Flugradbau und Flugradfahrt macht glücklich und zufrieden, glaubt man Gustav Mesmer, und warum sollte man dies nicht!
Also ran ans Fahrrad, selber bauen, mitmachen beim
5. Gustav Mesmer – Flugradpreis
Anlässlich der großen Ausstellung „ Gustav Mesmer – Mit dem Fahrrad fliegen“ im Zeppelin Museum findet
am Donnerstag, den 14. Mai 2015 (Christi Himmelfahrt)
der Wettbewerb um den 5. Gustav Mesmer- Flugradpreis auf der Uferpromenade in Friedrichshafen statt.
Wir laden alle Flugradbauer und solche die es werden wollen ein, sich mit ihren Konstruktionen am Wettbewerb zu beteiligen. Teilnehmen können alle; Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Familien, Teams, Schulklassen…
Wir freuen uns auf fantasievolle, witzige, technisch ausgetüfftelte Flugräder – ganz im Sinne Gustav Mesmers und der nachhaltigen Verwendung von Ressourcen sollten gebrauchte und recycelte Materialien beim Bau der Flugfahrräder Vorrang haben. Alle Modelle werden ausführlich präsentiert und vorgeführt. Die schönsten Modelle werden prämiert.
Anregungen finden sich natürlich auch in der Ausstellung: http://www.zeppelin-museum.de/mesmer.html
Beginn der Veranstaltung ca. 12 Uhr, Ende gegen 17 Uhr.
„Vision Donauflug“:
Mit dem Berblinger Wettbewerb 2016 fördert die Stadt Ulm Entwicklungen für den umweltschonenden Streckenflug
Die Stadt Ulm schreibt für 2016 einen weiteren Konstruktionswett-bewerb im Bereich der Allgemeinen Luftfahrt aus. Ziel des Wettbe-werbs ist es, Ideen zu fördern, die im Jahr 2020 den umweltschonen-den Langstreckenflug entlang der Donau ermöglichen könnten. Das Preisgeld beträgt 25.000€.
Albrecht Ludwig Berblinger hatte 1811 die Vision, mit Hilfe seines Hängegleiters die Donau von einem Ufer zum anderen zu überqueren. Im Geiste Berblingers und seiner Vision verfolgt die Stadt Ulm heute das Ziel, Entwicklungen in der Allgemeinen Luftfahrt zu fördern, die es ermöglichen, den Flusslauf der Donau in der gesamten Distanz von der Quelle bis zur Mündung möglichst geräuschlos und emissionsfrei mit Hilfe von innovativen, Umwelt und Ressourcen schonenden Flugzeugen überfliegen zu können, auch in Etappen. Der Berblinger Preis der Stadt Ulm soll zunächst wieder in theoretischen Wettbewerben Ideen aus-zeichnen, die in besonderem Maße dazu beitragen, diesem Ziel näher zu kommen.
Ziel der Ausschreibung für den Berblinger Wettbewerb 2016 ist es, auf der Grundlage neuester Forschungsergebnisse, Erkenntnisse und Entwicklungen aus dem Bereich der Luftfahrt in theoretischen Beiträgen aufzuzeigen, mit welchen Ansätzen man dem geschilderten Fernziel eines Donauflugs von der Quelle bis zur Mündung näher kommen kann. Gesucht werden Ideen für ein innovatives personentragendes Flugzeug oder einzelne Komponenten dafür, die zur Realisierung der genannten „Vision Donauflug“ beitragen. Eine wichtige Rolle spielen dabei insbesondere Aspekte der Umweltverträglichkeit wie Energieverbrauch, Abgas- und Lärmemission. Einsendeschluss für Bewer-bungen ist der 21. Juni 2016.
Die Geschichte des Berblinger Preises
Albrecht Ludwig Berblinger (1770–1829), der „Schneider von Ulm“, trachtete 1811 als erster Flugpionier das Gleitflugprinzip anzuwenden und ging mit seinem Flugversuch in die Luftfahrtgeschichte ein. Zur 175. Wiederkehr von Berblingers Flugversuch im Jahre 1986 veranstaltete die Stadt Ulm einen in-ternationalen Flugwettbewerb. Es galt, an historischer Stätte nach seinem Vorbild die Donau zu überfliegen.
