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KNAPP, SPANNEND, MITREISSEND: SAISONAUFTAKT IN ABU DHABI RÜCKT NÄHER

Piloten der Extraklasse, technische Fortschritte und eine Weltmeisterschaft, die jeden in ihren Bann zieht: Der Auftakt der Red Bull Air Race Saison im März in Abu Dhabi lässt keine Wünsche offen. Mit dabei ist auch der deutsche Pilot Matthias Dolderer, der in diesem Jahr „ganz vorne mitmischen will“.

Abu Dhabi (UAE) – Zum neunten Mal bildet Abu Dhabi (11./12. März) den Auftakt der Red Bull Air Race Weltmeisterschaft. Und das Rennen am 11./12. März könnte das packendste in der Geschichte werden. Neue Piloten, neue Team-Mitglieder, neue Technologien, ein neues Format und der Rücktritt von Weltmeister Paul Bonhomme gestalten den Kampf um den Titel offener denn je zuvor. Das Team, das am Ende der Saison ganz oben stehen will, darf sich 2016 keine Fehler erlauben.

Im 14-köpfigen Starterfeld sind zahlreiche Titelanwärter, darunter der Australier Matt Hall, Mitglied der talentierten “Class of 2009”, dem im vergangenen Jahr lediglich fünf Punkte zum WM-Titel fehlten. Oder auch Martin Sonka aus der Tschechischen Republik, der das Podium im Gesamtklassement 2015 nur knapp verpasste. Hinzu kommen drei frühere Weltmeister sowie zwei neue Piloten aus Slowenien und der Tschechischen Republik.

Nicht zu unterschätzen ist auch der deutsche Pilot Matthias Dolderer, der in der vergangenen Saison gleich zwei Mal – jeweils als Dritter – auf dem Podium stand. „Mein Ziel ist es, in 2016 ganz vorne mitzumischen und Weltmeister zu werden. Dafür braucht es den Tunnelblick, den absoluten Fokus und einen klaren Siegeswillen. Nur dann kann man diese ultimative Motorsportserie dominieren, bei der die 14 besten Renn-Piloten der Welt gegeneinander antreten.“ Nicht nur für Dolderer ist der Saisonauftakt in Abu Dhabi eine erste und wichtige Standortbestimmung.

Der Kampf gegen die Hitze und um Tausendstelsekunden sowie das neue Rennformat, das einen noch größeren Fokus auf die Zeit legt, machen das Rennen in den Vereinigten Arabischen Emiraten zu einem unvorhersehbaren. Der Schlüssel zum Erfolg ist die Technologie und das Teamwork. Zahlreiche Teams gehen mit modifizierten Rennmaschinen an den Start (einige aufgrund von neuen Sponsoren), und viele haben ihr Line-up vergrößert oder verändert. Taktiker und spezielle Software für die Renntaktik sind mittlerweile unverzichtbar geworden. Kein Team kann sich erlauben, das Auftaktrennen als Test zu deklarieren. Vielmehr geht es für alle darum, ein schlechtes Ergebnis zu vermeiden.

“Man kann den Saisonauftakt gut mit dem Start Gate vergleichen: Schaffst du es nicht, gleich zu Beginn voll auf der Hut zu sein, lastet direkt ein größerer Druck auf dir. Insbesondere weil in dieser Saison so viele Piloten eine Chance auf den Titel haben”, erklärt Renn-Direktor Steve Jones. “Rund um das erste Rennen herrscht immer viel Aufregung. Alle Piloten sind heißt auf den Start. Abu Dhabi ist für solch ein Rennen genau der richtige Ort.”

