Alle Beiträge von Dieter F. Heinlin

Zeitplan: Flugschau Stars des Jahres 31.10.2015

Beginn Ende Name Show-Element
10:25 10:28 Start Linienmaschine Unterbrechung
10:28 10:35 DMAX / Michael Hindelang Abschlusspräsentation Hubschrauber Bo 105
10:35 10:43 Wolf Fickenscher, Heiko Greiner & Guntmar Rüb F5B-Team
10:43 10:50 DMAX / Christian Kamann Abschlusspräsentation Ryan NYP
10:50 10:58 Florian Schambeck Segler-Triangel
10:58 11:10 Horizon Hobby DHC-2 Beaver (FMT Adler V-Motorflug) Beast 60 (FMT Adler E-Motorflug)
11:10 11:17 Robin Trumpp Gee Bee
11:17 11:24 DMAX / Bernd Zimmermann Abschlusspräsentation Hubschrauber AW 139
11:24 11:27 Landung Linienmaschine Unterbrechung
11:27 11:37 Andi u. Tim Schaerer Synchron-Acrosegelflug
11:37 11:45 DMAX / Tim Kleinschmidt Abschlusspräsentation L-39 Albatros
11:45 11:52 Eric Weber Heli-Freestyle
11:52 12:02 Stephan Völker, Thomas Gleißner, Frank Westerholt Scale-Jet
12:02 12:10 DMAX / Andreas Börger Abschlusspräsentation F18-D
12:10 12:13 Start Linienmaschine Unterbrechung
12:13 12:24 Horizon Hobby Save-Technologie (FMT-Adler Innovationspreis) Carbon -Z Cub (FMT-Adler Foamie)
12:24 12:34 Sebastian Fuchs & Tim Stadler Red Bull-Team Formation MB-339
12:34 12:39 Robert Sixt Heli-Speed
12:39 12:47 VTH / Wolfgang Werling, Tim Kleinschmidt Hai 1 evo (FMT-Adler Bauplan) + Thermy Spezial + eddy edf
12:47 12:55 Graupner mz 24 HoTT (FMT-Adler RC-Sender)
12:55 13:05 Landung Linienmaschine Unterbrechung
13:05 13:08 Landung Linienmaschine Unterbrechung
13:08 13:18 Gernot Bruckmann Acrosegelflug
13:18 13:28 Maik Stuber & Daniel Affolter Swiss Formation Team Hawker Hunter
13:28 13:36 Graupner, Multiplex, Horizon Hobby Massenstart
13:36 13:44 Jan Rottmann Extra 300
13:44 13:50 Wolf Fickenscher, Heiko Greiner & Guntmar Rüb F5B-Team
13:50 14:00 Horizon Hobby Save-Technologie (FMT-Adler Innovationspreis) Carbon -Z Cub (FMT-Adler Foamie)
14:00 14:03 Landung Linienmaschine Unterbrechung
14:03 14:13 Andi Schär, Adrian Senn, Pascal Thoma Scale-Jet
14:13 14:23 Armin & Hans Lutz Seglerschlepp
14:23 14:30 Gernot Bruckmann F3A X-Freestyle
14:30 14:40 Stephan Völker, Thomas Gleißner, Frank Westerholt Scale-Jet
14:40 14:43 Start Linienmaschine Unterbrechung
14:43 14:51 Graupner mz 24 HoTT (FMT-Adler RC-Sender)
14:51 14:59 Andi Schär, Adrian Senn, Pascal Thoma Scale-Jet
14:59 15:07 Florian Schambeck Segler-Triangel
15:07 15:17 Horizon Hobby DHC-2 Beaver (FMT Adler V-Motorflug) Beast 60 (FMT Adler E-Motorflug)
15:17 15:27 Maik Stuber & Daniel Affolter Swiss Formation Team Hawker Hunter
15:27 15:37 Andi u. Tim Schaerer Synchron-Acrosegelflug
15:37 15:37 VTH / Wolfgang Werling, Tim Kleinschmidt Zephyr + Jetbrett + Pond Racer
15:37 15:45 Robert & Sebastian Fuchs, Tim Stadler Red Bull-Team Synchronflug-Ultimate
15:45 15:51 Armin & Hans Lutz Seglerschlepp
15:51 15:59 Robert Sixt Heli-3D
15:59 16:07 Robin Trumpp F3A X-Freestyle
16:07 16:17 Eric Weber Heli-Freestyle
16:17 16:27 Jan Rottmann F3A X-Freestyle

