Schlagwort-Archive: Chance Vought F4U-4 Corsair

Außergewöhnliches Erlebnis für zwei Piloten vor dem Rennen in Spielberg

p-20160419-00630_newsNur wenige Tage vor dem Red Bull Air Race im österreichischen gewährte der frühere Weltmeister Hannes Arch seinen tschechischen Kontrahenten Martin Šonka und einen
einmaligen Blick auf die Berge seiner Heimat.
SPIELBERG (ÖSTERREICH) – Der zweite Stopp der Red Bull Air Race Weltmeisterschaft am kommenden Wochenende in Spielberg setzt schon allein aufgrund seiner Höhe neue Maßstäbe: 677 Meter über dem Meeresspiegel gelegen markiert der Red Bull Ring den höchstgelegensten Track der acht Stationen umfassenden Saison. Kurz vor dem Start der Trainingssessions auf dem hochmodernen
Formel-1-Track nahm Hannes Arch die tschechischen Piloten Martin Šonka und Petr Kopfstein mit auf einen Flug in noch größere Höhen: in die Berge, die er selbst als seine Heimat bezeichnet.
Als i-Tüpfelchen begleitete eine historische Chance Vought F4U-4 “Corsair” – weltweit gibt es nur noch rund 15 Corsairs –das Trio. Die Corsair ist Teil einer altehrwürdigen Flotte, die durch die Flying Bulls
Organisation im Hangar-7 -Museum in Salzburg betreut wird.
Die österreichischen bieten einige der weltweit spektakulärsten Ausblicke – in einem Cockpit mit Glaskuppel lässt sich dieses Naturerlebnis noch mehr genießen. Als ein Experte in Sachen Bergsteigen und Elite-Pilot im Racetrack, lebt Arch die Alpen mit seinen faszinierenden Klippen wie dem Schafberg, den zahlreichen Seen und der 2458 Meter hohen Bischofsmütze mit seinem markanten Doppelgipfel wie kaum ein anderer.
Geboren in der Steiermark wurde Arch 2008 Red Bull Air Race Weltmeister, ein Sieg bei seinem Heimrennen blieb ihm bislang allerdings verwehrt. Im dritten Anlauf in Spielberg am 23./24. April soll es nun endlich soweit sein. Um seinen Traum vom Sieg in der Heimat in die Tat umzusetzen, muss er allerdings nicht nur seine Begleiter aus der Tschechischen Republik, Šonka und Kopfstein, hinter sich lassen, elf weitere Piloten wollen ihm den Sieg streitig machen. Darunter auch der Australier Matt Hall, Vize-Weltmeister 2015, sowie die aktuell Führenden im WM-Gesamtklassement, Nicolas Ivanoff (Frankreich) und Matthias Dolderer (Deutschland).
Sichere dir dein ganz besonderes Erlebnis: Tickets für alle sieben noch ausstehenden Stopps der Red Bull Air Race Weltmeisterschaft 2016, inklusive des anstehenden Showdowns in Spielberg, sind bereits
erhältlich. Weitere Informationen zu den Tickets und aktuelle News: www.redbullairrace.com.

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17. Oldtimer-Fliegertreffen Hahnweide 06.09. – 08.09.2013

Luftfahrtnostalgie pur beim 17. Oldtimer Fliegertreffen 2013

OTT 13

Das Fluggelände Hahnweide bei Kirchheim/Teck wird vom 6. bis 8. September 2013 wieder zum Treffpunkt von Oldtimer-Piloten und Freunden historischer Flugzeuge aus ganz Europa. Alle zwei Jahre verwandelt sich der Grasplatz unterhalb der Burg Teck zum großen fliegenden Museum. Flugmaschinen aus über einem Jahrhundert Luftfahrtgeschichte werden in Ihrem Element sicht- und hörbar sein. Oldtimer, die aus den Köpfen der Besucher und den Herzen der Piloten nicht mehr wegzudenken sind werden für ein Wochenende Enthusiasten und Neugierige aus ganz Europa zusammenführen. Das Traditionstreffen gehört neben den Veranstaltungen im englischen und im französischen La Ferté-Alais zu den größten seiner Art in Europa. Hier treffen sich begeisterte Oldtimer-Piloten zum Erfahrungsaustausch und zur Präsentation ihrer liebevoll gepflegten und zum Teil mit sehr hohem Aufwand restaurierten und flugfähig gehaltenen „fliegenden Kisten“. Eröffnet wird das Oldtimertreffen traditionell am Freitagnachmittag mit einer Formation von fünf Ju 52. Mit einer ganzen Flotte von Verkehrsflugzeugen aus der Gründerzeit vieler europäischer Fluggesellschaften schafft das 17. Hahnweide Oldtimertreffen an diesem Wochenende wieder Nostalgiestimmung pur in Sachen Luftverkehr. Besonders dem Konstrukteur Claude Dornier soll diese Veranstaltung gewidmet sein. Gemeinsam mit der Claude-Dornier-Stiftung arbeitet Veranstaltungsleiter Hans Puskeiler intensiv daran möglichst viele seiner Konstruktionen auf die Hahnweide zu bringen. Nicht nur zum Anschauen und Anhören sind die Oldtimer auf der Hahnweide, sie kommen Ihrer ursprünglichen Bestimmung nach – dem – und laden Passagiere zu Rundflügen ein.