Abu Dhabi ist ein glamouröser Event in der acht Stopps umfassenden Saison. Dafür sorgen allein schon die vielen Zuschauer entlang der Corniche am Persischen Golf, aber auch die High Society in der Sky Lounge.

https://www.youtube.com/watch?v=FCeGzMpBGOc

Die Saison 2016 im ultimativen Motorsport der Lüfte erlebt am 11./12. März in Abu Dhabi ihren Auftakt. Tickets für fast alle Rennen, inklusive Abu Dhabi, der Premiere auf dem Indianapolis Motor Speedway und der Rückkehr des Red Bull Air Race auf den Lausitzring nach Deutschland am 3./4. September, sind bereits erhältlich. „Der EuroSpeedway ist die sechste Station der Saison und eine entscheidende Phase in der Saison im Kampf um die WM-Krone“, so Dolderer.

Weitere Informationen zu den Ticketpreisen, -kategorien und -ermäßigungen sowie aktuelle News: www.redbullairrace.com.

ServusTV: Von der Faszination des Fliegens – die Flying Bulls

ServusTV
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Sa | 12.03. 11:25
So | 18.10. 21:15

Die historischen Flugzeuge und Hubschrauber der Flying Bulls sind einzigartig. So einzigartig, dass jedes Museum sofort zuschlagen würde, um eine der Maschinen zu bekommen. Doch die Philosophie der „Flying Bulls“ ist eine Andere. Auch rare Einzelstücke wie die Sycamore, ein Hubschrauber, von dem nur ein einziges flugfähiges Exemplar existiert, werden regelmäßig bei Air Shows geflogen; denn diese Maschinen wurden nicht gebaut, um am Boden zu stehen.

Wer das möglich macht?
Menschen, die ihr Leben der Fliegerei verschrieben haben. Und das gilt nicht nur für die Piloten, die mit den mehr als siebzig Jahre alten Maschinen wie einer Lockheed P-38 L, anspruchsvollste Displays gemeinsam mit einer ebenso seltenen Corsair fliegen.
Es sind Restauratoren, Techniker und eine Mannschaft mit ganz eigener Philosophie, die in dieser Dokumentation erstmals einen Blick hinter die Kulissen der vielleicht „ungewöhnlichsten Fluglinie der Welt“ geben.

arte: Der Rote Baron – Manfred von Richthofen 22.03.2016

Arte
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  • Dienstag, 22. März um 17:30 Uhr (52 Min.)

Manfred von Richthofen gilt als Inbegriff des guten Kriegshelden. Mit 80 Luftsiegen im Ersten Weltkrieg wurde er zum Vorbild stilisiert. Bis heute verkörpert er Fairness und Ritterlichkeit. Was viele nicht wissen: Richthofen war besessen von der Menschenjagd. Die Legende vom guten Roten Baron wurde 100 Jahre lang missbraucht.

Manfred von Richthofen gilt als Inbegriff des guten Kriegshelden. Mit 80 Luftsiegen im Ersten Weltkrieg wurde er zum Vorbild stilisiert – seine Fairness und Ritterlichkeit rühmen NATO-Kommandeure bis heute. Doch die Legende ist falsch: Richthofen war besessen von der Menschenjagd, süchtig nach dem brennenden Abschuss. Geschaffen wurde die Mär vom „guten Ritter der Lüfte“ im Ersten Weltkrieg, um die schlechte Moral von Truppe und Volk zu stärken.

Richthofens Buch „Der Rote Kampfflieger“ wird zum Bestseller, er selbst zum Superstar des Kaisers. Sein wahres Wesen – brennender Ehrgeiz, Skrupellosigkeit und Blutrausch – werden herausretuschiert. Nur seine Mutter ahnt es und schreibt darüber in ihrem Tagebuch. 1918 wird Manfred abgeschossen. 1923 entdecken die Gegner der Weimarer Republik die Richthofen-Legende wieder, bald nimmt der letzte Kommandant des Richthofen-Geschwaders Kontakt zur Mutter auf. Sein Name: Hermann Göring. Er bewegt die Mutter zur Neuherausgabe von Manfreds Heldenbuch und verfasst selbst das pathetische Vorwort. Im Dritten Reich wird es ein Bestseller und Richthofen zum Vorbild der Flieger-Hitlerjugend und Held der Nazis.

