
Am Wochenende vom 27. und 28. Juni 2015 präsentieren wir der Region eine Airshow der Superlative am unterfränkischen Himmel.
Wir wollen wieder hochkarätige Piloten und interessante Flugmaschinen aus aller Welt nach Würzburg locken.

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Im Zentrum steht für den Luftwaffenstandort natürlich die Ausstellung und Besichtigung von Luftfahrzeugen und Hubschraubern. Die Besucher können sich neben einer Eurocopter Cougar AS532, einer Bombardier Global 5000, einer C-160 Transall, einer UH-1D SAR auch auf den am Standort beheimateten Transporthubschrauber CH-53 freuen. Zusätzlich werden auch der Kampfhubschrauber des Heeres Tiger, ein Eurofighter, der teilstreitkraftübergreifende Transporthubschrauber NH-90 und der leichte Mehrzweckhubschrauber zur Verbringung von Spezialkräften vom Typ EC 645 ausgestellt sein.
Neben diesen Besonderheiten haben technikinteressierte Besucher die Möglichkeit, sich einzelne Arbeiten der Fluggerätemechaniker und Bordtechniker am Transporthubschrauber CH-53 live mit anzusehen. Ein besonderes Highlight stellt das für den Tag der Bundeswehr eingerichtete Sonderfeldpostamt im HSG 64 dar, um die Besucher einerseits über das Feldpostsystem der Bundeswehr zu informieren und andererseits, um den Soldaten im Einsatz Grüße aus der Heimat schicken zu können. Zusätzlich können sich die Besucher auch über die vielseitigen Karrieremöglichkeiten innerhalb der Bundeswehr, sei es als Soldat oder als Zivilangestellter, informieren. Natürlich wird auch für ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm gesorgt, beispielsweise werden Spitzensportler aus dem Bereich Bobsport interviewt. Das Heeresmusikkorps aus Ulm wird den Tag der Bundeswehr in Laupheim musikalisch begleiten.
Das Hubschraubergeschwader 64 am Standort Laupheim bietet den Besuchern am 13. Juni zum einen zahlreiche Möglichkeiten, einen Einblick in die verschiedenen Bereiche aller Teilstreitkräfte der Bundeswehr zu erlangen, zum anderen warten aber auch ein ausgiebiges gastronomisches Angebot und eine umfangreiche Kinderbetreuung mit Hüpfburg, Kinderschminken und Kletterturm sowohl auf die großen als auch auf die kleinen Gäste.
Achtung: Leider kein Flugprogramm geplant!
Quelle und weitere Infos: http://bundeswehrevent.de/tag-der-bundeswehr-2015/standorte/laupheim.html
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Die Reise über unser Land geht weiter. In der ersten von drei neuen Folgen „Deutschland von oben 4“ entlocken wir unseren Städten faszinierende Perspektiven und Geheimnisse.

Lebten unsere Vorfahren bereits an heute dicht besiedelten Orten und haben Handelswege von früher noch Bedeutung? Aus der Luft lassen sich die Spuren der Vergangenheit mit denen der Gegenwart verknüpfen und erzählen manche Stadtgeschichte neu.
Viele unserer Metropolen waren bereits vor Hunderten von Jahren Orte, an denen man sich gerne niederließ. Eine der ältesten Städte und gleichzeitig die größte und wichtigste Stadt, die Römer auf dem Gebiet des heutigen Deutschlands gegründet haben, ist Trier. Per Animation erwecken wir die Vergangenheit zum Leben und zeigen, was vom römischen Trier erhalten blieb – und warum.
Auch Erfurt kann auf eine stolze Geschichte zurückblicken. Bereits in der Steinzeit brannten hier die ersten Lagerfeuer, auch die Germanen ließen sich an der Gera nieder. Im Mittelalter war Erfurt die viertgrößte Stadt in Deutschland, nur von Köln, Nürnberg und Magdeburg übertroffen. Ihr Monopol war ein Farbstoff zur Blaufärbung, doch mit der Entdeckung Indiens und Amerikas – und des Indigos – verloren die Erfurter ihre Sonderstellung.
Wir zeigen die Wachstumsstufen und Handelsverbindungen als CGI-Animation. Bis heute ist Erfurts Krämerbrücke die einzige „beidseitig geschlossene Brückenbebauung“ nördlich der Alpen. Am besten erkennt man die „schwebenden“ Brückenhäuser aus der Luft.
Nicht nur den Römern und dem regen Handel des Mittelalters haben wir unsere heutigen Städte zu verdanken, vor allem Dampfmaschinen und Bahnhöfe ließen winzige Ortschaften zu einflussreichen Großstädten wachsen. Aber auch der umgekehrte Fall existiert: Das mittelalterliche Dinkelsbühl ist in einer Zeitschleife hängen geblieben, da die Eisenbahn lange Zeit an der einst einflussreichen Stadt vorbeiführte.
Wir animieren das erstaunliche Wachstum des deutschen Bahnnetzes, begleiten Laser-Messflüge der Deutschen Bahn über Köln und Düsseldorf und schauen in Thüringen dabei zu, wie neue ICE-Trassen für Hochgeschwindigkeitszüge gebaut werden – direkt neben den bis zu 90 Metern hohen Masten der neuen Hochspannungs-Stromleitungen. Die Zugseile der umstrittenen neuen Leitungen werden per Helikopter verlegt.
