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Dolderer zuversichtlich für Spielberg nach Qualifying-Absage wegen Regens

Der Deutsche Matthias Dolderer freut sich auf das Rennen in am Sonntag und hofft, sich mit einer guter Leistung im Gesamtklassement von Rang sieben weiter nach vorne
schieben zu können. Unterdessen will der Österreicher Hannes Arch in der Steiermark, wo das heutige Qualifying wegen Regens abgesagt werden musste, den Abstand zum WM-Führenden Paul Bonhomme
verkürzen.
SPIELBERG, Österreich – Mit seiner Zeit von 56.820 Sekunden setzte Matthias Dolderer im „Compensation Training“ am Freitag mehr als nur ein Ausrufezeichen. Es war eine der schnellsten Zeiten aller Trainingssessions am Freitag und eine Zeit, die dem 44-Jährigen Selbstvertrauen gibt, beim Red Bull Air Race Rennen in Spielberg auf das Podium zu fliegen. Beim „Compensation Training“ gehen
bis auf die Top-Vier des letzten Rennens in Ascot alle Piloten an den Start.
Dolderer trifft in der ersten K.o.-Runde am Sonntag, der Round of 14, auf den Japaner Yoshihide Muroya. Es ist das dritte Aufeinandertreffen beider Piloten in Folge in der Round of 14. In Budapest zog der Deutsche in die Round of 8 ein, in Ascot war es der Japaner. Dolderer belegte derzeit im WMRanking Rang sieben mit zwölf Punkten, der Abstand zu Martin Sonka aus der Tschechischen Republik auf Platz vier beträgt lediglich sechs Zähler. Mit einem Sieg könnte der Tannheimer demnach einen großen Sprung nach oben im Gesamtranking mache, das der Brite Paul Bonhomme derzeit mit 46
Punkten vor dem Australier Matt Hall (38) anführt. Hannes Arch belegt Rang drei mit 30 Punkten.
Auch Arch, Lokalmatador aus dem nahegelegenen Trofaiach, ist zuversichtlich, sein drittes Rennen in dieser Saison gewinnen und damit den Abstand zum WM-Spitzenreiter Paul Bonhomme verkürzen zu können. Der Österreicher erzielte beim Training am Freitag eine der schnellsten Zeiten und hält nach wie vor den Streckenrekord, den er im vergangenen Jahr an gleicher Stelle aufgestellt hatte. Bei der sechsten von insgesamt acht Stationen der schnellsten Motorsportserie der Welt darf sich Arch auf eine
grandiose Unterstützung seiner heimischen Fans freuen. „Mein Team ist bereit. Wir sind in einer guten Position, angreifen zu können”, sagt Arch. „Ich fühle mich in den Bergen zuhause. Ich kenne die Berge
hier wie meine Westentasche.” Das Qualifying am Samstag musste wegen Regens und tiefhängenden Wolken über dem
abgesagt werden. Für das Rennen am Sonntag ist derzeit besseres Wetter vorausgesagt.
„Wir haben uns mit unseren Wetterexperten beraten und entschieden, dass ein Qualifying hier in Spielberg heute nicht möglich ist“, erklärt Renndirektor Steve Jones. „Wir müssen viele Faktoren
beachten, wenn wir entscheiden, ob eine Session ausgetragen werden kann oder nicht. Bei den aktuellen Wettverhältnissen ist ein Qualifying einfach nicht möglich.“
Spielberg, ein mit Bäumen gespickter Kurs über der Formel-1-Strecke, zählt unter den Piloten aufgrund des Höhenunterschiedes von 61 Metern pro Runde zu den anspruchsvollsten Tracks der Saison.
Beim Red Bull Air Race, der offiziellen Weltmeisterschaft der Fédération Aéronautique Internationale (FAI), navigieren die weltbesten Piloten ihre äußerst leichten und extrem manövrierfähigen Rennflugzeuge mit einer Geschwindigkeit von bis 370 km/h durch einen Parcours, der aus 25 m hohen aufgeblasenen Pylonen besteht, und erreichen dabei Fliehkräfte von bis zu 10G.

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Die World Championship gastiert wieder in Österreich über dem in Spielberg. Am Anfang der Saison sah alles nach einem Alleingang des Briten Paul Bonhomme aus, doch Hannes Arch konnte mit einer Siegesserie sich in den Kreis der WM-Favoriten zurückkämpfen. Gibt es eine Vorentscheidung bevor es zu den letzten beiden Rennen in die USA geht? Die Antwort gibt es live vom in Spielberg bei

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Piloten spüren den Nervenkitzel von Spielberg

p-20150901-00201_newsDer Österreicher Hannes Arch führte den Franzosen Nicolas Ivanoff und den US-Amerikaner Kirby Chambliss nur wenige Tage von dem Rennen in /Österreich auf einem Rundflug zum Dachstein-Massiv, Teil des UNESCO Weltkulturerbes.

