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Red Bull Air Race Gdynia 26.07. – 27.07.2014

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Weitere Infos: Red Bull Air Race Gdynia 26.07. – 27.07.2014

Spiegel holt Sensationssieg im Challenger Cup

Der deutsche Pilot nimmt nach einem phänomenalen Flug seinen ersten Sieg überhaupt mit nach Hause

Es ist ein höchst überraschendes Resultat. Der Deutsche Claudius Spiegel sichert sich in Gdynia den ersten Platz im Challenger Cup und gewinnt das erste Air Race seiner Karriere.

Hier ist das offizielle Resultat des Challenger Cups:

1. Claudius Spiegel (GER) 01:20.325

2. Daniel Ryfa (SWE) 01:20.958

3. Tom Bennett (GBR) 01:24.046

4. Petr Kopfstein (CZE) 01:24.196

5. Luke Czepiela (POL) 01:24.337

6. Cristian Bolton (CHI) 01:24.837

 


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Air Race: Equipment-Test am Himmel über Gdynia

Air Race: Equipment-Test am Himmel über Gdynia GDYNIA, Polen – Am Donnerstag absolvierten Peter Besenyei (HUN), Hannes Arch (AUT) und Nicolas Ivanoff (FRA) einen Testflug mit ihren High-Tech-Maschinen vor dem vierten Stopp der Red Bull Air Race World Championship am Samstag und Sonntag in Gdynia, Polen. 2014 umfasst die Weltmeisterschaft insgesamt acht Rennen.

Bei strahlendem Sonnenschein zogen Arch und seine beiden Rivalen aus Europa ihre Runden am Himmel nahe der baltischen Hafenstadt. Der Österreicher wurde bei den drei bisherigen Rennen einmal Erster und zweimal Zweiter und führt die WM-Gesamtwertung mit 30 Punkten an. Gydnia zählt zu den größten Containerhäfen der Welt und wird auch von vielen Kreuzfahrtschiffen angesteuert, die anschließend die Danziger Bucht durchqueren, um der berühmten Halbinsel Hel einen Besuch abzustatten. Diese 35 km lange Landzunge trennt die Danziger Bucht von der Ostsee. In Polen konnten die Teams erstmals seit dem dritten Saisonstopp Ende Mai in Putrajaya, Malaysia, ihre Flugzeuge wieder zusammenbauen und testen.

Am Freitagnachmittag werden Arch, Besenyei und Ivanoff sowie die neun weiteren Piloten der Red Bull Air Race World Championship beim ersten offiziellen Training die Strecke vor Gdynia in Angriff nehmen. Am Samstag steigt das Qualifying, am Sonntag das Rennen.

Air Race: Equipment-Test am Himmel über Gdynia

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Peter Besenyei of Hungray flies in formation with Hannes Arch of Austria and Nicolas Ivanoff of France prior to the fourth stage of the Red Bull Air Race World Championship over the container harbour of Gdynia, Poland on July 24, 2014. // Sebastian Marko/Red Bull Content Pool

Matthias Dolderer sagt einer ganz bestimmten Sekunde den Kampf an

Matthias Dolderer Team 21 © Matthias Dolderer Team 21
Matthias Dolderer Team 21 © Matthias Dolderer Team 21

In der zehnwöchigen „Frühsommerpause“ des Red Bull Air Race ist Matthias Dolderer keineswegs untätig gewesen, sondern hat gemeinsam mit seinem Team getüftelt und gewerkt – und ab und zu natürlich auch ein bisschen Fußball geguckt...

21. Juli 2014

TANNHEIM (Deutschland) Matthias Dolderer, Deutschlands bekanntester und erfolgreichster Air Racer, hat es auch in der vermeintlichen Sommerpause nicht lassen können und gab seine Flugkünste sehr zur Freude zahlreicher Fans bei der „Klassikwelt Bodensee“ zum Besten. Es folgten einige Gipfelbesteigungen in den Alpen, ein Fitness- und Mental-Camp im Silvretta-Montafon, ein Flugtag mit den jungen deutschen Schauspielern Jimi Blue Ochsenknecht und Mitja Lafere und klarerweise der eine oder andere Fußballabend mit Freunden. Bald schon geht es für den 43jährigen aber wieder ab zur „Top Gun“ im Kreise der 12 besten Kunstflugpiloten der Welt: Das Red Bull Air Race startet am kommenden Wochenende in seine nächste Runde.

