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DOLDERER SIEBTER BEI HEIMRENNEN / VERBEUGUNG VOR DEN FANS

1dfh-rbar-lausitz-07082010-051 „Ich kann mich bei den Fans und Zuschauern nicht oft genug bedanken“, erklärte Matthias Dolderer nach seinem siebten Platz beim Saisonabschlussrennen der Red Bull Air Race – auf dem EuroSpeedway Lausitz, den am Rennwochenende insgesamt 118.000 aufsuchten. „Das ist einfach nur cool hier. Für mich war es Mal, dass ich ein Rennen über Boden geflogen bin.“

Der Allgäuer, der sich vor der Haupttribüne mit Verbeugungen bei seinen Fans bedankte, war mit seinem Lauf im Super-8-Rennen aber nicht ganz zufrieden. „Natürlich wäre ich gerne in die Final-4 geflogen. Aber dennoch war es ein geiles Rennen.“ 1:14,49 Minuten (inklusive einer Zwei-Sekunden-Strafe) bedeuteten am Ende Rang sieben. Ohne Penalty hätte es für Dolderer zu Rang fünf gereicht.

Red Bull Air Race-Rennen in einer Motorsportarena wie dem EuroSpeedway bezeichnet der 39-Jährige als die Zukunft des Sports. „Es ist alles kompakt zusammen. Das ist das Besondere.“

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US-Techniker Kelley Brow soll Matthias Dolderer in New York zu Erfolg verhelfen

NEW YORK – Mit seiner nagelneuen, strahlend weißen Edge 540 V3 ist der deutsche Pilot Matthias Dolderer fest entschlossen, aus dem „Mittelfeld“ der Red Bull Air Race- abzuheben und in der zweiten Hälfte der Saison 2010 endlich den Anschluss an die Spitze zu finden. Derzeit auf dem neunten Platz der Gesamtwertung, setzt Dolderer sein ganzes Vertrauen in seinen Techniker Kelley Brow. Er ist die treibende Kraft des Teams mit seiner offensiven Einstellung in Bezug auf mehr Motorenstärke und mehr Leistung der Rennmaschine. Brow ist der einzige Amerikaner im ansonsten „europäisch angehauchten“ Dolderer-Team. Beim Rennen in New York könnte deshalb die Loyalität der US-Fans auf die Probe gestellt werden, sollte der Deutsche in New York wirklich erfolgreich sein.

101920513DM173_Matthias_Dol Brow, der zuvor bei Kirby Chambliss, dem Weltmeister 2006, unter Vertrag stand, hat sich seine Sporen im Renn- verdient. All sein dabei hart erarbeitetes Wissen kommt jetzt dem ambitionierten Team des Deutschen zu Gute. arbeitete Brow auch für den Österreicher Hannes Arch, musste jedoch nach der Hälfte der Saison zurück in die USA, um die Restaurierung eines Flugzeuges zu Ende zu bringen. Doch dann wurde er von Dolderer für dessen erste Saison verpflichtet.

Vorliebe für Rookie-Team

„Ich habe Kirby vor 25 Jahren kennen gelernt und wir sind gute Freunde geworden“, erklärt Brow seinen Weg zum Red Bull Air Race und seine „Vorgeschichte“ mit den verschiedenen Teams. „Ich habe seine Entwicklung von den ersten Schritten an bis heute verfolgt und Kirby ist der Grund, warum ich dabei bin. Einige denken sicher, dass es da böses Blut zwischen uns gibt. Aber das stimmt nicht. Ich bin schon seit ewigen Zeiten mit Kirby befreundet. und auch meine Beziehung mit Hannes und seinem Techniker Vito ist sehr gut. Was mich aber wirklich an der Zusammenarbeit mit Matthias gereizt hat, war der Umstand, dass er vor seiner ersten Saison stand. Für mich bedeutet das einfach mehr Spaß und es gibt so viel, was wir tun können.”

Trotz seiner beeindruckenden Referenzen hat Brow den Boden unter den Füßen nie verloren und ist trotz des stetig wachsenden Erfolgs des Team Dolderer bescheiden geblieben. Diese Bescheidenheit und seine Akribie machen ihn zu einem perfekten „Team-Player“ und gerade das ist wichtig für ein ausgewogenes Teamgefüge. Es ist also auch kein Zufall, dass Modifikationen, die Mitte der Saison 2009 vorgenommen wurden, Dolderers Leistungen in der zweiten Saisonhälfte soweit verbesserten, dass er schließlich beim letzten Rennen in Barcelona mit einem dritten Platz auf dem Podium landete.

