Jeden Samstag garantiert Red Bull TV 4 Stunden lang Nervenkitzel auf höchstem Niveau.
Diese Woche trifft Alexander Mazza die fünffache Weltmeisterin im Drachenfliegen Corinna Schwiegershausen. Mit dabei sind wie immer die besten Clips der Woche, ausführliche Reportagen vom Seifenkistenrennen in Deutschland und das Beste vom Cliff Diving Stopp in Italien. Porträts von Helden aus Sport, Musik und Kultur, sowie Serien über junge Helden und bewegende Dokumentationen geben Einblick in die spannende Welt von Red Bull und darüber hinaus.
Xalps 3013 Am Freitagvormittag hieß Monaco den zehnten und zugleich letzten Athleten willkommen, der es wenige Stunden vor Renn-Ende um 12.00 Uhr Ortszeit ins Ziel geschafft hatte.
Beim zehnjährigen Jubiläum der ersten Ausgabe von Red Bull X-Alps schaffte es ausgerechnet Toma Coconea (ROM), der seit 2003 bei jeder Ausgabe des Rennens teilgenommen hatte, als Zehnter aufs Floß.
Mit seiner Entschlossenheit und seinem ungebrochenen Willen, niemals aufzugeben, verkörpert der 37-Jährige den Spirit von Red Bull X-Alps wie kein anderer Athlet. Auch 2013 führte er die Tradition fort und brachte nach über 900km, die er 2001 und 2009 zu Fuß bewältigte, am Final-Tag auch die letzten 130km bis Peille auf dem Boden hinter sich. Um 22.52 Uhr erreichte er den finalen Turnpoint und wurde dort von einer jubelnden Menge und lautem Hupen begrüßt. Seit er um 05.30 Uhr aufgebrochen war, hatte er kaum eine Pause eingelegt.
„Er ist verrückt“, erklärte ein Freund von Coconea, der mit ihm gelaufen war.
Auf den letzten Metern motivierte sein Supporter Daniel Pisica, seines Zeichens Oberst der rumänischen Armee, ihn zusätzlich vom Auto aus. Mit einer Zigarre im Mund und AC/DC aus den Lautsprechern rief er Coconea zu: „Komm schon, Soldat, kämpf weiter!“
Paul Guschlbauer (AUT1) kam am Dienstag wenige Stunden vor Coconea als Neunter ins Ziel. Nach seinem dritten Platz 2011 hatte er für das Rennen 2013 große Hoffnungen. Seine diesjährige Platzierung zeigt aber ein weiteres Mal, dass Red Bull X-Alps ein Abenteuer ist, bei dem niemand im Vorhinein weiß, was passieren wird. Er erreichte Peille um 17.17 Uhr und darf sich somit über eine beeindruckende Zeit von 11 Tagen, 5 Stunden und 50 Minuten freuen.
Für Race Director Christoph Weber war 2013 eines der besten Rennen in der Geschichte von Red Bull X-Alps: „Es war aus mehreren Gründen großartig. Das Wetter und die Flugbedingungen waren richtig gut, was für ein sehr schnelles und dynamisches Rennen gesorgt hat. Außerdem haben viele Teams Monaco erreicht, was etwas ganz Besonderes ist. Als Coconea ankam, wurde er stürmisch begrüßt. Die Atmosphäre war unglaublich! Das Rennen hat einfach einen ganz speziellen Spirit. Ein weiterer Grund, warum das Rennen dieses Mal so außergewöhnlich war, waren die kleinen Kämpfe im hinteren Feld zwischen den Athleten, zum Beispiel um die Plätze 2 und 3 oder 4 und 5. Es war ein sehr knappes Rennen für die Athleten und einfach unglaublich spannend für die Zuschauer.“