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NDR: Hanseblick Spezial – Lilienthals Fluggeschichten 15.01.2017

NDR
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  • Sendetermin: Sonntag, 15. Januar 2017 I 11.30 Uhr | NDR Fernsehen

1891 gelang dem Flugpionier Otto Lilienthal der erste erfolgreiche Flug in seinem selbst gebauten Gleiter. Er kam zwar nur 25 Meter weit, doch eine neue Ära begann – die des Menschenflugs. Aus diesem Anlass reist der Hanseblick Spezial nach Anklam in die Geburtsstadt Lilienthals. Überall in der Stadt finden sich Spuren des Erfinders. So hat das Museum gerade einen Lilienthalgleiter originalgetreu nachbauen und im Windkanal testen lassen. Das Ergebnis; ein für damalige Verhältnisse perfekt konstruiertes Segelflugzeug. Auf dem Anklamer Flughafen findet Moderatorin Sibylle Rothe heraus, was von Lilienthals Erfindungen in modernen Flugzeugen steckt. Bis heute sind Lilienthals Messergebnisse und Bauvorlagen die Grundlage für jede Flugzeugkonstruktion.

Auch Gustav Lilienthal, der kleine Bruder Ottos, war ein Tüftler und Erfinder. Er entwickelte die ersten Fertigteilhäuser und das erste Systemspielzeug, den berühmten Ankerbaukasten. Damit schuf er quasi den Vorläufer für die heute so beliebten Legobausteine. Und Gustav Lilienthal war ein ebenso leidenschaftlicher Flugpionier wie sein großer Bruder Otto, in dessen Schatten er immer stand.

Im Andenken an die Lilienthals entsteht in Anklam in der ehemaligen Taufkirche der Familie das neue Lilienthalmuseum – das Ikareum, ein kühnes Projekt , in dem künftig bisher nicht gezeigte Sammlungen rund um die Fluggeschichte zu sehen sein sollen. Ein Teil der weltgrößten Flugdrachensammlung ist bereits unterm Kirchendach zu bewundern, ebenso die ältesten Fotos, die einen fliegenden Menschen zeigen.
Außerdem stellt sich das Flugland Mecklenburg-Vorpommern mit touristischen Angeboten rund um die Fliegerei vor.

Der NDR Hanseblick spezial – Wohin der Wind uns weht. Die 30minütige Sendung ist zu sehen am Sonntag, 15. Januar 2017, um 11.30 Uhr im NDR Fernsehen.

 

ZDFinfo: Game of Drones: ZDFinfo über die Multicopter-Revolution 22.12.2016

zdfinfo
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Game of Drones: ZDFinfo über die Multicopter-Revolution

Am Himmel findet die Drohnen-Revolution statt, und die Multicopter sind weit mehr als nur eine neue Modellflieger-Variante: Als fliegende Computer können sie nahezu jede Aufgabe übernehmen, für die sie programmiert werden. Mario Sixtus‘ Dokumentarfilm „Game of Drones“ beleuchtet den Entwicklungsstand – erstmals zu sehen am Donnerstag, 22. Dezember 2016, 20.15 Uhr, in ZDFinfo.

Mario Sixtus, bekannt als „Elektrischer Reporter“ von ZDFinfo, besucht für seinen Film Visionäre wie die Brüder Hassani aus Eindhoven, deren Multicopter die Welt von Landminen befreien sollen. Sixtus ist zudem in der Community der „Drone Racer“ unterwegs, die mit ihrem Sport die Formel 1 ablösen wollen. Und der Filmemacher ist auch dabei, wenn das österreichische Spaxels-Kollektiv 100 Drohnen gleichzeitig zum illuminierten Formationsflug in den Nachthimmel aufsteigen lässt.

Nicht nur Künstler und Träumer glauben an das Potenzial der neuen Technik. Auch Konzerne wie DHL, Airbus und Facebook sind überzeugt: Die Zukunft ganzer Branchen wird ohne die surrenden Elektroroboter nicht mehr denkbar sein. Aber wie reagieren Menschen auf die immer häufiger am Himmel auftauchenden fliegenden Augen? Schon gibt es Meldungen über Übergriffe gegen Drohnenpiloten. „Game of Drones“ eröffnet gemeinsam mit dem Science-Fiction-Autor Tom Hillenbrand und dem Drohnen-Aktivist Lot Amoros die Debatte darüber, wie die Gesellschaft der Herausforderung eines vor Drohnen wimmelnden Alltags begegnen kann.