Der Historiker Joachim Castan hat erstmals und exklusiv Zugang zu den Familienarchiven der Familie sowie dem bislang unveröffentlichten Tagebuch der Mutter. Seine Entdeckungen belegen eindrucksvoll, wie das Leben Manfred von Richthofens von Kaiser und Nazis zur eigenen Mythenbildung missbraucht wurde – und wie sorglos Bundeswehr und NATO bis heute mit diesem Erbe umgehen. In aufwendigen Reenactment-Szenen werden zentrale Lebensstationen von Richthofens dargestellt.

Neues Jahr, neues Format

P-20160126-00642 // Usage for editorial use only // Please go to www.redbullcontentpool.com for further information. //
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Frische Änderungen im Rennformat machen die Red Bull Air Race Weltmeisterschaft in diesem Jahr noch packender und unberechenbarer.

Salzburg (Österreich) – Einen Monat vor dem Auftaktrennen der Red Bull Air Race Weltmeisterschaft 2016 in Abu Dhabi lüfteten die Offiziellen ein überarbeitetes Rennformat. Im Vergleich zu 2015 liegt der Fokus beim neuen Format noch mehr auf der Zeit. Dadurch werden die Stärken der Piloten und Teams noch mehr herauskristallisiert. Einer mitreißenden Saison in einem Sport, in dem Tausendstelsekunden über Sieg und Niederlage entscheiden, steht demnach nichts mehr im Wege.

https://www.youtube.com/watch?v=pEH5Zp-fwrs

Der zeitliche Ablauf des Renntages bleibt identisch: So ergeben sich die Paarungen der ersten K.o.-Runde, der Round of 14, aus den Platzierungen des Qualifyings der 14 weltbesten Piloten. Die Sieger der Duelle Mann gegen Mann sowie der schnellste Verlierer (Fastest Loser) schaffen den Sprung in die nächste Runde.
Die Round of 8 wartet mit der wohl größten Änderung auf, ergeben sich hier von diesem Jahr an die Paarungen aus den Zeiten der Round of 14. Heißt, der schnellste Pilot der Round of 14 trifft auf den achtschnellsten, der zweitschnellste auf den siebtschnellsten usw. Die Sieger der vier Duelle ziehen in das Final 4 ein.
Hinzu kommt, dass, falls in einem Duell keiner der beiden Piloten eine gültige Zeit verbuchen kann, auch keiner dieser Piloten eine Runde weiter kommt. Stattdessen rückt der zweite “Fastest Loser” nach, also der Pilot, der von den Verlierern die schnellste Zeit erzielt hat.
“Wir nehmen das Format regelmäßig unter die Lupe. Immer mit dem Ziel, die Konkurrenzfähigkeit und Fairness weiterzuentwickeln. 2015 hatten wir zwei Mal den Fall eines identischen Duells in der Round of 14 und Round of 8. Deshalb haben wir die Zusammensetzungen der Paarungen der Round of 8 von den Ergebnissen der Round of 14 abhängig gemacht”, erklärt Renndirektor Jim DiMatteo. “Das ist für alle Piloten fairer, macht den Wettkampf noch attraktiver und sorgt für begeisternde Rennen.”
“Es ist ein faires Format, dass den Piloten zu Gute kommt, die Runde für Runde Top-Zeiten erzielen”, sagt der Österreicher Hannes Arch, der in den zurückliegenden fünf Saisons in der WM-Gesamtwertung immer auf dem Podium stand, inklusive des Titels 2008. Arch und alle anderen Piloten werden erstmals beim WM-Auftakt am 11./12. März 2016 in Abu Dhabi ein Rennen mit dem neuen Format absolvieren.
Es ist an der Zeit, sich einen Platz zu sichern: Die Tickets für die meisten Rennen der Red Bull Air Race Weltmeisterschaft 2016 sind bereits erhältlich. Weitere Informationen hierzu und aktuelle News: www.redbullairrace.com.