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Matthias Dolderer Zweiter beim Red Bull Air Race in Ascot „Das gibt Selbstvertrauen für das nächste Rennen auf dem Lausitzring“

14.08.2016

Matt Hall of Australia (C) celebrates with Matthias Dolderer of Germany (L) and Hannes Arch of Austria (R) during the Award Ceremony at the fifth stage of the Red Bull Air Race World Championship in Ascot, Great Britain on August 14, 2016. // Samo Vidic/Red Bull Content Pool // P-20160814-01864 // Usage for editorial use only // Please go to www.redbullcontentpool.com for further information. //
Matt Hall of Australia (C) celebrates with Matthias Dolderer of Germany (L) and Hannes Arch of Austria (R) during the Award Ceremony at the fifth stage of the World Championship in , Great Britain on August 14, 2016. // Samo Vidic/Red Bull Content Pool // P-20160814-01864 // Usage for editorial use only // Please go to www.redbullcontentpool.com for further information. //
Der Deutsche Matthias Dolderer hat seine Führung in der mit einem zweiten Platz bei der fünften Station im britischen Ascot weiter ausgebaut. Vor über 20.000 Zuschauern am Rennwochenende musste sich der 45-Jährige im Final 4 lediglich Vize-Weltmeister Matt Hall aus Australien geschlagen geben. „Das gibt Selbstvertrauen für das nächste Rennen auf dem Lausitzring.“ Dritter in Ascot wurde der Österreicher Hannes Arch. Vor der nächsten WM-Station, dem Heimrennen von Dolderer auf dem Lausitzring am 3./4. September, führt der Tannheimer das WM-Ranking mit 53,25 Punkten vor Arch (35,00) und Hall (33.75) an.


Ascot (GROßBRITANNIEN) – Fünf Rennen, zwei Siege, vier Podiumsplätze, WM-Spitzenreiter: Die Bilanz von Matthias Dolderer in der Red Bull Air Race Weltmeisterschaft 2016 ist beeindruckend. Mit seinem zweiten Platz beim fünften Saisonrennen im britischen Ascot baute der 45-jährige Tannheimer seine Spitzenposition in der WM-Gesamtwertung weiter aus, führt nun vor dem kommenden Rennen auf dem Lausitzring am 3./4. September mit 53,25 Punkten vor dem Österreicher Hannes Arch, der in Ascot auf Rang drei flog. Geschlagen geben musste sich der Deutsche vor über 20.000 Zuschauern am Rennwochenende lediglich dem Vize-Weltmeister Matt Hall aus Australien, der sich mit seinem ersten Saisonsieg im WM-Ranking auf Rang drei vorschob.

„Ich bin zufrieden, aber nicht zu 100 Prozent. Eine gewisse Unzufriedenheit ist schon dabei“, erklärte Dolderer nach dem Final 4. „Ich war die ganze Woche der Schnellste, und gerade beim finalen Rennen hat es nicht geklappt. Aber wir haben gesehen, dass wir schnell und konstant sind und dass alles funktioniert. Das gibt Selbstvertrauen für das nächste Rennen auf dem Lausitzring.“

Nach seinem Sieg im Qualifying am Samstag markierte Dolderer auch in der ersten K.o.-Runde des Tages, der Round of 14, die Bestzeit und stellte im Duell gegen den Franzosen François Le Vot in 1:03.715 Minuten einen neuen Streckenrekord auf. In der anschließenden Round of 8 war der Deutsche dann nochmals 0.449 Sekunden schneller und ließ Martin Šonka aus der Tschechischen Republik in 1:03.266 Minuten keine Chance. In einem kuriosen Finale, in dem Hall zunächst in 1:03.426 die zweitschnellste Zeit der gesamten Woche flog und anschließend sowohl der US-Amerikaner Michael Goulian als auch Hannes Arch ein DNF (Did not finish) hinnehmen mussten, kam Dolderer dann nicht mehr an seine Zeiten aus den vorangegangenen Runden heran und musste sich in 1:04.887 Minuten dem Australier geschlagen geben.