„Ich habe früher an Stock Cars und Rennautos herumgebastelt“, erzählt Brow. „Meine Pilotenlizenz erhielt ich mit 17, danach habe ich auch Flugzeuge besessen. Aber mir gefiel nicht, was die anderen damit anstellten. So löste ich die Lizenz als Flugzeug-Mechaniker und als ich die erst einmal hatte, begann ich damit, Flugzeuge für andere umzubauen. Am Anfang habe ich das nur für mich gemacht, aber irgendwann kam der Zeitpunkt, als daraus ein richtiger Job wurde.”

Vollstes Vertrauen in die Edge 540

Als großer Fan der Edge 540 und des Herstellers Zivko Aeronautics, freut sich Brow nun auf den Augenblick, wenn Dolderer seine funkelnagelneue V3 auf dem Parcours in New York präsentiert. Nach den vielen Arbeitsstunden an der Edge 540 zusammen mit Chambliss und Arch, kennt Brow die Rennmaschine in- und auswendig und hat vollstes Vertrauen in das Flugzeug – so wie auch die Teams, mit denen er zusammen gearbeitet hat. Arch war der erste in diesem Jahr, der die V3 in Abu Dhabi präsentierte. Chambliss hofft darauf, dass seine V3 bis ausgeliefert wird.

„Die Zivko-Flugzeuge sind alle von höchster Qualität, auf Herz und Nieren getestet. Ich vertraue ihnen voll und ganz und schätze ihre Ingenieursarbeit wirklich sehr hoch“, so Brow über Zivko Aeronautics. „Kirby hatte damals eine der ersten 540er und ich habe ihm dabei zugesehen, wie er die Maschine mit allen nur vorstellbaren Manövern auf Herz und Nieren geprüft hat. Das ist wirklich ein tolles Flugzeug. Nun, es wurde nicht wirklich mit dem Gedanken konstruiert, dass man es dauernd auseinander nimmt. Das ist jetzt bei der V3 anders. Bei Zivko hat man zugehört und etwas konstruiert, das im Grunde den gleichen Aufbau hat, aber nunmehr absolut auf unsere Anforderungen getunt ist. Die V3 ist weitaus ‚benutzerfreundlicher’ für uns Techniker und die aerodynamischen Veränderungen sind wirklich klasse.“

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MATTHIAS DOLDERER FLIEGT IN NEW YORK AUF PLATZ 10

Matthias Dolderer musste sich am Sonntag beim fünften Rennen der Red Bull Air Race Weltmeisterschaft 2010 in New York City () mit Rang zehn zufrieden geben. Dolderer, der auf dem anspruchsvollen Parcours über dem Hudson River mit einem neuen Flugzeug an den Start ging, war zunächst mit einer blitzschnellen Zeit unterwegs. Eine Zwei-Sekunden-Strafe wegen inkorrektem Horizontalflug im vorletzten Gate kostete den 3-jährigen Allgäuer jedoch den Einzug in die Runde der besten Acht.

101920513DM173_Matthias_Dol „Das war nicht mein Wochenende. Ich bin natürlich enttäuscht“, erklärte Matthias Dolderer.

„Einige Sachen haben nicht so funktioniert, wie wir uns das gewünscht hatten. Wir hatten mit einigen Dingen Probleme. Neues Flugzeug, neuer Rennkurs, vielleicht lag es daran. Jetzt heißt es abhaken, nach vorne schauen und daran arbeiten, dass wir am Lausitzring was Besseres rausholen.

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Der Sieg ging an den amtierenden Weltmeister vor Nigel Lamb (GBR) und Kirby Chambliss (USA).