Das Trio flog mit einem fantastischen Blick auf das Dachstein-Massiv mit seinen felsigen Berghängen und dem atemberaubenden, 2700 Meter hohen Gletscher über die Steiermark, die Heimat von Arch. Der Dachstein hat den passionierten Bergsteiger Arch von Kindesalter an inspiriert. Die alpine Kulisse mit den Höhenunterschieden und dem anspruchsvollen Terrain ist ein Vorgeschmack auf das, was die 14 Elite-Piloten bei der schnellsten Motorsportserie der Welt auf dem in Spielberg erwartet.

Drei Stationen vor Ende der werden die Piloten auf dem prestigeträchtigen Kurs an ihre Grenzen gehen. Das Rennen hat für Arch, Ivanoff und Chambliss eine ganz besondere Bedeutung: Der Österreicher, derzeit Dritter im Gesamtranking, kann mit seinen heimischen Fans im Rücken den Abstand zu den vor ihm platzierten Konkurrenten, Paul Bonhomme (Großbritannien) und Matt Hall (Australien), verkürzen. Der Franzosen will auf den Spuren von 2014 fliegen, als er beim Red Bull Air Race Debüt in Spielberg Zweiter wurde. Und der US-Amerikaner will sich in eine gute Ausgangsposition bringen, bevor es für die letzten beiden Stationen in seine Heimat USA geht.

Beim Red Bull Air Race, der offiziellen Weltmeisterschaft der Fédération Aéronautique Internationale (FAI), navigieren die weltbesten Piloten ihre äußerst leichten und extrem manövrierfähigen Rennflugzeuge mit einer Geschwindigkeit von bis 370 km/h nur wenige Meter über dem Boden bzw. Wasser durch einen Parcours, der aus 25 m hohen aufgeblasenen Pylonen besteht, und erreichen dabei Fliehkräfte von bis zu 10G.

Die 370-km/h-Action beginnt mit dem Qualifying am Samstag, 5. September, gefolgt von Renntag am Sonntag.

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Lamb schlägt Arch in dramatischem WM-Finale

P-20141026-00481_News (Österreich) – Nigel Lamb aus Großbritannien holte sich in einem an Spannung kaum zu überbietenden Rennen den Titel der Weltmeisterschaft 2014 im österreichischen
Spielberg. In einem packenden Rennen belegte er den zweiten Platz, während Lokalmatador Hannes Arch vor 35.000 Zuschauern am ausverkauften mit einem vierten Platz seine Titelchancen vergab.
Nicolas Ivanoff aus Frankreich gewann sein zweites Saisonrennen an einem sonnigen Nachmittag in den österreichischen Südalpen, doch alles stand im Schatten eines dramatischen Dreikampf um den
Titel, bei dem mit Paul Bonhomme der erste schon im Super 8 die Segel streichen musste. Im direkten Kampf um die Krone hatte Lamb ein bisschen mehr Glück und vermutlich die besseren Nerven als der
Österreicher.
Arch, der die Weltmeisterschaft mit einem Rennsieg im Finale hätte gewinnen können, landete neun Punkte hinter Lamb und wurde zum dritten Mal Zweiter nach 2009 und 2010. „Ich wollte vermutlich zu
viel“, meinte ein enttäuscher Hannes Arch danach.
Noch schlechter ging es Matthias Dolderer, der nur Elfter wurde. „Ich bin sehr enttäuscht. Es tut mir leid für meine Fans, die aus Deutschland hierher gekommen sind. Ich freue mich aber schon auf nächstes Jahr.“

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Ergebnisse: 1. Nicolas Ivanoff (FRA), 2. Nigel Lamb (GBR), 3. Martin Sonka (CZE), 4. Hannes Arch (AUT), 5. Paul Bonhomme (GBR), 6. Michael Goulian (USA), 7. Kirby Chambliss (USA), 8. Pete McLeod
(CAN), 9. Yoshihide Muroya (JPN), 10. Matt Hall (AUS), 11. Matthias Dolderer (GER), 12. Peter Besenyei (HUN)

Weltmeisterschaft (Finale): 1. Nigel Lamb (GBR) 62 points, 2. Hannes Arch (AUT) 53, 3. Paul Bonhomme (GBR) 51, 4. Nicolas Ivanoff (FRA) 42, 5. Pete McLeod (CAN) 38, 6. Matt Hall (AUS) 33, 7. Matthias Dolderer (GER) 21, 8. Martin Sonka (CZE) 18, 9. Yoshihide Muroya (JPN) 10, 10. Kirby Chambliss (USA) 7, 11. Peter Besenyei (HUN) 6, 12. Michael Goulian (USA) 3;

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