Besenyei nimmt Abschied vom Red Bull Air Race

Der Ungar Peter Besenyei, mit acht Rennsiegen einer der erfolgreichsten Piloten des Red Bull Air Race aller Zeiten, erklärte nach dem Rennen in Las Vegas seinen Rücktritt von dem Sport, der er selbst 2003 mit ins Leben gerufen hatte.
Besenyei, 59, gewann den Titel in der ersten Saison 2003 und blickt auf insgesamt zehn Saisons in der schnellsten Motorsportserie der Welt zurück.

„Ich bin jetzt so lange hier geflogen, seit dem Anfang des Red Bull Air Race. Ich habe die Entscheidung, dass die aktuelle Saison meine letzte sein wird, bereits vor ein paar Tagen gefällt“, sagt Besenyei, der in seiner Karriere insgesamt 22 Mal auf dem Podium stand. „Ich werde mich jetzt mehr auf meine Familie konzentrieren und wieder mehr Airshows fliegen.“

Besenyei hat alle zehn Saisons beendet und insgesamt 66 Rennen auf seinem Konto. Besenyei ist nicht nur einer der berühmtesten Sportler Ungarns, er ist auch Gründungsvater des Red Bull Air Race, hat es mit entwickelt. Besenyei hatte bereits 2001 auf sich aufmerksam gemacht, als er in Budapest erstmals unter der Kettenbrücke hindurch geflogen war.

„Es ist ein fantastisches Event, und ich bin froh, wie es sich entwickelt hat“, sagt Besenyei. „Mein Herz wird immer weiter für das Red Bull Air Race schlagen. Aber nicht als Teilnehmer.“

Besenyei war auch maßgeblich daran beteiligt, dass Budapest gleich acht Mal Austragungsort eines Red Bull Air Race war. Die Hauptstadt Ungarns mit seinem fantastischen Publikum entlang des Tracks über der Donau teilt sich den Rekord als häufigster Ausrichter mit Abu Dhabi. Die Startlinie des Red Bull Air Race in Budapest ist heute unter der Kettenbrücke – in Anerkennung für Besenyei.

Red Bull Air Race: Dolderer Dritter beim Saisonfinale in Las Vegas

Bonhomme schreibt Geschichte und gewinnt WM-Titel zum dritten Mal
18.10.2015
Der Deutsche Matthias Dolderer hat bei der letzten Station der Red Bull Air Race Weltmeisterschaft 2015 in Las Vegas zum zweiten Mal in dieser Saison den Sprung auf das Podium geschafft. Beim Sieg des Australiers Matt Hall vor dem neuen Weltmeister Paul Bonhomme aus Großbritannien belegte Dolderer Platz drei. Im WM-Gesamtklassement verbesserte sich Dolderer mit diesem vierten Podiumsplatz seiner Karriere nochmals um zwei Plätze auf Rang fünf.

LAS VEGAS, Nevada (USA) – Die „Zockerstadt“ Las Vegas erweist sich als gutes Pflaster für den Deutschen Matthias Dolderer. Bei der achten und letzten Station der Red Bull Air Race Weltmeisterschaft 2015 auf dem Las Vegas Motor Speedway, der am Rennwochenende von insgesamt 20.000 Zuschauern besucht wurde, flog der 45-Jährige im Final 4 in 49,358 Sekunden auf Platz drei. Es war nach Barcelona 2009, Las Vegas 2014 und Chiba 2015 der vierte Podiumsplatz – jeweils Rang drei – für Dolderer bei einem Red Bull Air Race. Durch den Sieg schob sich der Tannheimer im WM-Gesamtklassement noch auf Rang fünf vor.

„Ich bin froh, dass wir es auf das Podium geschafft haben. Es ist eine tolle Sache, wenn man sich so in die Winterpause verabschieden kann. Im vergangenen Jahr war ich hier ebenfalls Dritter, jetzt wollte ich gewinnen. Wir sind auf dem richtigen Weg mit Blick auf 2016. Ich bin super motiviert für das nächste Jahr. Wir haben wieder einiges gelernt“, so Dolderer, der von einem „verrückten Tag“ sprach.

