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Piloten erleben Japans Mt. Fuji aus der Vogelperspektive

01.06.2016

p-20160601-00413_newsVoller Vorfreude auf die Rückkehr des Red Bull Air Race nach Chiba am kommenden Wochenende nahm Japans Lokalmatador Yoshihide Muroya seine Kontrahenten Nigel Lamb (Großbritannien) und Martin Šonka (Tschechische Republik) mit auf einen faszinierenden Flug über Japans Wahrzeichen, den Mount Fuji.

CHIBA (JAPAN) – Mit seinem unglaublich symmetrischen Vulkankegel ist der Mount Fuji einer der bekanntesten Berge der Welt. Am Mittwoch hatten drei Red Bull Air Race Piloten, Nigel Lamb aus Großbritannien, Martin Šonka aus der Tschechischen Republik und Lokalmatador Yoshihide “Yoshi” Muroya, die Möglichkeit, den ikonischen Gipfel aus einer atemberaubenden Perspektive zu erleben. Kurz vor dem Stopp der Red Bull Air Race Weltmeisterschaft in Chiba nahm Muroya seine Begleiter mit auf einen Erkundungsflug zum schneebedeckten Wahrzeichen.

Als ganz besonderer Ort landschaftlicher Schönheit ist der “Fuji-san” mit einer Höhe von 3776 Metern nicht nur Japans höchster Berg, sondern zugleich auch ein aktiver Vulkan und damit ein Symbol des Rennens am Wochenende. Denn schließlich haben die 14 Piloten des Red Bull Air Race den Gipfel des Motorsports bereits erklommen und werden nun in Chiba versuchen, weitere WM-Punkte in der spannenden und explosiven Motorsportserie einzufliegen.

Im vergangenen Jahr verfolgten 120.000 Zuschauer das Rennen am ausverkauften Makuhari Beach und sahen ihren Favoriten Muroya zum ersten Mal überhaupt bei der packenden Hochgeschwindigkeitsaction nur knapp über dem Boden oder – wie in Chiba – über Wasser. Der Japaner markierte vor einem Jahr an gleicher Stelle zwar den Streckenrekord, konnte das Rennen aber nicht gewinnen. Das soll sich in diesem Jahr ändern: Mit den heimischen Fans im Rücken soll es nun zum ersten Mal in seiner Karriere ganz nach oben auf das Podium gehen. Doch die Konkurrenz ist groß. Nicht nur seine Begleiter beim Erkundungsflug, Šonka und Lamb, auch die drei Führenden im WM-Gesamtklassement, der Deutsche Matthias Dolderer, Nicolas Ivanoff aus Frankreich sowie der Österreicher Hannes Arch, haben den Sieg im Visier.

Tickets für alle sechs noch ausstehenden Rennen der Red Bull Air Race Weltmeisterschaft 2016 – inklusive dem Heimrennen von Yoshihide Muroya in Chiba – sind bereits erhältlich.

Weitere Information zu den Tickets und aktuelle News: www.redbullairrace.com

Bilder: Joerg Mitter and Predrag Vučković

Dolderer feiert in Spielberg ersten Sieg seiner Karriere

Paukenschlag durch Matthias Dolderer: Auf dem Red Bull Ring verwies der Deutsche Hannes Arch auf Rang zwei

p-20160424-00587_newsOhne Qualifying-Sieger Velarde, der bereits in der Round of 14 ausgeschieden war, und nach dem Aus von Matt Hall in der Round of 8 machten McLeod, Arch, Dolderer und Lamb den Sieg im Final 4 von Spielberg unter sich aus. Schnelle Zeiten, vier fehlerfreie Läufe und ein packendes Finale krönten die zweite Station der Red Bull Race Weltmeisterschaft 2016.

McLeod musste im Final 4 als erster in den Track, war schnell unterwegs und setzte die Konkurrenz mit seiner Zeit von 57,598 Sekunden unter Druck. Hannes Arch musste seinen desaströsen Auftritt von 2015 hinter sich lassen, als er zum finalen Lauf in die Luft stieg, um endlich seinen ersten Heimsieg einzufliegen.

Arch war unglaublich schnell, präzise und bei den Zwischenzeiten immer schneller unterwegs als McLeod. Er ließ sich nichts vom Druck anmerken, der auf einem Lokalmatadoren bei seinem Heimrennen lastet. In 57,336 Sekunden setzte er sich zunächst an die Spitze der Rangliste.

