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Red Bull Airrace Spielberg 23.04. – 24.04.2016

Der Red Bull Ring in Spielberg ist die zweite Station der Red Bull Air Race Weltmeisterschaft 2016. 2014 fand an gleicher Stelle das Saisonfinale statt, letztes Jahr ein packendes Rennen mitten in der Saison. Die Location in der Steiermark liegt in der Nähe der Heimat des Weltmeisters von 2008, Hannes Arch, und verspricht mit ihrer spektakulären Kulisse erneut ein spannendes Rennwochenende.

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Rank Pilot Country Run Time Penalties
1
Florian Berger
Florian Berger – Winner GER 1:06.350 0:00.000
2
Kevin Coleman
Kevin Coleman USA 1:07.143 0:00.000
3
Daniel Ryfa
Daniel Ryfa SWE 1:08.216 0:03.000 More Info
4
Cristian Bolton
Cristian Bolton CHI 1:09.161 0:03.000 More Info
5
Francis Barros
Francis Barros BRA 1:09.539 0:02.000 More Info
6
Mélanie Astles
Mélanie Astles FRA 1:09.996 0:03.000 More Info

Der Red Bull Ring besitzt eine lange Motorsportgeschichte. Bekannt wurde er vor allen Dingen durch seine Formel-1-Rennen. 18 Jahre am Stück war die Rennstrecke in Österreich in den 1970er- und 1980er-Jahren Gastgeber für die Königsklasse des Automobilsports. Nach umfassenden Renovierungsarbeiten an der Strecke entspricht der Red Bull Ring nun dem aktuellsten Stand der Technik. Unter seinem neuen Namen wurde hier 2011 erstmals wieder ein Rennen der DTM-Serie ausgetragen. 2014 kehrte auch die Formel 1 zurück: Seitdem findet am Red Bull Ring auch jedes Jahr wieder der Große Preis von Österreich statt.

Tickets für das Red Bull Air Race am 23. und 24. April 2016 in Spielberg gibt es hier!

Dolderer feiert in Spielberg ersten Sieg seiner Karriere

Paukenschlag durch Matthias Dolderer: Auf dem Red Bull Ring verwies der Deutsche Hannes Arch auf Rang zwei

p-20160424-00587_newsOhne Qualifying-Sieger Velarde, der bereits in der Round of 14 ausgeschieden war, und nach dem Aus von Matt Hall in der Round of 8 machten McLeod, Arch, Dolderer und Lamb den Sieg im Final 4 von Spielberg unter sich aus. Schnelle Zeiten, vier fehlerfreie Läufe und ein packendes Finale krönten die zweite Station der Red Bull Race Weltmeisterschaft 2016.

McLeod musste im Final 4 als erster in den Track, war schnell unterwegs und setzte die Konkurrenz mit seiner Zeit von 57,598 Sekunden unter Druck. Hannes Arch musste seinen desaströsen Auftritt von 2015 hinter sich lassen, als er zum finalen Lauf in die Luft stieg, um endlich seinen ersten Heimsieg einzufliegen.

Arch war unglaublich schnell, präzise und bei den Zwischenzeiten immer schneller unterwegs als McLeod. Er ließ sich nichts vom Druck anmerken, der auf einem Lokalmatadoren bei seinem Heimrennen lastet. In 57,336 Sekunden setzte er sich zunächst an die Spitze der Rangliste.

Als nächster war Matthias Dolderer an der Reihe, der sich die ganze Woche über in der Steiermark selbstbewusst präsentiert hatte. Auch jetzt blieb der Deutsche wieder cool und ruhig und flog mit der Mission, den ersten Sieg seiner Karriere zu holen, durch das Start Gate. Dolderer hielt den Top-Speed, blieb fehlerfrei, flog saubere Linien – insbesondere in den vertikalen Wenden – und verdrängte Arch mit 0,340 Sekunden Vorsprung (56,996) von der Spitze.