Unterstützung für Dolderer durch Tennis-Legende Boris Becker

Dolderer erhielt am Sonntag prominente Unterstützung: Die deutsche Tennis-Legende Boris Becker besuchte mit seiner Familie das Red Bull Air Race in Ascot. „Ich verfolge diesen Sport schon länger, jetzt war es an der Zeit, mal vorbeizuschauen und es live zu sehen”, sagte Becker, der in seiner Karriere 49 Turniere (Einzel) gewann. „Als erstes fällt dir die Geschwindigkeit der Flugzeuge auf und die Technik, die dahinter steckt. Diese sehr kleinen Cockpits erinnern mich sehr an die Formel 1.”

Die sechste Station der Red Bull Air Race Weltmeisterschaft 2016 findet am 3./4. September auf dem Lausitzring statt, der zuletzt 2010 Austragungsort eines Red Bull Air Race war. Damals verfolgten mehr als 100.000 Zuschauer die Action am Rennwochenende. Tickets für alle Rennen der Red Bull Air Race Weltmeisterschaft 2016, inklusive des Heimrennens von Dolderer auf dem Lausitzring, sind bereits erhältlich.

Hinweis:
Sport1+ zeigt am Freitag, den 19. August, eine Wiederholung der Round of 8 und des Final 4 des Red Bull Air Race in Ascot.

Ergebnisse Rennen Ascot:
1. Matt Hall (AUS), 2. Matthias Dolderer (GER), 3. Hannes Arch (AUT), 4. Michael Goulian (USA), 5. Martin Šonka (CZE), 6. Nigel Lamb (GBR), 7. Nicolas Ivanoff (FRA), 8. Yoshihide Muroya (JPN), 9. Kirby Chambliss (USA), 10. Peter Podlunšek (SLO), 11. Juan Velarde (ESP), 12. François Le Vot (FRA), 13. Pete McLeod (GER), 14. Petr Kopfstein (CZE)

WM-Ranking:
1. Matthias Dolderer (GER) 53.25 Punkte, 2. Hannes Arch (AUT) 35.00, 3. Matt Hall (AUS) 33.75), 4. Kirby Chambliss (USA) 27.25, 5. Nicolas Ivanoff (FRA) 26.00, 6. Yoshihide Muroya (JPN) 25.50, 7. Nigel Lamb (GBR) 24.75, 8. Martin Šonka (CZE) 20.00, 9. Michael Goulian (USA) 13.75, 10. Pete McLeod (CAN) 12.50, 11. François Le Vot (FRA) 10.00, 12. Juan Velarde (ESP) 9.25, 13. Peter Podlunšek (SLO) 4.00, 14. Petr Kopfstein (CZE) 2.00

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Historisches Red Bull Air Race in Ascot am 13.08. – 14.08.2016

08.08.2016

03-p-20140817-00414_news (GROSSBRITANNIEN) – Am 13./14. August kehrt das zum dritten Mal in Folge zurück auf die Rennstrecke von Ascot. Der Rennausgang ist zwar ungewiss, aber eines steht fest: Wer auch immer am Ende ganz oben auf dem Podium stehen wird, er tut dies zum ersten Mal in Ascot. Nach dem Rücktritt des zweimaligen Ascot-Gewinners und dreimaligen Weltmeisters Paul Bonhomme ist das diesjährige Rennen um den Titel völlig offen. Ein selbstbewusster Deutscher, ein motivierter Österreicher und zwölf weitere Elitepiloten werden alles geben, um einen der begehrten Podiumsplätze auf der historischen Rennstrecke zu ergattern. Einer, der ganz nach vorne will, ist der britische Held Nigel Lamb.

Das Rennen in Ascot steht vor der Tür und die Teams haben ihre Vorbereitung noch einmal intensiviert. Das fünfte Rennen 2016 eröffnet die zweite Saisonhälfte der Saison, und für den Deutschen Matthias Dolderer, der aktuell das WM-Ranking anführt, ist es die Chance, den Vorsprung von 15.25 Punkten auf den österreichischen Weltmeister von 2008, Hannes Arch, weiter auszubauen. In Lauerstellung (0.75 Punkte) hinter Arch liegt der zweimalige Weltmeister Kirby Chambliss (USA) auf Rang drei. Doch keiner der drei Top-Platzierten hat es bisher geschafft, in Ascot auf dem Podium zu stehen.