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DOLDERER ABSOLVIERT ERSTE TESTFLÜGE MIT NEUEM RENNFLUGZEUG

zivko-540v3_0014 Bereits zwei Tage nach seinem überzeugenden Resultat beim Red Bull inWindsor (CAN) arbeitet Matthias Dolderer weiter mit Vollgas an den Vorbereitungen für eine erfolgreiche zweite Saisonhälfte. In Oklahoma (USA) absolviert der 39-jährige Allgäuer erste Testflüge in seinem neuen Rennflugzeug, einer Edge 540 V3 vom amerikanischen Hersteller Zivko Aeronautics. Renndebüt der V3 ist kommende Woche (19./20. Juni) beim fünften Stopp der Weltmeisterschaft in .
OKLAHOMA (USA). „Es ist ein großer Moment, einen brandneuen Flieger direkt nach der Produktion zum ersten Mal in die Luft zu bringen“, freut sich Matthias Dolderer, der erst vor wenigen Tagen Volkswagen als Hauptsponsor an Land gezogen hat. „Die ersten Tests verliefen sehr zufriedenstellend. Inwieweit wir eine Leistungssteigerung erreichen konnten, wird sich erst im Rennkurs herausstellen, aber ich gehe davon aus, dass wir jetzt ganz vorne mitmischen können.“
„Die Aerodynamik ist deutlich besser als bei meiner jetzigen Edge und wir haben weniger Gewicht an Bord. Jetzt sind wir in der Lage den Schwerpunkt des Flugzeuges und damit dessen Charakteristik den jeweiligen Bedürfnissen anzupassen. Zudem haben wir einen neuen Ly-Con Motor mit mehr PS,“ so Dolderer über die V3, für deren Fertigstellung 4000 Arbeitsstunden anfielen.
Die V3 (Version 3) ist eine Evolution der bereits im Rennalltag bewährten Edge 540, auch wenn das Design zunächst auf eine vollständige Neuentwicklung schließen lässt. „Strukturell entspricht die V3 genau der alten Edge“, erklärt Vize Präsident Eric Zivko. „In Bezug auf die Aerodynamik haben wir jedoch ungefähr 65 Prozent verändert. Die Rumpfverkleidung sowie die Wingtips sind neu, das Fahrwerk ist kürzer und wir haben das Cockpitlayout optimiert. Die V3 ist komplett auf die Bedürfnisse im Red Bull Air Race  ausgelegt.“
zivko-540v3_0034 Auch Dolderers individuelle Anforderungen wurden berücksichtigt. Das neue Flugzeug kann innerhalb weniger Stunden komplett zerlegt und schnell zum nächsten Rennen transportiert werden. Und auch im visuellen Bereich darf man einiges erwarten: die Lackierung ist, anders als bei Dolderers vorherigem Rennflugzeug, schneeweiß. „Ich habe von einer Rothaarigen zu einer Blonden gewechselt“, scherzt Dolderer.
Ihr Renndebüt soll Dolderers Edge 540 V3 am 19./20. Juni beim Rennen in New York City geben. „Das Flugzeug ist fertig“, so Dolderer. „Wir müssen noch kleinere Modifikationen vornehmen und die Maschine feintunen. Hinzu kommt der Einbau der Telemetriesysteme.
Bis zum Rennen in New York sind wir aber soweit. Es wird spannend“

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DOLDERER SETZT AUSRUFEZEICHEN – PLATZ FÜNF IN WINDSOR

Mit einer eindrucksvollen Vorstellung hat sich Matthias Dolderer am Sonntag in der Weltmeisterschaft 2010 zurückgemeldet. Beim vierten Rennen der Saison in Windsor (CAN) flog der 39-jährige Allgäuer auf den fünften Rang.

100115980BL033_Matthias_Dol Lediglich 29 Hundertstel trennten Dolderer vom Einzug in die Runde der besten Vier. Sieger vor 110.000 Zuschauern an den Ufern des Detroit River wurde der Österreicher Hannes Arch. In der WM Gesamtwertung verbessert sich Matthias Dolderer mit 19 Punkten auf Platz neun. Das nächste Rennen findet am 19./20. Juni in statt. „Ich habe ja bereits geahnt, dass der fünfte mein Platz hier in Windsor ist. Ein bisschen schmerzt es schon, dass ich das Finale so knapp verpasst habe, aber ich bin dennoch sehr zufrieden. Die ganze Woche über bin ich konstant unter in den Top 5 gelandet mit guten Zeiten und sauberen Linien. Das gibt viel Selbstvertrauen nach dem enttäuschenden Ergebnis in Rio de Janeiro. Das Team hat perfekte Arbeit geleistet. Jetzt freue ich mich, in New York mit meiner neuen Edge 540 V3 an den Start zu gehen. Es wird Zeit wieder auf dem Podium zu landen“, so ein kampflustiger Matthias Dolderer.

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