Nur der Brite Lamb, der 2014 an gleicher Stelle seinen WM-Titel gefeiert hat und sich den ganz über stark präsentiert hatte, konnte Dolderer den Sieg noch streitig machen. Lamb begann schnell, war bei der ersten Zwischenzeit schneller als Dolderer, konnte mit seiner MXS-R am Ende aber nicht den Speed von Dolderer und dessen Edge Paroli bieten. Lamb wurde am Ende mit 0,353 Sekunden hinter Dolderer und Arch Dritter.

„Absolut fantastisch, ein Traum ist wahr geworden! Danke an das Team, es hat alles zusammengepasst… Ich bin sprachlos“, sagte Dolderer nach dem Rennen.

Hier die offiziellen Ergebnisse des Final 4 der Masters Class von Spielberg:

Der Deutsche Florian Berger schnappt sich den Sieg am Renntag in Spielberg

p-20160424-00463_newsDer Challenger Cup eröffnete den Renntag in Spielberg – der Sieg ging an den Deutschen Florian Berger, der zudem in 1:06,350 Minuten eine neue Bestzeit markierte.

Nachdem das gestrige Qualifying im Challenger Cup aufgrund der Wetterverhältnisse abgesagt werden musste, mussten die sechs Piloten das Rennen mit nur einer Trainingssession am Samstag in Angriff nehmen.

Als erster ging der Brasilianer Francis Barros in den Track, dem bis auf eine Zwei-Sekunden-Strafe aufgrund zu hohen Fliegens an Gate 9 ein solider Lauf gelang. Für Barros blieb die Zeit nach 1:09,539 Minuten stehen – rund drei Sekunden langsamer als Daniel Ryfa im Training.

Ryfa war der schnellste im letzten Training, verpasste aber den Einstieg in den Track, touchierte ein Pylon und kassierte direkt eine Drei-Sekunden-Strafe. Doch Ryfa gab nicht auf, stürmte durch den Track und passierte nach 1:05,216 Minuten das Finish-Gate – inklusive der Strafe standen letztlich aber 1:08,216 Minuten auf der Uhr für den schwedischen Piloten.

Kevin Coleman hatte die letzten Tage Probleme, an die Form von Abu Dhabi anzuknüpfen. Aber pünktlich zum Renntag hatte er seine Form zurückgefunden und setzte sich mit 1:07,143 Minuten zwischenzeitlich an die Spitze des Rankings.

Der Chilene Cristian Bolton war als nächster an der Reihe, hatte das Podium fest im Visier, traf dann aber das Gate 5. Alle Hoffnungen auf einen Platz auf dem Siegerpost waren binnen einer Millisekunde dahingeschmolzen. In 1:09,161 Minuten blieb er hinter seinen eigenen Erwartungen zurück.

Coleman lag weiterhin an der Spitze, konnte eigentlich nur noch vom Deutschen Florian Berger vom Thron im Challenger Cup gestoßen werden. Zunächst leuchteten die Zwischenzeiten des Deutschen auch Rot auf – Colemans Sieg rückte immer näher. Aber Berger gab nicht auf, riskierte alles im letzten Abschnitt des Tracks und schnappte dem US-Amerikaner den Sieg noch in allerletzter Sekunde weg.

Als letzte ging die Französin Melanie Astles ist den Track – es war ihr erster Renntag überhaupt beim Rad Bull Air Race. Und es schien, als hätte Astles über Nacht Aggressivität getankt, denn ihre Zwischenzeiten leuchteten grün auf. Dann aber erwischte sie Gate 11, kassierte eine Drei-Sekunden-Strafe und rutschte in 1:09,996 Minuten noch auf den sechsten und letzten Rang ab. Dennoch: Die stetige Verbesserung und die klasse Zwischenzeiten geben der Französin neues Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben im Challenger Cup.

