Flughäfen und Luftfahrtunternehmen öffnen ihre Tore an über 20 Standorten in Deutschland
Tag der Luftfahrt 2013
„Die Luftfahrt ist eine Welt unendlicher Vielfalt: voller spannender Berufe, faszinierender Technik, und vor allem interessanter Menschen und Geschichten. All das zeigen wir am Tag der Luftfahrt 2013“, sagte Klaus-Peter Siegloch, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft am Mittwoch in Berlin.
Unter der Initiative des BDL laden die Unternehmen und Verbände der deutschen Luftfahrt in diesem Jahr zum ersten gemeinsamen Tag der Luftfahrt in Deutschland am 8./9. Juni 2013 ein. An diesem Wochenende öffnen die deutschen Flughäfen, Fluggesellschaften und Dienstleister im Luftverkehr ihre Tore für interessierte Besucher. Geboten werden Aktivitäten rund um die Luftfahrt, Familienspaß, sowie Unterhaltung und Wissenswertes über das Fliegen.
Wer wollte immer schon eine A380 erkunden oder mit einem historischen Flugzeug fliegen? Wer möchte wissen, wie der Flughafenzoll funktioniert oder wie ein Taschendiebstahlfahnder am Flughafen arbeitet? Wer möchte mal ein Flugzeug bemalen – oder erklärt bekommen, wie Bienen einem Flughafen beim Umweltschutz helfen? An jedem der über 20 teilnehmenden Standorte in ganz Deutschland setzt das Programm unterschiedliche Akzente.
Die gemeinsame Website zum Tag der Luftfahrt gibt eine Übersicht über alle teilnehmenden Flughäfen, Fluggesellschaften und Dienstleister. Per Link können Interessierte dort Details zum Programmangebot an den einzelnen Standorten abrufen.
„Die Unternehmen der deutschen Luftfahrt spielen eine enorme Rolle in unserem Land. Sie tragen dazu bei, dass wir die ganze Welt bereisen und erleben können. Sie verbinden die Wirtschaft unseres Landes mit Märkten in aller Welt, und sie sorgen dafür, dass wir durch unsere Exporte auch zuhause gut leben können. Doch jenseits all dessen ist es der uralte Traum vom Fliegen, der so viele Menschen immer wieder an die Flughäfen und in die Luftfahrt zieht“, so Klaus-Peter Siegloch. „Am ersten Tag der Luftfahrt können Sie diesem Traum nachspüren!“
Die Veranstalter von Red Bull X-Alps haben die Streckenführung bekannt gegeben, der 32 Athleten aus 21 Ländern ab 7. Juli quer über die Alpen folgen werden. Die Bekanntgabe der Routendetails im Salzburger Hangar-7 bewies ein weiteres Mal eindrucksvoll, warum Red Bull X-Alps als das härteste Adventure Race der Welt gilt.
Mit 1.031km Luftlinie ist die Route 2013 nicht nur um fast 200km länger als 2011, sondern wird die Athleten außerdem durch einige der schwierigsten und unwirtlichsten Gegenden der Alpen führen. Wie bereits in den letzten Jahren startet das Rennen auch 2013 im Österreichischen Salzburg. Von dort aus geht es für die Athleten in südöstlicher Richtung zum Dachstein-Massiv (2.995m) und weiter nach Westen durch die Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern wo der Aufstieg auf den Wildkogel (2.224m) vor ihnen liegt. Danach gilt es für die Teilnehmer, den komplexen Innsbrucker Luftraum zu durchqueren und sich über das anspruchsvolle Karwendel in Richtung Garmisch-Partenkirchen und der Zugspitze (2.962m), Deutschlands höchstem Berg, zu kämpfen.
Weiter führt die Route über die Italienische Grenze nach Südtirol in Richtung Sulden in der Ortler-Region. Über eine der längsten Teilstrecken der Route geht es weiter Richtung Westen nach Interlaken in der Schweiz. Südlich durch das Berner Oberland geht es für die Athleten zu einem ebenso spektakulären wie schwierigen Abschnitt in Richtung Matterhorn (4.478m). Für jene Athleten, die es so weit geschafft haben, wird das Rennen nun sowohl zum taktischen Kampf als auch zum visuellen Leckerbissen: Schließlich versprechen das hochalpine Gelände um den Mont Blanc (4.810m) und die weiter südlich gelegenen Alpes Maritimes, die zum Ziel in Monaco führen, zahlreiche landschaftliche Highlights.