Ganz im Gegensatz zu Nigel Lamb: Beim Red Bull Air Race Debüt in Ascot 2014 wurde Lamb zur Freude des heimischen Publikums hinter seinem Landsmann Bonhomme Zweiter und sicherte sich damit den Weltmeistertitel. Obwohl Lamb seinen Rücktritt aus dem aktiven Renngeschehen bereits zum Saisonende angekündigt hat, gibt der Pilot aus dem Breitling Racing Team Vollgas, stand 2016 bereits einmal auf dem Podium. Und bevor er seine Rennhandschuhe endgültig an den Nagel hängt, will er noch einmal in Ascot gewinnen.

„Matthias hat bisher eine sehr gute Saison bestritten, trotzdem ist er nicht unschlagbar“, erklärt Lamb mit einem verschmitzten Lächeln. „In Ascot gibt es Bäume, Wasser und andere Hindernisse während du fliegst. Das Gefühl der Geschwindigkeit ist fantastisch, und man muss wohl nicht erwähnen, dass die britischen Fans eindeutig die Besten sind. Natürlich ist der Druck da, zuhause gewinnen zu wollen, aber gerade darauf freue ich mich!“

Auch für Ben Murphy, ein ehemaliger leader des berühmten Royal Air Force Kunstflug-Teams Red Arrows, wird der Union Jack wehen. Als Neuling in der Challenger Class, die aufstrebenden Talenten den Einstieg in die Rennserie ermöglicht, ist Murphy hungrig auf weitere Punkte. Sechs Zähler hat er bereits auf seinem Konto.

Tickets für die entscheidende zweite Saisonhälfte der , inklusive Ascot am 13./14. August, sind bereits erhältlich. Weitere Informationen zu den Tickets sowie aktuelle News: www.rebullairrace.com.

Über das Red Bull Air Race:
Gegründet 2003 und seit 2005 die offizielle Weltmeisterschaft des Air Racing, blickt das Red Bull Air Race auf nunmehr fast 70 Rennen zurück und wird weltweit von Millionen Fans verfolgt. In der Red Bull Air Race Weltmeisterschaft treffen die weltbesten Piloten in einem Motorsportwettkampf der Extraklasse, in der Geschwindigkeit, Präzision und Geschick über Sieg und Niederlage entscheiden, aufeinander. Die Piloten navigieren ihre äußerst leichten und extrem manövrierfähigen Rennflugzeuge mit einer Geschwindigkeit von bis zu 370 km/h und Fliehkräften von bis zu 10G nur wenige Meter über dem Boden durch einen Parcours, der aus 25 m hohen aufgeblasenen Pylonen besteht. Seit 2014 neu im Programm ist der Challenger Cup. Dieser ermöglicht aufstrebenden Talenten nicht nur den Einstieg in die Rennserie, sondern auch die Chance, in die Master Klasse der Red Bull Air Race Weltmeisterschaft, die ultimative Motorsportserie der Lüfte, aufzusteigen.

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ServusTV: Red Bull Air Race World Championship 2016 Ascot 14.08.2016

ServusTV
ServusTV

So | 14.08. 15:30
World Championship 2016 bei

Motorsport | 2016 | Sendetermine

Sonntag
14.08.2016 | 15:30

Für das fünfte Rennen verschlägt es die Air Race-Piloten in die wunderschönen britische Stadt Ascot. Hier, wo normalerweise traditionelle Pferderennen stattfinden, wird dieses Jahr die Air Race-Elite ihr Können zum Besten geben. Wer holt sich die wichtigen Punkte vor den letzten drei Rennen? Die Antwort gibt es live bei ServusTV.

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Frühes Aus für Dolderer beim Red Bull Air Race in Ascot, Der Brite Bonhomme feiert bei Heimrennen dritten Saisonsieg

16.08.2015
, Großbritannien – Der Deutsche Matthias Dolderer hat die Wiederauflage des Duells gegen den Japaner Yoshihide Muroya bei der fünften Station der Weltmeisterschaft 2015 in /Großbritannien vor 40.000 begeisterten Zuschauern am Rennwochenende verloren. Wie bereits vor sechs Wochen in Budapest trafen Dolderer und Muroya in der schnellsten Motorsportserie der Welt in der ersten K.o.-Runde, der Round of 14, aufeinander. Zog in Ungarn noch der 44-jährige Tannheimer in die Round of 8 ein, war es diesmal der zwei Jahre jüngere Japaner, der in 1:07.623 Minuten exakt 1,221 Sekunden schneller war als Dolderer (1:08.844).