Ein Netzwerk unsichtbarer Verbindung zwischen zwei großen Städten sind die Reiserouten der Fußballfans, die am Ostersamstag zum Spiel Borussia Dortmund gegen Bayern München anreisten.
Fliegen Sie mit und staunen Sie, was wir alles über unser Land erfahren können, wenn wir abheben und es aus der Perspektive der Vögel erkunden.
Die weiteren Folgen „Deutschland von oben 4“ werden am 24. und 31. Mai, jeweils 19:30 Uhr, ausgestrahlt.
Der deutsche Pilot Matthias Dolderer hat beim zweiten Rennen der Red Bull Air Race Weltmeisterschaft 2015 in Chiba, Japan mit Rang drei den dritten Podiumsplatz seiner Karriere unter Dach und Fach
gebracht. Der Sieg ging wie beim Auftaktrennen in Abu Dhabi an den Briten Paul Bonhomme, Zweiter wurder der Australier Matt Hall.
CHIBA, Japan – Mit einem beeindruckenden dritten Platz bei der zweiten Station der Red Bull Air Race Weltmeisterschaft 2015 im japanischen Chiba ist dem deutschen Piloten ein großer Coup gelungen. Der 44-Jährige aus Tannheim musste sich vor 60.000 Zuschauern im Final 4 in 53,903 Sekunden (inkl. Zwei-Sekunden-Zeitstrafe) lediglich dem Briten Paul Bonhomme (51,502) und dem Australier Matt Hall (51,884) geschlagen geben. Rang vier ging an den Franzosen Nicolas Ivanoff.
„Natürlich sind wir mit dem Podium zufrieden. In Abu Dhabi war der Speed auch schon da, aber der neunte Platz mit dem neuen Rennformat war schon demoralisierend“, erklärte Dolderer. „Die neuen Wingtips (Flügelspitzen) testen wir immer noch, aber sie haben sich schon bewährt. Jetzt freue mich auf das nächste Rennen in Rovinj – wieder ein Rennen über Wasser.“ Dolderer hatte bereits am Samstag vor ebenfalls 60.000 Zuschauern mit Platz zwei hinter Ivanoff im Qualifying überzeugt. In der ersten Runde des Renntages, der Round of 14, setzte sich der WM-Siebte aus dem vergangenen Jahr zunächst in der K.o.-Runde gegen den Ungarn Peter Besenyei durch. In der Round of 8 zog der Weltmeister von 2006, der US-Amerikaner Kirby Chambliss, gegen den Deutschen den Kürzeren.
Für Paul Bonhomme, Weltmeister 2009 und 2010, war es bereits der zweite Sieg im zweiten Rennen der Red Bull Air Race Weltmeisterschaft 2015. „Das ist wirklich ein optimaler Start in die Saison“, erklärte der Brite, der in der Round of 8 gegen den Lokalmatadoren Yoshihide Muroya antreten musste, der in der ersten Runde noch die schnellste Zeit geflogen war. „Die K.o.-Runden sind sehr interessant für die Zuschauer, aber für uns als Piloten sehr hart.“ Bonhomme führt die WM-Gesamtwertung mit 24 Punkten vor Hall (18) und Weltmeister Nigel Lamb (Großbritannien/8) an. olderer liegt mit sieben Punkten auf Rang vier. Das Rennen in Chiba war das insgesamt 60. in der Geschichte des Red Bull Air Race seit dem Debüt
2003. Die Stadt blickt auf eine große Flugtradition zurück, hatte 1912 den ersten Zivilflughafen in Japan überhaupt. Mit 120.000 verkauften Tickets am Rennwochenende setzte das Rennen in Chiba neue Maßstäbe.
Die insgesamt 14 Piloten aus 11 Nationen navigieren beim Red Bull Air Race ihre äußerst leichten und extrem manövrierfähigen Rennflugzeuge mit einer Geschwindigkeit von bis 370 km/h nur wenige Meter über dem Boden bzw. Wasser durch einen Parcours, der aus 25 m hohen aufgeblasenen Pylonen besteht, und erreichen dabei Fliehkräfte von bis zu 10G.
Das nächste Rennen der Red Bull Air Race Weltmeisterschaft findet am 30./31. Mai im kroatischen Rovinj statt.
Ergebnisse Chiba:
1. Paul Bonhomme (GBR), 2. Matt Hall (AUS), 3. Matthias Dolderer (GER), 4. Nicolas Ivanoff (FRA), 5. Nigel Lamb (GBR), 6. Michael Goulian (USA), 7. Kirby Chambliss (USA), 8. Yoshihide Muroya (JPN), 9. Juan Velarde (ESP), 10. Martin Sonka (CZE), 11. Hannes Arch (AUT), 12. Pete McLeod (CAN), 13. Peter Besenyei (HUN), 14. Francois Le Vot (FRA)
WM-Ranking:
1. Bonhomme (24 Punkte), 2. Hall (18), 3. Lamb (8), 4. Dolderer (7), 5. McLeod (7), 6. Ivanoff (6), 7. Arch (5), 8. Muroya (4), 9. Goulian (3), 10. Besenyei (2), 11. Chambliss (2), 12. Velarde (0), 13. Sonka (0), 14. Le Vot (0)