„Ich liebe es, hier in den Bergen auf so einem fantastischen Motorsporttrack zu fliegen“, sagte Challenger Cup Sieger Florian Berger nach dem Rennen. „Ich glaube, es ist einer der schwierigsten Tracks der Saison, und ich kann von mir behaupten, dass ich große Fortschritte gemacht habe. Meine Freunde und meine Freundin waren heute hier, wir sind alle überglücklich – das ist ein Gefühl, das ich bisher noch nicht kannte!“

Hier die offiziellen Ergebnisse des Challenger Cups 2016 in Spielberg:

Dolderer Fünfter beim Qualifying in Spielberg

23.04.2016

p-20160423-00248_newsDer deutsche Red Bull Air Race Pilot Matthias Dolderer hat seine gute Form mit einem fünften Platz beim Qualifying von Spielberg untermauert und blickt nun zuversichtlich auf das Rennen am Sonntag. Schnellster im 14-köpfigen Starterfeld war der Spanier Juan Velarde, der sich vor Lokalmatador Hannes Arch und Vize-Weltmeister Matt Hall die erste Pole Position seiner Karriere sicherte.

Spielberg (ÖSTERREICH) – Auch bei der zweiten Station der Red Bull Air Race Weltmeisterschaft 2016 in Spielberg ließ der deutsche Matthias Dolderer wieder aufhorchen. Beim Qualifying auf dem Red Bull Ring in den Bergen der Steiermark flog der 45-jährige Tannheimer, der beim Saisonauftakt im März in Abu Dhabi Rang zwei belegt hatte, auf Platz fünf. Und das, obwohl Dolderer zum dritten Freien Training kurz zuvor aufgrund zwei defekter Zündkerzen nicht antreten konnte.

„Mir hat das dritte Training gefehlt. Aber es hat sich gut angefühlt, und ich bin zuversichtlich für das Rennen morgen“, erklärte Dolderer nach dem Qualifying, das von wechselnden Winden bestimmt wurde. „Bei den Head-to-Head-Duellen morgen sind die Bedingungen für beide Piloten gleich.“ Dolderer weiß, dass er noch Potenzial nach oben hat: „Insbesondere beim Start-Speed ist noch was drin. Und wir werden mit Blick auf das Rennen nochmal die Linien analysieren.“ In der ersten K.o.-Runde, der Round of 14, trifft der WM-Fünfte von 2015 auf den Japaner Yoshihide Muroya.

Schnellster beim Qualifying von Spielberg war überraschend der Spanier Juan Velarde, der in 55,803 Sekunden die Bestmarke des Tages setzte und zugleich einen neuen Track-Rekord aufstellte. Mit 0,451 Sekunden Rückstand belegte Lokalmatador Hannes Arch (56,254) vor Matt Hall (56,498) Platz zwei. Für Velarde war es die erste Pole Position seiner Karriere – und das in seinem erst zweiten Jahr in der Master Class. „Es ist unglaublich. Wir haben anderthalb Jahre hart gearbeitet, haben Woche für Woche alle Daten analysiert. Wir haben lange auf diesen Moment gewartet, und jetzt sind wir hier.“

Über den Red Bull Air Race Webcast können das Rennen und die Pressekonferenz von Spielberg live verfolgt werden, ServusTV zeigt das Rennen am Sonntag, den 24. April, ab 15:00 Uhr live. SPORT1 zeigt die Highlights aus Spielberg am Sonntag, den 24. April, ab 21:15 Uhr im Free-TV.

Tickets für alle Rennen, inklusive Spielberg, sind bereits erhältlich. Weitere Informationen zu den Tickets sowie aktuelle News: www.redbullairrace.com.

Ergebnisse Qualifying Spielberg:
1. Juan Velarde (ESP) 55.803, 2. Hannes Arch (AUT) 56.254, 3. Matt Hall (AUS) 56.498, 4. Nigel Lamb (GBR) 56.803, 5. Matthias Dolderer (GER) 56.921, 6. Martin Sonka (CZE) 57.056, 7. Michael Goulian (USA) 57.697, 8. Kirby Chambliss (USA) 57.748, 9. Nicolas Ivanoff (FRA) 57.996, 10. Yoshihide Muroya (JPN) 58.286, 11. Pete McLeod (CAN) 58.350, 12. Francois Le Vot (FRA) 58.432, 13. Petr Kopfstein (CZE) 1:00.900, 14. Peter Pudlunsek (SLO) 1:01.314

Matthias Dolderer: RED BULL AIR RACE 2016

21. April 2016

P-20141012-00054_NewsAls Zweiter im Gesamtranking der Red Bull Air Race Weltmeisterschaft 2016 nimmt der Deutsche Matthias Dolderer mit dem besten Saisonstart seiner Laufbahn im Rücken das nächste Rennen in Spielberg optimistisch in Angriff.

