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WM-Kontrahenten fliegen Seite an Seite über den Grand Canyon

p-20150930-00085_news Es hatte etwas von einem Shakehand vor einem der berühmten Boxkämpfe in , als der Brite seinen Kontrahenten um die WM-Krone, den Australier , mit auf eine Tour über den Grand Canyon nahm. Beim Saisonfinale der Weltmeisterschaft am Sonntag werden beide Piloten dann aber wieder ihre Handschuhe anziehen – und einer von ihnen wird zum Weltmeister gekürt. Mit dem WM-Spitzenduo beim Erkundungsflug unterwegs war auch der Legendäre aus Ungarn.
Las Vegas, Nevada (USA) – Bevor die Red Bull Air Race Weltmeisterschaft vor dem glitzernden Horizont von Las Vegas am 17./18. Oktober in ihre Entscheidung geht, nahm Paul Bonhomme den Australier Matt Hall und den Ungar Peter Besenyei mit auf einen Flug raus aus der hellerleuchteten Stadt in Richtung einer der faszinierendsten Sehenswürdigkeiten dieses Planeten: dem Grand Canyon.
Bis zu einer Meile ragt der Grand Canyon entlang des Colorado River in die Höhe. Sein erstaunliches Panorama ist seit Jahrhunderten Quelle für Inspirationen und Wunder. Jährlich treten fünf Millionen Besucher an seinen Rand, um einen Blick über das beeindruckende Panorama zu erhaschen. Noch außergewöhnlicher ist aber die atemberaubende Perspektive der Red Bull Air Race Piloten in ihren wendigen Flugzeugen.
Nach sieben seit Februar absolvierten Rennen können sich nur noch das Team Bonhomme und Matt Hall Racing beim Saisonfinale am Sonntag auf dem Las Vegas Motor Speedway die WM-Krone aufsetzen. Der zweimalige Weltmeister Bonhomme führt das WM-Ranking mit acht Punkten Vorsprung vor Hall an, der seinen ersten WM-Titel überhaupt holen kann. Großbritannien gegen Australien – ein klassisches Duell im Sport. Im Fall von Bonhomme und Hall auch ein Freundschaftliches unter Rivalen – bis zum Rennen. Dann, so sagt man oft in Las Vegas, ist alles möglich.
Beim Red Bull Air Race, der offiziellen Weltmeisterschaft der Fédération Aéronautique Internationale (FAI), navigieren die weltbesten Piloten ihre äußerst leichten und extrem manövrierfähigen Rennflugzeuge mit einer Geschwindigkeit von bis 370 km/h nur wenige Meter über dem Boden bzw. Wasser durch einen Parcours, der aus 25 m hohen aufgeblasenen Pylonen besteht, und erreichen dabei Fliehkräfte von bis zu 10G.

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