Den Weg ins Final 4 hatte Dolderer mit Siegen über den Spanier Juan Velarde in der Round of 14, als er in 48,325 Sekunden einen neuen Streckenrekord aufstellte, und den Franzosen Nicolas Ivanoff in der Round of 8 perfekt gemacht. In letzterem Duell sah es lange so aus, als würde der Franzose von einer Zwei-Sekunden-Strafe Dolderers profitieren, aber auch Ivanoff blieb nicht fehlerfrei, kassierte am vorletzten Gate ebenfalls eine Zwei-Sekunden-Strafe und war am Ende 0,749 Sekunden langsamer als der Deutsche.

Geschichte schrieb der Brite Paul Bonhomme, der sich als erster Pilot überhaupt zum dritten Mal nach 2009 und 2010 den Weltmeistertitel in der schnellsten Motorsportserie der Welt sichern konnte. Dem 51-Jährigen, der in dieser Saison insgesamt vier Rennen gewinnen konnte, reichte dazu im Final 4 von Las Vegas ein zweiter Rang (48,968) hinter seinem Verfolger Matt Hall aus. Der Australier machte in Las Vegas in 48,604 seinen zweiten Saisonsieg perfekt.

Im WM-Gesamtklassement konnte Hall mit seinem Sieg zwar noch Boden gut machen, musste sich aber mit insgesamt 71 Punkten und fünf Zählern Rückstand Bonhomme (76) geschlagen geben. Dritter wurde der Weltmeister von 2008, Hannes Arch aus Österreich (34). „Es ist unbeschreiblich. Damit, was heute hier passiert ist, konnte keiner rechnen. Wir haben als Team gewonnen. Es war meine bislang härteste Weltmeisterschaft.“

Ein Regenschauer hatte in der Round of 14 die Maschine von Bonhomme zunächst leicht beschädigt. Im Duell gegen Arch in der Round of 8 musste der Brite dann aufgrund technischer Probleme zum Race Airport zurückkehren. Ein DNS in dieser Runde hätte ihm den WM-Sieg kosten können. Doch sein Team konnte den Fehler reparieren und Bonhomme rechtzeitig in den Track zurückkehren.

Unterdessen erklärte der Ungar Peter Besenyei, mit acht Rennsiegen einer der erfolgreichsten Piloten des Red Bull Air Race aller Zeiten, nach dem Rennen seinen Rücktritt von dem Sport, den er selbst 2003 mit ins Leben gerufen hatte. Der 59-Jährige sicherte sich 2003 den Weltmeistertitel und wurde 2004, 2005 und 2006 jeweils Zweiter.

Beim Red Bull Air Race, der offiziellen Weltmeisterschaft der Fédération Aéronautique Internationale (FAI), navigieren die weltbesten Piloten ihre äußerst leichten und extrem manövrierfähigen Rennflugzeuge mit einer Geschwindigkeit von bis 370 km/h nur wenige Meter über dem Boden bzw. Wasser durch einen Parcours, der aus 25 m hohen aufgeblasenen Pylonen besteht, und erreichen dabei Fliehkräfte von bis zu 10G.

Ergebnisse Las Vegas:
1. Matt Hall (AUS), 2. Paul Bonhomme (GBR), 3. Matthias Dolderer (GER), 4. Yoshihide Muroya (JPN), 5. Hannes Arch (AUT), 6. Michael Goulian (USA), 7. Nicolas Ivanoff (FRA), 8. Martin Sonka (CZE), 9. Juan Velarde (ESP), 10. Nigel Lamb (GBR), 11. Pete McLeod (CAN), 12. Kirby Chambliss (USA), 13. Peter Besenyei (HUN), 14. Francois Le Vot (FRA)

WM-Ranking:
1. Bonhomme (76 Punkte), 2. Hall (71), 3. Arch (34), 4. Sonka (29), 5. Dolderer (26), 6. Muroya (23), 7. Lamb (20), 8. McLeod (19), 9. Ivanoff (15), 10. Goulian (13), 11. Chambliss (9), 12. Besenyei (8), 13. Velarde (0), 14. Le Vot (0)