Matthias Dolderer ist fokussiert. Nach seinem besten WM-Ergebnis mit Rang fünf im Gesamtklassement im vergangenen Jahr hat der deutsche Pilot die Saison zuversichtlich und mit Titelambitionen in Angriff genommen – und diese untermauerte er mit Rang zwei beim Saisonauftakt in Abu Dhabi. Aktuell liegt Dolderer drei Punkte hinter Spitzenreiter Nicolas Ivanoff aus Frankreich und zehn Zähler vor dem WM-Favoriten Matt Hall aus Australien.

Aber mit der Erfahrung von vier Saisons ist sich Dolderer bewusst, dass er es sich nicht leisten kann, unkonzentriert zu sein. Bis der Weltmeister gekrönt wird, stehen noch sieben Stationen auf dem Programm – die nächste ist Spielberg in Österreich am 23./24. April.
“Es ist wichtig, sich von Lauf zu Lauf, von Rennen zu Rennen neu zu fokussieren”, erklärt Dolderer. “In diesem Sport liegen Sieg und Niederlage eng beieinander. Tausendstelsekunden können hier entscheiden.”

In Abu Dhabi trennten den 45-Jährigen Deutschen lediglich elf Hundertstelsekunden von seinem ersten Sieg beim Red Bull Air Race. Im Anschluss analysierte Matthias Dolderer Racing das Rennen und veranlasste zahlreiche Veränderungen am Flugzeug.
“Wir haben die Flügel noch ein wenig adjustiert, haben an der Elektronik gearbeitet und einer anderen Sache, über die ich jetzt aber noch nicht reden will”, erklärt Dolderer.
Dem Team mangelt es nicht an Ideen für technische Fortschritte. Obwohl das Umsetzen anschließend „viel Zeit und Geld kostet“. Auch deshalb haben sie Partnerschaften ins Leben gerufen, so wie die mit Object Carpet, die ihnen helfen sollen, ihre Visionen in Erfolge umzumünzen.

Aktuell gilt der Blick aber nur in Richtung Red Bull Ring in Spielberg, der atemberaubenden Heimat der Formel 1. Würde es in diesem nicht auch noch das Rennen auf dem Lausitzring in Deutschland geben, wäre Spielberg das auserkorene Heimrennen von Dolderer. Der Deutsche ist bekannt für seine Jodeleinlagen und Lederhosen, darf sich durch den Fan-Support aber nicht vom Wesentlichen, dem Fliegen, ablenken lassen.
“Unser Ziel ist es, beständig und fokussiert zu sein. Zudem müssen wir mental und körperlich richtig eingestellt sein – und zwar genau in dem Moment, wenn wir es wirklich brauchen”, sagt Dolderer. “Das bedarf viel Disziplin und Ehrgeiz.” Und Dolderer fügt noch hinzu: “Ja, wir sind zuversichtlich. Wie auch immer der Track sein wird, wir werden ihn schnell durchfliegen.“

Das Qualifying von Spielberg findet am Samstag, 23. April, statt, das Rennen am Sonntag, 24. April.

Tickets für alle Rennen der Red Bull Air Race Weltmeisterschaft 2016 sind hier erhältlich: www.redbullairrace.com

WM-Ranking:
1. Nicolas Ivanoff (15), 2. Matthias Dolderer (12), 3. François Le Vot (9), 4. Kirby Chambliss (6), 5. Michael Goulian (5), 6.Pete McLeod (4), 7. Yoshihide Muroya (3), 8. Matt Hall (2), 9. Juan Velarde (1), 10. Hannes Arch (0), 11. Nigel Lamb (0), 12. Peter Pudlunsek (0), 13. Petr Kopfstein (0), 14. Martin Sonka (0)