Freitag:

Samstag:

Sonntag:

 

Besonders weit in die frühen Kindertage der Fliegerei reicht die Bleriot XI „La Manche“ mit ihrem Fünf-Zylinder-Umlaufmotor aus dem Jahre 1910. Vorgeflogen wird sie meisterhaft von Mikael Carlson aus Schweden. Der fliegenden Preziose aus Holz und Stoff ist es als einziger Teilnehmerin erlaubt die vorgeschriebene Mindesthöhe von 150 Metern während der Vorführung zu unterschreiten. Mit dem leistungsschwachen Motor wäre diese Flughöhe gar nicht so leicht erreichbar. Die weitere Entwicklung der Fliegerei können die Besucher auch anhand der Vielzahl der anreisenden Sport- und Reiseflugzeuge (rund 370, davon ca. 80 ) aus den dreißiger Jahren und der Nachkriegszeit erleben. Stellvertretend seien hierfür die Namen , Focke-Wulf, Klemm, Bücker, Boeing, , Curtiss, Beechcraft, Piper, Zlin, und De Havilland genannt. Hinzu kommen die etwa 30 wunderschönen Segelflugzeuge aus der Vorkriegszeit und aus der Zeit nach der Wiederzulassung des Segelflugsports in Deutschland. Habicht, Goevier, Minimoa, Grunau Baby und Olympia Meise sind nur einige der filigranen Schönheiten. Wer es spektakulärer wünscht, dem versprechen Namen wie Supermarine Spitfire, Mustang, Hawker Hurricane, , Corsair, P38 und viele andere rasante Vorführungen. Heavy Metal ganz anderer Art wird vom Stuttgarter Flughafen aus die Hahnweide besuchen: die Noratlas mit ihrem charakteristischen Flugbild ist heute nur noch äußerst selten am Himmel zu sehen.

Für Besucher sind ausreichend Parkplätze vorhanden. Auch in diesem Jahr gibt es wieder einen Busshuttle-Dienst von Kirchheim Bahnhof aus auf die Hahnweide. In Kooperation mit dem VVS können Besucher am Samstag und Sonntag ein S-Bahn-Kombiticket erwerben. Eine stressfreie Anreise bis direkt vor den Haupteingang ist somit sichergestellt. Fotofreunde haben wieder Gelegenheit, Samstag und Sonntag in der Zeit von 7:30 bis 9:00 Uhr die auf dem Platz abgestellten Oldtimer aus der Nähe zu fotografieren.

Wen es selbst in die Luft zieht kann mit der JU 52, Antonov 2 und anderen Flugzeugen einen Rundflug in die Umgebung der Fliegerstadt Kirchheim machen, vorbei an der Burg Teck und dem Hohenneuffen. Rundflüge mit der JU 52 können bereits vorher unter rundflug@oldtimer-hahnweide.de gebucht werden.

Webcam auf der Hahnweide
Webcam auf der Hahnweide

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P38 Lightning & F4 Corsair training. January 2013

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The Flying Bulls. Ein Team. Eine Leidenschaft.

The flying Bulls
The Bulls

Legenden der Lüfte. So könnte man in nur drei Worten zusammenfassen, was die Flying Bulls ausmacht.

Das gilt sowohl für die Flotte, vor allem aber auch für die Crew. Leidenschaftliche Piloten und Techniker, die mit Hingabe und Akribie historische Maschinen aufspüren und ihnen neue Flügel verleihen. Und das seit mehr als zwei Jahrzehnten.

Denn die Geschichte der Flying Bulls beginnt bereits in den 80er-Jahren. Sigi Angerer, ein Pilot der Tyrolean Airways, flog zu dieser Zeit beruflich zwar moderne Jets, seine Liebe aber gehörte historischen Flugzeugen.

Eine T-28B sollte Stück seiner späteren Sammlung werden. Nach und nach kamen immer mehr Flugzeuge dazu – etwa eine Grumman G-44 Wigeon oder die legendäre Chance Vought – die er in Innsbruck unterstellte.