p-20150816-00396_news„Es muss an der Leistung vom Motor gelegen haben. Die Linien waren fast die gleichen wie gestern im Qualifying. Wahrscheinlich war es eine falsche Gemischeinstellung. Das Mischverhältnis wird manuell im Cockpit eingestellt. Ich habe es eigentlich genauso wie gestern gemacht, deshalb ist es ein bisschen unerklärlich. Wir werden dran arbeiten und vielleicht ein elektronisches Gerät entwickeln, das das machen kann“, erklärte Dolderer nach seinem Erstrunden-Aus. „Es bringt jetzt aber nichts, den Kopf in den Sand zu stecken. Ich muss das Rennen abhaken, nach vorne gucken und analysieren wo genau das Problem war.“

Zur Freude der euphorischen britischen Fans ging der Sieg in Ascot an Lokalmatador Paul Bonhomme, der als einziger Pilot im Final 4 keine Zeitstrafe kassierte und in 1:06.416 Minuten nach Abu Dhabi und Chiba seinen dritten Sieg in dieser Saison einflog. „Das war ein harter Tag da draußen, aber es hat Spaß gemacht – ich habe es genossen“, so Bonhomme, für den es bereits der 18. Sieg der Karriere war. „Der Sieg ist das Resultat von einem tollen Teamwork. Ich bin nur der Pilot, steuere nur das Flugzeug in die richtige Richtung.“

Mit 2.608 Sekunden Rückstand wurde der Australier Matt Hall Zweiter (1:09.024). Für den 43-Jährigen war es bereits der dritte zweite Platz in dieser Saison, auf einen Sieg wartet Hall nach wie vor vergeblich. Dritter wurde der Japaner Yoshihide Muroya (1:09.426), der erstmals in dieser Saison auf das Podium flog.

Bonhomme führt das WM-Ranking nach fünf von acht Stationen mit 46 Punkten vor Hall (38) und Arch (30) an. Der Österreicher war wie bereits beim Qualifying der Pechvogel des Tages. Nach der schnellsten Zeit in der Round of 14 streikte in der Round of 8 einmal mehr sein Motor, sprang nicht an. Die Folge: ein DNS. „Es ist frustrierend, nicht starten zu können“, so der Österreicher.

Das westlich von London gelegene Ascot war nach 2014 zum zweiten Mal Station der Red Bull Air Race Weltmeisterschaft. Der Kurs auf der weltberühmten Pferderennbahn hat sich binnen kürzester Zeit zu einer der attraktivsten Locations entwickelt. Gestartet und gelandet wird auf dem Gras direkt vor der Haupttribüne.

Die insgesamt 14 Piloten aus 11 Nationen navigieren beim Red Bull Air Race, der offiziellen Weltmeisterschaft der Fédération Aéronautique Internationale (FAI), ihre äußerst leichten und extrem manövrierfähigen Rennflugzeuge mit einer Geschwindigkeit von bis 370 km/h nur wenige Meter über dem Boden bzw. Wasser durch einen Parcours, der aus 25 m hohen aufgeblasenen Pylonen besteht, und erreichen dabei Fliehkräfte von bis zu 10G.

Die wird am 5./6. September in Spielberg/Österreich fortgesetzt. Dolderer: „Ich freue mich auf Spielberg. Es ist eine sensationelle Location und die Familie und viele Freunde werden kommen.“

Ergebnis Ascot:
1. Paul Bonhomme (GBR),2. Matt Hall (AUS), 3. Yoshihide Muroya (JPN), 4. Nicolas Ivanoff (FRA), 5. Nigel Lamb (GBR), 6. Peter Besenyei (HUN), 7. Martin Sonka (CZE), 8. Hannes Arch (AUT), 9. Michael Goulian (USA), 10. Matthias Dolderer (GER), 11. Juan Velarde (ESP). 12. Kirby Chambliss (USA), 13. Pete McLeod (CAN), 14. Francois Le Vot (FRA)

WM-Ranking:
1. Bonhomme (46 Punkte), 2. Hall (38), 3. Arch (30), 4. Sonka (18), 5. Lamb (17), 6. McLeod (14), 7. Dolderer (12), 8. Muroya (11), 9. Ivanoff (11), 10. Goulian (8), 11. Besenyei (8), 12. Chambliss (2), 13. Velarde (0), 14. Le Vot (0).