Red Bull X-Alps Mastermind Hannes Arch: „Die neue Strecke ist äußerst spannend und wird den Athleten alles abverlangen! Sie ist nicht nur länger als in den Vorjahren, sondern verlangt auch ein Höchstmaß an taktischem Geschick und Fitness. Außerdem freuen wir uns, seit 2009 zum ersten Mal wieder in Deutschland Halt zu machen!“
Paul Guschlbauer, Dritter beim Rennen 2011: „Red Bull X-Alps ist die ultimative Herausforderung für Körper und Geist. Neben einer ausgeklügelten Strategie wird dir auch körperlich alles abverlangt. Dieses Jahr bin ich zum zweiten Mal am Start. Ich habe hart trainiert und kann es kaum erwarten, endlich loszulegen!“
ÜBER RED BULL X-ALPS
2013 geht Red Bull X-Alps bereits in die sechste Runde. Das härteste Adventure Race der Welt startet dieses Jahr am 7. Juli und führt die Athleten auf über 1.000km nur zu Fuß und per Paragleiter quer über die Alpen von Salzburg nach Monaco. Auf einer ebenso atemberaubenden wie anspruchsvollen Strecke gilt es für die Athleten, so schnell wie möglich ans Ziel zu kommen. Jedes Team besteht dabei aus einem Athleten und bis zu zwei Supportern. Darüber hinaus ist den Teilnehmern keine weitere Hilfe von außen erlaubt.
Unterwegs dürfen sie jeden Tag zwischen 05.00 Uhr und 22.30 Uhr sein, 2013 gibt es jedoch eine neue Regelung, die das Rennen noch spannender macht: Ein Mal im Rennen darf jeder Teilnehmer den sogenannten „Night Pass“ benützen, der es ihm erlaubt, seinen Weg auch während der Nacht zu Fuß fortzusetzen. Um im Rennen bestehen zu können, brauchen die Athleten nicht nur außergewöhnliche Flugfertigkeiten, sondern auch stählerne Fitness und Ausdauer – immerhin sind die Teilnehmer nicht selten etwa 100km am Tag zu Fuß unterwegs. Beim Rennen 2011 ging der Sieg an Christian Maurer (SUI), der es in 11 Tagen, 4 Stunden und 22 Minuten bis nach Monaco schaffte. 2013 jährt sich das Bestehen von Red Bull X-Alps bereits zum zehnten Mal.
Mike Küng, Team AUT2: „Red Bull X-Alps ist das letzte wahre Paragleit-Abenteuer und die größte Herausforderung in diesem Bereich – ein emotionales und episches Event, das weltweit seinesgleichen sucht!“
Auf ihrem Weg zum Ziel müssen die Athleten eine Reihe von vorgeschriebenen Etappenzielen passieren. Dabei müssen einige Berge zu Fuß erkommen werden, während andere per Paragleiter – stets mit Rücksicht auf äußerst anspruchsvolle Flugverbotszonen – passiert werden müssen.
Vision Donauflug: Die Idee des „Schneiders von Ulm“ lebt
Kriterienkatalog für den Berblinger Wettbewerb 2013 der Stadt Ulm liegt vor
Die Stadt Ulm fördert mit dem Berblinger Preis 2013 erneut Ideen für Innovationen im Bereich der zivilen Luftfahrt, die das Fliegen umweltfreundlicher machen sollen. Die Berblinger Jury, der renommierte Luftfahrtexperten angehören, hat nun die Bewertungskriterien festgelegt, nach denen die Wettbewerbsbeiträge 2013 bewertet werden. Bewerbungen sind noch bis zum 30. Juni 2013 möglich.
Ist es möglich, dass innerhalb der nächsten zehn Jahre mit umweltverträglichen Konstruktionen, Komponenten und Antrieben auch Langstreckenflüge möglich sein werden? Die Stadt Ulm glaubt: Ja – und will mit dem Berblinger Preis 2013 Visionen und Entwicklungen in der Allgemeinen Luftfahrt initiieren und fördern, die sich diesem Ziel verschreiben.
Albrecht Ludwig Berblinger, Schneidermeister zu Ulm, hatte 1811 die Vision, mit Hilfe seines Hängegleiters die Donau von einem Ufer zum anderen zu überqueren. Im Geiste des Visionärs Berblinger verfolgt die Stadt Ulm nun das Ziel, innovative Entwicklungen in der Allgemeinen Luftfahrt anzustoßen und zu fördern, die es ermöglichen, umweltschonende Streckenflüge zu realisieren. Das Fernziel ist ein Wettbewerbsflug, bei dem der Flusslauf der Donau von der Quelle in Donaueschingen bis zur Mündung im Schwarzen Meer möglichst geräuschlos und emissionsfrei überflogen wird. Daher das Motto des diesjährigen Wettbewerbs: „Vision Donauflug“, ganz im Sinne des legendären Schneiders von Ulm.
Aufgabe im Berblinger Wettbewerb 2013 ist es, in theoretischen Beiträgen aufzuzeigen, mit welchen Ansätzen man diesem Ziel eines umweltverträglichen Streckenflugs näher kommen könnte. Gesucht werden Ideen für ein innovatives personentragendes Flugzeug oder einzelne Komponenten, die zur Realisierung einer „Vision Donauflug“ beitragen könnten. Eine wichtige Rolle im Wettbewerb spielen dabei insbesondere Aspekte der Umweltverträglichkeit wie Energieverbrauch, Abgas- und Lärmemission. Das Preisgeld beträgt 25.000 €.
Der Berblinger Wettbewerb 2013 wird vom 24. – 27. April während der Flugmesse AERO in Friedrichshafen mit einem eigenen Messestand vertreten sein. Am Messestand im Foyer West kann man sich über den aktuellen Wettbewerb informieren und Teilnahmeunterlagen bekommen. Rechtzeitig zur AERO wird dort die aktuelle Dokumentation zu den Wettbewerben 2006 und 2011 erhältlich sein. Das Buch enthält auch eine Medien-CD, welche besonders den Berblinger-Flugwettbewerb 2011 eindrucksvoll dokumentiert. Die Bewertungskriterien, das Teilnahmeformular sowie weitere Informationen zum Wettbewerb sind unter www.berblinger.ulm.de abrufbar.
Vision „Donauflug“: Die Stadt Ulm fördert mit dem Berblinger Preis 2013 Ideen für den umweltschonenden Streckenflug
Viel ist derzeit die Rede vom umweltschonenden Fliegen. Aber kann man mit umweltverträglichen Konstruktionen, Komponenten und Antrieben in nicht allzu ferner Zukunft auch einen Langstreckenflug absolvieren? Die Stadt Ulm glaubt: Ja – und will mit dem Berblinger Preis 2013 Visionen und Entwicklungen in der Allgemeinen Luftfahrt initiieren und fördern, die sich diesem Ziel verschreiben.
Albrecht Ludwig Berblinger, Schneidermeister und Erfinder in Ulm, hatte 1811 die Vision, mit Hilfe seines Hängegleiters die Donau von einem Ufer zum anderen zu überqueren. Im Geiste des Visionärs Berblinger verfolgt die Stadt Ulm nun das Ziel, innovative Entwicklungen in der Allgemeinen Luftfahrt anzustoßen und zu fördern, die es ermöglichen, umweltschonende Streckenflüge zu machen. Das (Fern-) Ziel ist ein Wettbewerbsflug, bei dem der Flusslauf der Donau in seiner gesamten Länge von der Quelle in Donaueschingen bis zur Mündung im Schwarzen Meer geräuschlos und emissionsfrei überflogen wird.
Aufgabe des Berblinger Wettbewerbs 2013 ist es, in theoretischen Beiträgen aufzuzeigen, mit welchen Ansätzen man diesem Ziel eines umweltverträglichen Streckenflugs näher kommen könnte. Gesucht werden Ideen für ein innovatives personentragendes Flugzeug oder einzelne Komponenten, die zur Realisierung dieser „Vision Donauflug“ beitragen könnten. Eine wichtige Rolle spielen dabei insbesondere Aspekte der Umweltverträglichkeit wie Energieverbrauch, Abgas- und Lärmemission. Das Preisgeld beträgt 25.000 €.
Die Geschichte des Berblinger Preises
Albrecht Ludwig Berblinger (1770-1829), der „Schneider von Ulm“, versuchte 1811 als erster Flugpionier das Gleitflugprinzip anzuwenden und ging mit seinem Flugversuch in die Luftfahrtgeschichte ein. Zur 175. Wiederkehr von Berblingers Flugversuch im Jahre 1986 veranstaltete die Stadt Ulm einen internationalen Flugwettbewerb. Es galt, an historischer Stelle nach seinem Vorbild die Donau zu überfliegen.
In Erinnerung an Berblingers Wirken stiftete die Stadt Ulm einen Preis, der seinen Namen trägt und der 1988 erstmals vergeben wurde. Mit dem Berblinger-Preis werden besondere Leistungen, Entwicklungen und innovative Ideen bei der Konstruktion von Fluggeräten im Bereich der Allgemeinen Luftfahrt ausgezeichnet. So wurde im Rahmen des Flugwettbewerbs 1996 das erste personentragende, eigenstartfähige und ausschließlich mit Sonnenenergie betriebene Flugzeug prämiert, im weltweit ersten Wettbewerb mit solargetriebenen Flugzeugen überhaupt. Beim Flugwettbewerb 2011 wurden ein eigenstartfähiges Hochleistungssegelflugzeug mit lärmarmem, ökologischem Antriebsystem und ein solarbetriebener Motorsegler in Leichtbauweise ausgezeichnet. Mehrere Konstruktionswettbewerbe bereiteten dazwischen immer wieder auf die praktischen Wettbewerbe vor.
Weitere Informationen zu Berblinger, zum Wettbewerb und das Teilnahmeformular finden Sie unter: www.berblinger.ulm.de