Was bisher geschah…

Drei Rennen haben die Besten der Besten in der diesjährigen Saison der Red Bull Air Race World Championship schon absolviert. Ein gelungener Auftakt gelang Matthias Dolderer Anfang März mit dem sechsten Platz in Abu Dhabi. „Mein Rennen war okay, das Flugzeug gut und ich bin froh, dass ich es in die ‚Super 8‘ geschafft habe und Sechster geworden bin. Aber ich weiß, da ist noch viel Luft nach oben„, so der deutsche Pilot nach dem ersten Rennen der Saison. Im April hatte er nur wenig Glück und schied beim Red Bull Air Race im kroatischen Rovinj wegen eines Pylon-Hits frühzeitig aus: „Schade. Ich wusste, ich muss sauber und ohne Pylon-Hit durch den Kurs kommen, um mich für die ‚Super 8‘-Runde zu qualifizieren. Das habe ich auch versucht, doch es hat einfach nicht geklappt.“ Beim Asien-Debüt in Putrajaya/Malaysia ging es aber schon wieder bergauf und Matthias Dolderer verpasste das Finale nur mit einer knappen Sekunde Rückstand. Dieser einen Sekunde will es der Allgäuer aber schon demnächst zeigen.

In der nächsten Folge sehen Sie…

…Matthias Dolderer beim Red Bull Air Race im polnischen Gdynia, einer jungen und pulsierenden Stadt an der Ostsee mit einer wunderschönen Strandpromenade voller Künstlerflair. Den Racetrack von Gdynia kennt er schon auswendig. Wo es für den Kunstflugpiloten in den nächsten Rennen bis zum Saisonfinale noch hingehen soll ist klar: so oft wie möglich in die „Super 8“ sowieso, das eine oder andere Mal in die „Final 4“ und am liebsten auch noch rauf aufs Podium. Punkte sammeln lautet die Devise, eines ist für den sympathischen Tannheimer allerdings auch logisch: Spaß und Freude am Beruf und an der Berufung dürfen dabei niemals zu kurz kommen.

WM-Gesamtwertung: 1. Hannes Arch (AUT) 30 Pkt., 2. Paul Bonhomme (GBR) 25, 3. Nigel Lamb (GBR) 17, 4. Pete McLeod (CAN) 17, 5. Matt Hall (AUS) 14, 6. Martin Sonka (CZE) 8, 7. Yoshihide Muroya (JPN) 7, 8. Nicolas Ivanoff (FRA) 5, 9. Matthias Dolderer (GER) 4, 10. Peter Besenyei (HUN) 2, 11. Kirby Chambliss (USA) 0, 12. Michael Goulian (USA) 0.
RED BULL AIR RACE WORLD CHAMPIONSHIP
Die Red Bull Air Race World Championship ist eine Motorsportserie, bei der die besten Piloten der Welt gegeneinander antreten. Dabei zählen vor allem Geschwindigkeit, Präzision und Geschicklichkeit. In den äußerst leichten und wendigen Rennmaschinen absolvieren die Piloten einen Parcours, der aus 25 m hohen aufgeblasenen Pylonen besteht.
Red Bull Air Race Rennkalender 2014:
28. Februar/01. März – Abu Dhabi (Vereinigte Arabische Emirate)
12./13. April – Rovinj (Kroatien)
17./18. Mai – Putrajaya (Malaysia)
26./27. Juli – Gdynia (Polen)
16./17. August – Ascot (Großbritannien)
06./07. September – Dallas/Fort Worth (Vereinigte Staaten von Amerika)
11./12. Oktober – Las Vegas (Vereinigte Staaten von Amerika)
25./26. Oktober – Spielberg (Österreich)

Air Race in Polen: Piloten wollen Vollgas geben

Paul Bonhomme of Great Britain flies during the finals of the second stage of the Red Bull Air Race World Championship in Rovinj, Croatia on April 13, 2014. // Jörg Mitter/Red Bull Content Pool
Paul Bonhomme of Great Britain flies during the finals of the second stage of the Red Bull Air Race World Championship in Rovinj, Croatia on April 13, 2014. // Jörg Mitter/Red Bull Content Pool