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Bonhomme gewinnt Qualifying beim Red Bull Air Race in Ascot

Zeitstrafe verhindert Top-Drei-Platzierung von Dolderer
15.08.2015

p-20150815-00223_news, Großbritannien – Nur eine Zwei-Sekunden-Strafe wegen „Incorrect Level Flying“ im ersten Lauf verhinderte eine Top-Platzierung des Deutschen Matthias Dolderer beim Qualifying der fünften Station der in . In 1:08.439 Minuten belegte 44-jährige Tannheimer am Ende Rang zehn und trifft damit in der morgigen ersten K.o.-Runde, der Round of 14, auf den Japaner Yoshihide Muroya.

„Der zehnte Platz ist natürlich enttäuschend. Im ersten Lauf hätte ich mit der Netto-Zeit ganz vorne mitfliegen können. Im zweiten Run habe ich dann leider insgesamt vier Sekunden Zeitstrafe bekommen“, erklärte Dolderer nach dem Qualifying. „Morgen geht der Tag neu los. Dann muss ich erst einmal Yoshi schlagen. Das ist nicht einfach, aber machbar.“ Es ist das zweite Aufeinandertreffen der beiden in diesem Jahr in einer K.o.-Runde. Beim vergangenen Rennen in Budapest trafen Dolderer und Muroya ebenfalls in der Round of 14 aufeinander. Damals zog der Deutsche als Sieger des Duells in die Round of 8 ein.

Die Pole Position sicherte sich vor 18.000 begeisterten Zuschauern auf der weltberühmten Pferderennbahn der zweimalige Weltmeister und WM-Führende Paul Bonhomme aus Großbritannien. In 1:06,023 Minuten war Brite 0,261 Sekunden schneller als der Australier Matt Hall (1:06,284), der die einzige Trainingssession an diesem Rennwochenende am Samstagvormittag noch mit der schnellsten Zeit beendet hatte. Dritter im Qualifying wurde Martin Sonka aus der Tschechischen Republik (1:07,172).

Für Bonhomme ist es bereits die vierte Pole Position in dieser Saison. „Ich muss mich jetzt voll auf morgen konzentrieren, denn da geht es direkt gegen Hannes Arch. Der heutige Sieg bedeutet gar nichts. Das Rennen ist morgen.“ Arch, derzeit punktgleich mit Hall Zweiter im WM-Ranking, erlebte einen rabenschwarzen Tag. Der Österreicher musste zunächst den ersten Lauf abbrechen, den zweiten Lauf konnte er aufgrund von Motorprobleme dann gar nicht mehr in Angriff nehmen. „Es ist ärgerlich, dass ich den zweiten Lauf gar nicht mehr fliegen konnte. Der Motor startete nicht mehr. Das ist frustrierend.“

Das Rennen in Ascot läutet die zweite Halbzeit der Weltmeisterschaft 2015 ein uns ist das erste Rennen in diesem Jahr über Land. Bei der Ascot-Premiere im vergangenen Jahr gewann Bonhomme, Dolderer wurde Vierter.

Die insgesamt 14 Piloten aus 11 Nationen navigieren beim ihre äußerst leichten und extrem manövrierfähigen Rennflugzeuge mit einer Geschwindigkeit von bis 370 km/h nur wenige Meter über dem Boden bzw. Wasser durch einen Parcours, der aus 25 m hohen aufgeblasenen Pylonen besteht, und erreichen dabei Fliehkräfte von bis zu 10G.

Über den Red Bull Air Race Webcast kann Rennen sowie die Pressekonferenz am Sonntag live verfolgt werden. zeigt das Rennen am Sonntag, den 16. August, ab 15:45 Uhr live.

RESULTS QUALIFYING ASCOT – 1. Paul Bonhomme (GBR) 1:06.023, 2. Matt Hall (AUS) 1:06.284, 3. Martin Sonka (CZE) 1:07.172, 4. Peter Besenyei (HUN) 1:07.443, 5. Yoshihide Muroya (JPN) 1:07.864, 6. Nicolas Ivanoff (FRA) 1:08.075, 7. Kirby Chambliss (USA) 1:08.136, 8. Nigel Lamb (GBR) 1:08.220, 9. Michael Goulian (USA) 1:08.438, 10. Matthias Dolderer (GER) 1:08.439, 11. François Le Vot (FRA) 1:09.280, 12. Juan Velarde (ESP) 1:09.996, 13. Pete McLeod (CAN) 1:10.631, 14. Hannes Arch (AUT) DNF

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