In Erinnerung an sein Wirken stiftete die Stadt Ulm einen Preis, der seinen Namen trägt und der 1988 erstmals vergeben wurde. Mit dem Berblinger-Preis werden besondere Leistungen, Entwicklungen und innovative Ideen bei der Konstruktion von Fluggeräten im Bereich der Allgemeinen Luftfahrt ausgezeichnet. So wurde im Rahmen des Flugwettbewerbs 1996 das erste personentragende, eigenstartfähige und ausschließlich mit Sonnenenergie betriebene Flugzeug prämiert, im weltweit ersten Wettbewerb mit solargetriebenen Flugzeugen überhaupt. Beim Flugwettbewerb 2011 wurden ein eigenstartfähiges Hochleistungssegelflugzeug mit lärmarmem, ökologischem Antriebsystem und ein solarbetriebener Motorsegler in Leichtbauweise aus-gezeichnet. Mehrere Konstruktionswettbewerbe bereiteten dazwischen immer wieder auf die praktischen Wettbewerbe vor, wie zuletzt 2013.
Weitere Informationen zum Wettbewerb – wie Teilnahmebedingungen und das Anmeldeformular – und zur Person Berblinger finden Sie unter:
Die dritte Folge „Deutschland von oben 4“ führt ans und übers Wasser. Die Meere und Flüsse unseres Landes bergen manche Überraschungen, die nur aus der Luft entdeckt werden können.
Wir widmen uns der Entstehungsgeschichte des Forggensees und des Chiemsees, an dem wir einige der wenigen wildlebenden Flamingos in Deutschland erstmals aus der Luft gedreht haben. Honorarfrei – nur für diese Sendung bei Nennung ZDF und Peter Thompson
Heute kreuzen Fähren und Frachtschiffe die Ostsee, doch schon seit 2000 Jahren durchzieht sie ein weitverzweigtes Handelsnetz. Nirgendwo liegen mehr Schiffswracks als hier. Eine Animation zeigt, wo sie entdeckt wurden und was noch auf dem Meeresgrund verborgen ist.
Auch wenn die Touristen sich stets auf die Ostseeküste konzentrieren – zu den schönsten und wildesten Landschaften in Deutschland gehört das Hinterland. Vor allem entlang des Peenestroms. In unzähligen Feuchtgebieten nisten unzählige Vögel. Und in den Wiesen lassen sich Hirsche und Wildschweine entdecken – besonders gut aus der Luft. Von oben ist auch die Kieler Woche mit ihrer Windjammerparade ein imposantes Erlebnis.
Wir haben die über 100 Groß- und Traditionssegler, historische Dampfschiffe und kleine Segelyachten aus der Vogelperspektive gedreht. Genau wie das einzige Pferderennen im Nordsee-Watt: das Duhner Wattrennen. Und per Helikopter begleiten wir die Vermessung der Süßwasserlinse unter der Nordseeinsel Langeoog – aus der Luft.
Wasser hat schon immer Landschaften erschaffen und prägt sie bis heute. Die Fränkische Schweiz lag vor gut 150 Millionen Jahren am Grunde eines flachen Meeres. Als das Wasser sich zurückzog, verwitterten die Dolomit- und Jurafelsen in der feuchten Luft. Heute sind die markanten Felstürme nicht nur bei Kletterern beliebt. Und in den Flussläufen und Bächen vermehren sich Forellen und Äschen noch ganz natürlich.
Dagegen ist der Rhein, der längste in Deutschland fließende Fluss, über die Jahrhunderte in ein neues, gerades Bett gezwungen worden. Nur an wenigen Stellen sind die alten Rheinschleifen noch so gut sichtbar wie in den Rheinauen des Badischen Dschungels. Was von oben wie ein Paradies aussieht, ist allerdings Brutstädte für eine nervtötende Plage: Mücken. Jeden Sommer werden sie mit Insektiziden bekämpft – aus der Luft. Eine fliegende Mückenbekämpfung – per Helikopter.
Der Main darf heute noch manche Schleife drehen, denn er war nie so bedeutend für die Schifffahrt wie der Rhein. Und doch reihten sich an seinen Ufern einst wohlhabende historische Handelsstädte. Schon die Römer nutzten ihn als Grenze ihres Reiches nach Germanien. Zu den eindrucksvollsten, von Wasser geschaffenen Schluchten in Deutschland gehören dagegen die Breitach- und die Partnachklamm.
Für „Deutschland von oben 4“ sind wir zwischen den engen Felswänden mit einer Drohne geflogen und mit dem Helikopter über der Schlucht.