Im Juli findet in Gdynia der vierte von insgesamt acht Stopps der Red Bull Air Race World Championship 2014 statt. Im Kampf um den WM-Titel wird es langsam ernst, denn nach der ersten Saisonhälfte gibt es keinen klaren Favoriten auf den Gesamtsieg. Dabei wissen alle Piloten: Mit einer starken Leistung könnten die Karten neu gemischt werden – oder einer der Spitzenreiter kann seine Führung ausbauen.
Nach dem spektakulären Rennen in der schwülen Hitze Malaysias geht es für die weltbesten Piloten in Richtung Norden. Erstmals macht die schnellste Motorsport-Serie der Welt in Polen halt. Austragungsort
ist Gdynia, eine der größten Städte im Norden des Landes, die vor allem für ihre schöne Strände und ihr vielfältiges Kulturangebot berühmt ist.
Das High-Speed-Rennen am 26./27. Juli in der Danziger Bucht verspricht Spannung pur: In der Gesamtwertung liegen vor dem vierten Rennen der Saison 2014 nicht weniger als fünf Piloten bereits im zweistelligen Bereich.
In Abu Dhabi und Kroatien lieferten sich der Brite Paul Bonhomme und der Österreicher Hannes Arch spannende Kopf-an-Kopf-Duelle, doch mit seinem Sieg beim dritten Stopp in Putrajaya sorgte ein anderer Brite, Nigel Lamb, für frischen Wind im WM-Titelkampf.
Arch, der 2008 als erster Europäer den WM-Titel holte, hat in der laufenden Saison sehr konstante Leistungen gezeigt und führt derzeit die Gesamtwertung mit 30 Punkten an. Nur fünf Zähler hinter dem Österreicher lauert allerdings der amtierende Weltmeister Bonhomme. Lamb und der junge Kanadier Pete McLeod haben beide 17 Punkte, während ein anderer Jungstar, der Australier Matt Hall, bei 14 Zählern hält. Auch die weiteren sieben Piloten der Red Bull Air Race World Championship sind heiß auf den Sieg in Polen und wollen mit einer starken Leistung die Zuschauer auf dem „Seaside Boulevard“ begeistern und bei der WM-Titelentscheidung ein Wörtchen mitreden.
Beim Challenger Cup will sich der 31-jährige Pole Luke Czepiela vor Heimpublikum nach vorne katapultieren. Der mehrfach ausgezeichnete Kunstflugpilot aus Posen liegt derzeit auf Rang acht in der Gesamtwertung des Challenger Cup. Der Nachwuchsbewerb des Red Bull Air Race gibt talentierten Piloten die Möglichkeit, in einer eigenen Serie das schnelle Fliegen in niedriger Höhe unter echten Rennbedingungen zu üben.
Als nördlichste Rennlocation der Saison 2014 bietet Gdynia den Piloten ein angenehmes Klima und gemäßigte Temperaturen – ganz im Gegensatz zum Stopp in Putrajaya, Malaysia, wo Temperaturen von bis zu 45 Grad Celsius im Cockpit gemessen wurden. Bei den etwas kühleren Bedingungen werden auch die Flugzeuge ihr volles Leistungspotenzial entfalten können. Allerdings könnte der Wind ebenfalls eine wichtige Rolle spielen: Auch kleinste Abweichungen von der optimalen Rennlinie können jene Hundertstel kosten, die zwischen Sieg und Niederlage entscheiden.
Die Red Bull Air Race World Championship 2014 umfasst acht Rennen in sieben Ländern. Beim Red Bull Air Race müssen die Piloten ihre Maschinen möglichst schnell durch einen aus aufblasbaren Pylonen(genannt „Air Gates“) bestehenden Slalomkurs lenken. Dabei erreichen sie im Kampf um wertvolle WM-Punkte Geschwindigkeiten von bis zu 370 km/h und sind bei den engen Kurven knapp über der Wasseroberfläche Fliehkräften von bis zu 10 G ausgesetzt.

Stand WM-Gesamtwertung: 1. Hannes Arch (AUT) 30 Punkte; 2. Paul Bonhomme (GBR) 25; 3. Nigel Lamb (GBR) 17; 4. Pete McLeod (CAN) 17; 5. Matt Hall (AUS) 14; 6. Martin Sonka (CZE) 8; 7. Yoshihide Muroya (JPN) 7; 8. Nicolas Ivanoff (FRA) 5; 9. Matthias Dolderer (GER) 4; 10. Peter Besenyei (HUN) 2; 11. Kirby Chambliss (USA) 0; 12. Michael Goulian (USA) 0.

Red Bull Air Race World Championship kehrt 2014 zurück

Mit acht Rennen in sechs Ländern auf drei Kontinenten startet die Red Bull Air Race World Championship ab Februar 2014 erneut durch. Am Dienstag wurde im Rahmen einer Pressekonferenz im Putrajaya Maritime Centre in Malaysia die Rückkehr der schnellsten Motorsportserie der Welt bekannt gegeben.