Als nächster war Matthias Dolderer an der Reihe, der sich die ganze Woche über in der Steiermark selbstbewusst präsentiert hatte. Auch jetzt blieb der Deutsche wieder cool und ruhig und flog mit der Mission, den ersten Sieg seiner Karriere zu holen, durch das Start Gate. Dolderer hielt den Top-Speed, blieb fehlerfrei, flog saubere Linien – insbesondere in den vertikalen Wenden – und verdrängte Arch mit 0,340 Sekunden Vorsprung (56,996) von der Spitze.

Nur der Brite Lamb, der 2014 an gleicher Stelle seinen WM-Titel gefeiert hat und sich den ganz über stark präsentiert hatte, konnte Dolderer den Sieg noch streitig machen. Lamb begann schnell, war bei der ersten Zwischenzeit schneller als Dolderer, konnte mit seiner MXS-R am Ende aber nicht den Speed von Dolderer und dessen Edge Paroli bieten. Lamb wurde am Ende mit 0,353 Sekunden hinter Dolderer und Arch Dritter.

„Absolut fantastisch, ein Traum ist wahr geworden! Danke an das Team, es hat alles zusammengepasst… Ich bin sprachlos“, sagte Dolderer nach dem Rennen.

Hier die offiziellen Ergebnisse des Final 4 der Masters Class von Spielberg:

Der Deutsche Florian Berger schnappt sich den Sieg am Renntag in Spielberg

p-20160424-00463_newsDer Challenger Cup eröffnete den Renntag in Spielberg – der Sieg ging an den Deutschen Florian Berger, der zudem in 1:06,350 Minuten eine neue Bestzeit markierte.

Nachdem das gestrige Qualifying im Challenger Cup aufgrund der Wetterverhältnisse abgesagt werden musste, mussten die sechs Piloten das Rennen mit nur einer Trainingssession am Samstag in Angriff nehmen.

Als erster ging der Brasilianer Francis Barros in den Track, dem bis auf eine Zwei-Sekunden-Strafe aufgrund zu hohen Fliegens an Gate 9 ein solider Lauf gelang. Für Barros blieb die Zeit nach 1:09,539 Minuten stehen – rund drei Sekunden langsamer als Daniel Ryfa im Training.

Ryfa war der schnellste im letzten Training, verpasste aber den Einstieg in den Track, touchierte ein Pylon und kassierte direkt eine Drei-Sekunden-Strafe. Doch Ryfa gab nicht auf, stürmte durch den Track und passierte nach 1:05,216 Minuten das Finish-Gate – inklusive der Strafe standen letztlich aber 1:08,216 Minuten auf der Uhr für den schwedischen Piloten.

Kevin Coleman hatte die letzten Tage Probleme, an die Form von Abu Dhabi anzuknüpfen. Aber pünktlich zum Renntag hatte er seine Form zurückgefunden und setzte sich mit 1:07,143 Minuten zwischenzeitlich an die Spitze des Rankings.

Der Chilene Cristian Bolton war als nächster an der Reihe, hatte das Podium fest im Visier, traf dann aber das Gate 5. Alle Hoffnungen auf einen Platz auf dem Siegerpost waren binnen einer Millisekunde dahingeschmolzen. In 1:09,161 Minuten blieb er hinter seinen eigenen Erwartungen zurück.

Coleman lag weiterhin an der Spitze, konnte eigentlich nur noch vom Deutschen Florian Berger vom Thron im Challenger Cup gestoßen werden. Zunächst leuchteten die Zwischenzeiten des Deutschen auch Rot auf – Colemans Sieg rückte immer näher. Aber Berger gab nicht auf, riskierte alles im letzten Abschnitt des Tracks und schnappte dem US-Amerikaner den Sieg noch in allerletzter Sekunde weg.

Als letzte ging die Französin Melanie Astles ist den Track – es war ihr erster Renntag überhaupt beim Rad Bull Air Race. Und es schien, als hätte Astles über Nacht Aggressivität getankt, denn ihre Zwischenzeiten leuchteten grün auf. Dann aber erwischte sie Gate 11, kassierte eine Drei-Sekunden-Strafe und rutschte in 1:09,996 Minuten noch auf den sechsten und letzten Rang ab. Dennoch: Die stetige Verbesserung und die klasse Zwischenzeiten geben der Französin neues Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben im Challenger Cup.

„Ich liebe es, hier in den Bergen auf so einem fantastischen Motorsporttrack zu fliegen“, sagte Challenger Cup Sieger Florian Berger nach dem Rennen. „Ich glaube, es ist einer der schwierigsten Tracks der Saison, und ich kann von mir behaupten, dass ich große Fortschritte gemacht habe. Meine Freunde und meine Freundin waren heute hier, wir sind alle überglücklich – das ist ein Gefühl, das ich bisher noch nicht kannte!“

Hier die offiziellen Ergebnisse des Challenger Cups 2016 in Spielberg: