Sekunden. Seine Zeit bescherte ihm Rang vier – ein großartiges Ergebnis in seinem ersten Rennen.

Der zweite Newcomer, Patrick Davidson, musste als Erster in den Track und flog eine Zeit von 1:00,544 Minuten (inkl. einer Zwei-Sekunden-Strafe). Am Ende belegte er Platz sechs, aber seine Leistung sollte ihm Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben geben.

Daniel Genevey war der letzte Pilot im Track, kassierte eine Zwei-Sekunden-Strafe für ein Over-G und kam über Platz sieben nicht hinaus.

2018 Ergebnisse

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