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PUTRAJAYA (Malaysia), 8. Oktober 2013. „Es freut uns sehr mitzuteilen, dass das erste Rennen der neuen Red Bull Air Race World Championship am 28. Februar in Abu Dhabi (VAE) stattfinden wird“, so Erich Wolf, Geschäftsführer der Red Bull Air Race GmbH. „In den letzten drei Jahren haben wir alle sehr hart daran gearbeitet, einige Sicherheitsaspekte zu verfeinern und die Sportart auf einen neuen Level zu heben. Dieses große Ziel haben wir nie aus den Augen verloren – das gilt auch für die fantastischen Piloten und die großartigen Fans auf der ganzen Welt. Auch während der letzten Jahre hat ihr enormes Interesse an dieser Sportart nicht nachgelassen. Wir können es kaum erwarten, im Februar 2014 wieder abzuheben.“

Nach einer dreijährigen Pause, in der am Sicherheitskonzept und an der Organisation gearbeitet wurde, kehrt die Red Bull Air Race World Championship zurück. 12 Piloten, darunter der amtierende Weltmeister, werden am Start sein. Die Fans dürfen sich auch auf einige technische Neuerungen einstellen: So werden zum Beispiel sämtliche Flugzeuge mit Einheitsmotoren und -Propellern ausgestattet. Die aufblasbaren Pylonen („Air Gates“) werden aus einem leichteren Nylon gebaut, damit sie beim Durchschneiden mit dem Flügel noch leichter platzen. Auch die Größe der Air Gates wurde geändert: Ab jetzt werden die Piloten die Pylonen in einer Höhe von 20 m bis 25 m über dem Boden passieren. Einige Rennmodalitäten und Regeln wurden ebenfalls angepasst, damit die Piloten die festgelegten Höchstwerte nicht überschreiten. Ein weiteres Sicherheitsmerkmal – aber auch ein sportliches Highlight – ist der „Challengers Cup“, den es ab 2014 geben wird.

Mit dieser Zwischenstufe bekommen neue Piloten die Chance, bei einigen Stopps der Red Bull Air Race World Championship den Parcours zu durchfliegen und so wertvolle Erfahrungen zu sammeln. Während der Saison werden diese Piloten auch an mehreren Trainingslagern teilnehmen. „Ich freue mich sehr über die Rückkehr des Red Bull Air Race. Durch das Air Race wird das Profil des Luftsports weltweit gestärkt. Die vom Red Bull Air Race Management realisierten Verbesserungen am Rennformat und an den Rennstrecken sind überzeugend und werden ohne Zweifel die Attraktivität des Events steigern“, so FAI-Präsident Dr. John Grubbström.

Der amtierende Weltmeister Paul Bonhomme (GBR) aus Großbritannien, Champion der Red Bull Air Race World Championship 2009 und 2010, will mit einem weiteren Sieg im kommenden Jahr als erster Pilot der Geschichte den Titel-Hattrick schaffen. Die Konkurrenz ist allerdings stark: Zu seinen Widersachern zählen der Österreicher Hannes Arch (AUT), Weltmeister aus dem Jahr 2008, sowie der US-Amerikaner Kirby Chambliss (USA), Doppelweltmeister aus den Jahren 2004 und 2006. Weitere Piloten sind u. a. Nigel Lamb (GBR), Matt Hall (AUS), Peter Besenyei (HUN), Nicolas Ivanoff (FRA), Michael Goulian (USA), Matthias Dolderer (GER), Yoshihide Muroya (JPN), Pete McLeod (CAN) und  Martin Šonka (CZE).

„Das Red Bull Air Race hat mir gefehlt. Es ist ein fantastisches Gefühl, gegen andere Piloten anzutreten“, so Peter Besenyei (HUN), der als Pilot der ersten Stunde zu den Urgesteinen des Red Bull Air Race gehört. Wie sehr Besenyei den Konkurrenzkampf vermisst hat, zeigte der Ungar mit einer atemberaubenden Flugdemo am Rande der Pressekonferenz in Malaysia.

Das Red Bull Air Race wurde 2003 ins Leben gerufen. Mit ihren leistungsstarken Flugzeugen müssen die Piloten einen aus zahlreichen Air Gates bestehenden Parcours absolvieren. Dabei erreichen sie zwischen 15 m und 25 m über dem Boden Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 370 km/h. Bis zur Unterbrechung der Serie fanden insgesamt 50 Rennen vor Millionen Zuschauern statt.

www.redbullairrace.com

RENNKALENDER

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DIE RED BULL AIR RACE WORLD CHAMPIONSHIP

Die Red Bull Air Race World Championship ist eine Motorsportserie, bei der die besten Piloten der Welt gegeneinander antreten. Dabei zählen vor allem Geschwindigkeit, Präzision und Geschicklichkeit. In den äußerst leichten und wendigen Rennmaschinen absolvieren die Piloten einen Parcours, der aus 25 m hohen aufgeblasenen Pylonen besteht. Für die neue Saison 2014 wurden einige Regeländerungen vorgenommen, um für erhöhte Sicherheit zu sorgen. Eine Sache hat sich in den letzten drei Jahren allerdings nicht geändert: Das Red Bull Air Race ist und bleibt die spannendste Luftsport-Rennserie der Welt.