Die Flamme war entzündet, jetzt breitete sie sich aus. Denn auch andere Enthusiasten schlossen sich Angerer an. Gemeinsam ließen sie die historische Flotte immer mehr wachsen, sodass bald eine Lösung für das entstandene Platzproblem gefunden werden musste.

Ende der 90er-Jahre schließlich entstand der Plan, nach Salzburg zu übersiedeln und dort einen neuen Hangar zu errichten. Es war die Geburtsstunde des Hangar- 7, der in diesen Tagen in den Köpfen der Flug-Pioniere reifte und den Weg ebnete für eine neue Dimension ihrer Leidenschaft.

Nun war auch die Zeit gekommen, die bisher lose Vereinigung von Piloten, Technikern und ihren Maschinen unter ein Dach zu bekommen. Was im Jahr 1999 schließlich zur Gründung der Firma The Flying Bulls führte.

The Flying Bulls vereinen exzellentes Know-How in der Restaurierung und Instandhaltung legendärer Flugzeuge mit einer außergewöhnlichen Flugästhetik der Piloten. Dass sie in ihrem Metier wahre Künstler sind, stellen sie bei diversen Airshows immer wieder unter Beweis.

 

DER HANGAR-8
Die Vollendung eines Traums

Wenn die Familie wächst, braucht man ein neues Zuhause. So erging es auch den Flying Bulls, deren Flotte zur Jahrtausendwende einfach zu groß wurde für ihre bisherige Heimat. Weshalb gleich zwei Mal gebaut wurde.

Der Hangar-7 war gerade frisch eröffnet, ein neues Wahrzeichen für Salzburg war geschaffen, die formschöne Glaskonstruktion glänzte in den Himmel – und schon rückten wieder die Bauarbeiter an. Es galt nun, das begonnene Projekt zu vollenden.

Mit einem Gebäude, das sich nahtlos in die bestehende Optik einfügt und diese komplettiert. Das direkt gegenüber vom Hangar-7 stehen sollte. Dessen Bestimmung es ist, die historischen Flugzeuge der Flying Bulls zu beheimaten. Eine Flugzeugwerft in modernstem Stil. Der Hangar-8.

Denn historische Fluggeräte brauchen viel Liebe – und noch mehr Wartung und Pflege. Deshalb wuchs in den ganzen Jahren nicht nur die Flotte der Flying Bulls, sondern auch die Anzahl derer, die sich darum kümmern. Spezialisten aus aller , die die Flugzeuge warten und ihnen neue Flügel verleihen.

Dieser besonderen Crew wäre eine frostige, dunkle Garage nicht gerecht geworden. Die bestens ausgebildeten Techniker sollten Arbeitsbedingungen erhalten, die ihrem Know-How entsprechen.

Was die technische Ausstattung betrifft, spielt der Hangar-8 in der internationalen Königsklasse. Im Hangar-8 gibt es exklusive Detaillösungen, bis hin zu einer Fußbodenheizung.

Und natürlich hat die Anlage auch architektonisch einiges zu bieten. Der Hangar- 8 bettet sich stilistisch in die Umgebung des „großen Bruders“, dem Hangar-7, ein. Eine gigantische Stahl-Netzkonstruktion und 1.650 Glasplatten sorgen für die einzigartige Charakteristik der exklusiven Bauwerke am Salzburger Airport.

 

DIE PILOTEN DER FLYING BULLS

: Flugbetriebsleiter & Chefpilot Helikopter

Als Pilot der Christophorus-Flotte rettete er 21 Jahre lange Menschenleben. Jetzt ist Siegfried „Blacky“ Schwarz einer von nur drei zivilen Helikopter- Kunstfliegern der Welt – und Chefpilot der Flying Bulls. Mehr als 10.000 Flugstunden zeugen von einem bewegten Leben in der Luft.

 

Raimund Riedmann: Flugbetriebsleiter & Chefpilot Fläche

Aufgewachsen in unmittelbarer Nähe zum Airport Innsbruck, ließ Raimund Riedmann die Begeisterung für Flugzeuge nicht mehr los. Seit 2012 ist er Chefpilot der Flying Bulls und damit Nachfolger von Siegfried Angerer.

 

Siegfried Angerer: Lebende Legende

Der ehemalige Chefpilot setzte sich im Jahr 2012 zur Ruhe. Als Mitbegründer der Flying Bulls hat er jede Maschine von ihrer Überstellung bis zur Ankunft begleitet und kennt die Geschichten der Flugzeuge wie kein anderer.

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